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Kefir selbst machen: So gelingt es Ihnen zu Hause Schritt für Schritt selbst – mit Anleitung

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Von: Jasmin Pospiech

Fermentierte Lebensmittel wie Kefir boomen. Zu Recht. Schließlich sollen Sie den Darm stärken und den Stoffwechsel anregen. Mit der richtigen Anleitung können sie Kefir leicht selbst machen.

München – Fermentierte Lebensmittel sind DER Food-Trend 2020. Schließlich haben die milchsauer vergorenen Produkte viele gesundheitsfördernden Eigenschaften. Demnach können Kimchi, Sauerkraut & Co. nicht nur die Darmflora stärken, sondern auch vor Entzündungen schützen.

Kefir selbst machen: So gelingt es Ihnen zu Hause Schritt für Schritt selbst – mit Anleitung

Dafür sind die darin enthaltenen Milchsäurebakterien, vornehmlich Lactobazillen oder Bifidobakterien, verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass der Darm fit und gesund bleibt, der Verdauungstrakt gestärkt wird und somit auch die Verdauung reibungslos funktioniert. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt und die Nährstoffe in der Nahrung optimal vom Körper aufgenommen. Darüber hinaus wirken sich milchsauer vergorene Lebensmittel positiv auf dessen Säure-Basen-Haushalt aus.

Die probiotischen Bakterien werden den einzelnen Nahrungsmitteln wie Chinakohl, Weißkohl, Mehl oder Milch hinzugefügt. Dabei entsteht ein natürlicher Gärprozess, auch „Fermentation“ genannt (von lat. Fermentatio, von fermentare für „gären, machen, schwellen machen“ und von fermentum „Auflockerung der Erde, Aufwallung, Gärung; Gärungsstoff, Sauerteig“).

Kefir selbst machen: Das brauchen Sie alles dafür

Wollen Sie zu Hause selbst Kefir herstellen, empfiehlt sich traditionell Kuhmilch (für Anfänger). Sie ist die beliebteste und bekannteste Art, um Milchkefir zuzubereiten. Aber auch Ziegenmilch wird immer beliebter und eignet sich ebenfalls wunderbar dafür. Beide versprechen einen dicken, samtig-weichen Geschmack und Aussehen des Milchkefirs.

Als nächstes benötigen Sie einen Kefirpilz, bevor Sie loslegen können. Starterkulturen können Sie entweder in Online-Shops und -Marktplätzen wie eBay oder Amazon erstehen oder auch in einem gut sortierten Reformhaus beziehungsweise Biomarkt. Das Gute daran: Die Kulturen können Sie für die Kefirherstellung immer wiederverwenden, das macht die Zubereitung besonders nachhaltig.

Außerdem benötigen Sie ein Gärgefäß, das stabil und verschließbar sein sollte sowie über eine große Öffnung verfügt. Dabei können Sie auch Weckgläser für Porridge, Marmeladen & Co. einfach zweckentfremden. Um später den Kefir abzugießen, benötigen Sie außerdem ein Sieb aus Kunststoff. Metallsiebe mögen die Kefirkulturen dagegen gar nicht. Ebenso wie beim Sieb sollten Sie auch beim Trichter darauf achten, dass dieser aus Plastik und nicht aus Metall besteht. (Bratapfel: So machen Sie vegane und kreative Varianten des Klassikers)

Kefir selbst machen: Einfaches Rezept

Und jetzt kann‘s auch schon losgehen. So geht das Rezept für Kefir zu Hause.

Zutaten:

Zubereitung:

Zuerst füllen Sie die Milch, die Zimmertemperatur haben sollte, in das (saubere!) Gärgefäß beziehungsweise Weckglas. Nun geben Sie die Kefirkristalle mit hinein. Dann verschließen Sie es und lassen das Gefäß an einem lichtgeschützten Ort bei Zimmertemperatur für ein bis zwei Tage stehen.

Um das Getränk ohne die Kulturen zu erhalten, nehmen Sie nun das Sieb zu Hilfe und füllen die fertige Flüssigkeit um. Die Kefirkristalle im Sieb waschen Sie kurz unter kaltem Wasser ab. Das Gärglas und die übrigen Utensilien werden ebenfalls gründlich gereinigt. Nun können Sie wieder beim Beginn der Anleitung starten und neuen Kefir herstellen.

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