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Knoblauch-Zitronenkur: So wirkt sie auf den Körper – und so geht sie

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Von: Franziska Irrgeher

Zu sehen ist blauer Hintergrund mit drei mal Knoblauch und zwei Zitronen (Symbolbild).
Die Knoblauch-Zitronenkur soll munter machen (Symbolbild). © w73photo/Imago

Gesundheits-Trends gibt es viele, einer davon ist die Knoblauch-Zitronenkur. Was gewöhnungsbedürftig klingt, kann gesund sein und geht schnell.

München – Wer noch nie von dieser Kur gehört hat, sollte sich nicht wundern, denn so bekannt wie beispielsweise Basenfasten ist sie definitiv nicht. Der Grundgedanke der Knoblauch-Zitronenkur: Fitter und weniger erschöpft durch eine etwas gewöhnungsbedürftig klingende Mischung aus Knoblauch und Zitrone. Funktioniert das?

Knoblauch-Zitronenkur: So wirkt sie auf den Körper

Etwa zwei bis drei Wochen lang dauert die Knoblauch-Zitronenkur und alles, was Sie dafür benötigen, haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause:

Für den Mix werden zunächst die Zitronen gründlich gewaschen und etwas zerkleinert, Kerne müssen Sie nicht entfernen. Die Knoblauchzehen werden geschält, dann kommt alles zusammen mit ein wenig Wasser in den Mixer und wird zu einer möglichst feinen Masse püriert. Nun darf alles in den Topf, zusammen mit dem Wasser, und kurz aufkochen. Abkühlen lassen, durch ein Sieb geben und die Flasche mit Knoblauch-Zitronensaft dann im Kühlschrank aufbewahren.

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Fortan wird dann jeden Tag etwa ein Schnapsglas voll getrunken. Andauernd sollte das Ganze maximal zwei bis drei Wochen am Stück, danach ist eine Pause von mindestens sieben Tagen sinnvoll. Insgesamt nicht länger als sechs bis acht Wochen. Übertreiben Sie es bitte nicht.

Knoblauch-Zitronenkur: Vorteile und Risiken

Wer Angst vor Mundgeruch hat, sei beruhigt: Zitrone gilt als Hausmittel gegen eine Knoblauchfahne, Ihr Umfeld sollte von der Kur also wenig mitbekommen. Das rechtfertigt zwar den Geschmack, aber noch nicht den Sinn der Kur. Folgende Vorteile versprechen sich die meisten davon:

Ob das alles wirklich zutrifft, muss jeder selbst herausfinden. Geht es Ihnen rein um die Kombination aus antibakteriellem Knoblauch und Vitamin C, dann haben Sie noch andere Optionen. Knoblauch kann beispielsweise roh zu Avocadocreme gegeben werden, als Vitamin-C-Lieferant eignet sich Sanddorn deutlich besser als eine Zitrone. Wer aber genau diese Kur ausprobieren möchte, sollte sich langsam herantasten und unbedingt die empfohlenen Zeiträume einhalten.

Gibt es Risiken? Schwangere sollten die Kur nicht machen. Auch wer Medikamente nimmt oder auf Knoblauch oder Zitrusfrüchte allergisch reagiert oder davon Kreislaufprobleme bekommt, sollte von der Kur absehen. Maximal zweimal im Jahr ist sie für alle anderen empfehlenswert.

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