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Kartoffeln: Wie Sie die Pflanze richtig ernten und lagern

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Der erste Frost ist nicht mehr lange hin, daher müssen Gartenfreunde sich jetzt mit der Ernte ihrer Kartoffeln auseinandersetzen. Späte Sorten lassen sich nach der Ernte noch lagern.

Berlin – Gemüsefans haben über das Jahr hinweg sicherlich mehrere Kartoffelsorten in ihrem Garten angebaut. Die späten Sorten, die sich auch gut lagern lassen, sollten vor den ersten Frostnächten aus der Erde heraus. Dabei entscheiden der richtige Zeitpunkt und die richtige Methode.

Kartoffeln: Wie Sie die Knolle richtig ernten und lagern

Wer Kartoffeln im Gemüsebeet hat, muss sich immer merken, welche Sorten er gepflanzt hat. Denn die frühen Sorten sind aufgrund ihrer dünnen Schale und ihres hohen Wassergehalts laut der Landwirtschaftskammer NRW nicht zum Lagern geeignet. Die späten Sorten hingegen entwickeln eine dickere Schale. Folgende Sorten sind zum Ende des Jahres reif:

  • Negra
  • Ackersegen
  • Spätrot
  • Bamberger Hörnchen
  • Aula
  • Raja
  • Cara
  • Fontane

Diese späten Sorten können Gartenfreunde meist ab September ernten. Ob eine Kartoffel reif ist, erkennen Gärtnerinnen und Gärtner an verschiedenen Zeichen. Zum einen verwelkt mit der Zeit das oberirdisch wachsende Kartoffelkraut. Etwa drei Wochen nachdem das geschehen ist, ist der richtige Erntezeitpunkt. Zum anderen können Gartenfreunde einen vorsichtigen Daumentest machen und die schon herausschauenden Knollen eindrücken. Ist die Schale fest, kann die Kartoffel aus der Erde. (Hagebutten: So ernten und verwenden Sie die Vitaminbomben)

Kartoffeln: Das richtige Werkzeug für die Kartoffelernte

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) ist für eine erfolgreiche Kartoffelernte das richtige Werkzeug entscheidend. Eine Kartoffelhacke oder Grabgabel ist dabei empfehlenswert. Von einem Spaten sollten Gärtnerinnen und Gärtner absehen, da dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kartoffeln bereits in der Erde verletzt und zerteilt.

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Mit der Grabgabel gehen Gartenfreunde vorsichtig in die Erde nahe der Pflanze und hebeln diese nach oben. Sind die Kartoffeln reif, lässt sich sowohl das Kraut leicht herausziehen als auch die Knollen. Die Kartoffeln lösen sich meist von alleine aus der Erde und sind dann noch mit den Wurzeln des Krauts verbunden. Vorsichtig lassen sich dann die Knollen davon ablösen.

Wer eine reiche Kartoffelernte hatte und nicht alle Knollen sofort essen möchte, kann die späten Sorten auch lagern. Dafür suchen sich Gartenfreunde einen dunklen, kühlen Raum, in den sie luftdurchlässige Kisten mit den Kartoffeln befüllen. Jede Knolle sollte genügend Platz haben. Eine zu enge Lagerung führt zu Druckstellen und Krankheitsbefall. Die perfekte Lagerungstemperatur beträgt fünf Grad Celsius. (Äpfel lagern: So bleiben Äpfel mehrere Wochen frisch)

Wer keinen geeigneten Keller hat, kann die Kartoffeln auch einfrieren. Dafür müssen sie jedoch vorher gekocht worden sein, sonst verwandelt sich ihre Stärke in Zucker und sie nehmen einen sehr süßlichen Geschmack an. Gekocht und abgekühlt, zerkleinert und in Beuteln portioniert, ist das Einfrieren der Kartoffeln aber problemlos möglich.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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