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Kochen mit Abfall: So können Sie aus Essensresten noch leckere Gerichte zaubern

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Von: Joana Lück

Eine Frau, die eine Salatschale über dem offenen Mülleimer ausleert. (Symbolbild)
Überlegen Sie das nächste Mal zweimal, was bei Ihnen in die Tonne kommt. ©  AndreyPopov/Imago

Hier landet ein halb gegessener Apfel im Müll, da die Möhrenschalen. Doch viele vermeintliche Abfälle sind Zutaten für leckere Gerichte. Die besten Tipps finden Sie hier.

Bonn – Die Preise von Lebensmitteln in Bio-Läden, Supermärkten und sogar Discountern sind auf einem neuen Rekordhoch. Doch wer mit Bedacht einkauft und auch mit nicht mehr dem schönsten Gemüse kocht, kann im Monat einiges an Geld sparen. Wir haben die besten Resteverwertungs-Tipps für Sparfüchse.

Kochen mit Abfall: So können Sie aus Essensresten noch leckere Gerichte zaubern

Dass man übrig gebliebenes für den nächsten Tag aufbewahrt oder einfriert, ist nichts Neues. Doch dass auch Dinge, die in der Mülltonne landen, noch ein ganzes Gericht ergeben, bezweifeln die meisten. Ob für Singles, Eltern oder Gourmets: mit ein wenig Kreativität und Planung kann man die unappetitlichsten Reste noch verwerten. Folgenden „Müll“ sollten Sie keineswegs wegwerfen:

Gemüseschalen sind prädestiniert für die Basis von gesunden Suppen und Eintöpfen. Wenn sie Kartoffel-, Möhren-, und Kohrabischalen zusammen mit etwas Salz und ein paar Kräutern für eine Stunde köcheln lassen, haben Sie abgesiebt Ihren eigenen Gemüsefond.

Kochen Sie viel mit Fleisch, so sollten Sie unbedingt alles vom Tier verwenden. Das sogenannte „Nose to tail“-Prinzip ist nicht nur ethisch gesehen erstrebenswert, sondern bringt auch Abwechslung auf den Teller. Laut „Zu gut für die Tonne“ kann man schon beim Einkauf nicht nur Edelteile wie Filets oder Koteletts auswählen, sondern könne bewusst auch alle anderen Teile – einschließlich der Innereien – mit nach Hause nehmen. Kaufen Sie dennoch ein Stück Steak und entdecken einen Fettrand oder ein Stück Knochen, so können Sie damit am nächsten Tag noch eine leckere Knochenbrühe zaubern.

Mit Obstschalen lässt sich Essig herstellen. Außerdem kann man Apfelschalen und sogar die Kerne einfach mitessen. Das Fermentieren ist eine weitere Möglichkeit, mittels Mikroorganismen Gemüse oder Obst zu konservieren. Aber auch der Kaffeesatz ist noch für das ein oder andere gut: Die schwarze Masse ist ein effektiver Dünger, ein natürliches Färbemittel für den Ansatz sowie ein Mittel gegen Schnecken im Garten.

Kochen mit Abfall: Die Planung ist das A und O

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Damit es gar nicht erst dazu kommt, dass bei Ihnen der Biomüll mit eigentlich noch essbarem überquillt, sollten Sie jeden Sonntag die kommende Woche planen. Je mehr Gerichte Sie mit derselben Zutat planen, desto besser. Denn viele abgepackte Gemüsesorten gibt es selten unter 500 Gramm zu kaufen. Auch sollte man leere Behälter zum Einfrieren bereithalten, damit man das leckere Essen konserviert.

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