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Krank durch rohes Mehl: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

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Von: Joana Lück

Mehl, das in eine weiße Schüssel gekippt wird. (Symbolbild)
Rohes Mehl sollte nicht verzehrt werden. (Symbolbild) © stock&people/Imago

Dass man von einem rohen Teig aufgrund der enthaltenen Eier nicht naschen sollte, weiß jeder. Doch, dass auch rohes Mehl gefährlich sein kann, ist für viele neu.

München – Ob Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl: Mehl wird für Backwaren wie Kuchen, Brötchen oder Plätzchen gebraucht. Doch dass es sich bei dem Produkt um ein rohes Lebensmittel handelt, realisieren nur die wenigsten Hobby-Köchinnen und Hobby-Köche. Wir erläutern, warum Sie niemals rohes Mehl verzehren sollten.

Krank durch rohes Mehl: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Genau wie Tomaten, Karotten oder Eier ist auch Mehl ein rohes Lebensmittel. Denn Mehl wird aus rohem Korn gewonnen, das auf einem Feld angebaut wurde. Diese wiederum werden mit organischem Dünger von Tieren behandelt, die mit Krankheitserregern belastet sein können. Infektionen mit Escherichia coli äußern sich mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Dass die Körner für das Mehl gemahlen werden, ist da unwichtig. Eventuelle Bakterien werden durch diesen Vorgang nämlich nicht abgetötet. Folgendes sollten Sie also beachten, wenn Sie mit Mehl arbeiten:

Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie diese auch nicht mit rohem Teig spielen lassen, auch wenn sich daraus schöne Figuren kneten lassen.

Krank durch rohes Mehl: Mehl-Alternativen

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Nicht alle Mehle können roh nicht verzehrt werden: Mandelmehl, Kokosnussmehl und Leinsamenmehl sind von der Kategorie „roh“ ausgenommen, da die Rohstoffe vor der Verarbeitung erhitzt wurden. Ebenfalls ist dies bei Buchweizenmehl der Fall. Somit eignen sich diese Mehl-Alternativen vor allem für rohe Desserts wie Raw Cake. Wenn Sie einmal das Verlangen nach „Cookie dough“ packt, sollten Sie zu speziellen Eissorten oder Fertigprodukten greifen, bei denen das Mehl für die Kekse vorher erhitzt wurde.

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