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Kaloriengehalt: Darum sind die Zutaten beim Kochen so entscheidend

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Kaloriengehalt von Nahrungsmitteln hängt unter anderem auch von der Art und Weise ab, wie Speisen zubereitet sind. Gerade beim Kochen ist das wichtig.

Stuttgart – Wer etwas genauer auf seine Ernährung achtet und vielleicht sogar etwas abnehmen oder gesünder leben möchte, der beschäftigt sich häufig auch mit der im Essen enthaltenen Kalorienzahl. Natürlich ist gesundes Abnehmen nicht immer zwangsläufig an die Kalorienzahl gebunden, doch gibt sie einen guten ersten Richtwert. Beim Kochen kommt es nun auf die Zubereitungsart der Lebensmittel an, denn die bestimmt den Kaloriengehalt des Essens mit.

Kaloriengehalt: So stark verändert er sich durchs Kochen

Gemüse und Getreideprodukte sind in der Küche oft vertreten. Die zwei Komponenten bestimmen im Optimalfall fast jedes Gericht, das auf den Teller kommt. Nicht verwunderlich, dass ausgerechnet Gemüse und Getreideprodukte von Menschen, die abnehmen oder gesünder leben wollen, genauer unter die Lupe genommen werden. Der Kaloriengehalt der Lebensmittel spielt dabei eine wichtige, wenn auch nicht die einzige Rolle.

Kalorien sind eine Messeinheit, in der sich die Energie eines jeweiligen Lebensmittels messen lässt. Laut dem Portal gesundheitsinformation setzt sich die Energie, die Gartenfreunde über Nahrung zu sich nehmen, aus drei Nährstoff-Gruppen zusammen:

Daneben gilt Alkohol noch als Energielieferant. Um diese Energie zu messen, nutzen Expertinnen und Experten also die Einheit Kalorien, im Alltag sind damit jedoch oft Kilokalorien, also 1.000 Kalorien, gemeint. Fette liefern beispielsweise pro Gramm mehr Kilokalorien als Kohlenhydrate, Alkohol mehr als Eiweiß.

Zu sehen ist eine vierköpfige Familie, die am Herd stehen und gemeinsam kochen (Symbolbild).
Das Kochen verändert manchmal die Kalorienzahl von Lebensmitteln (Symbolbild). © Monkey Business 2/Imago

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Kaloriengehalt: Darauf müssen Sie beim Kochen achten

Je nachdem wie Gärtnerinnen und Gärtner nun den Kochlöffel schwingen, ändert sich der Kaloriengehalt der Lebensmittel. Das liegt aber beispielsweise nicht an der Hitze, die beim Kochen zwangsläufig entsteht. Die Lebensmittel nehmen also keine Energie durch Wärme auf. Vielmehr liegt es am Kochvorgang selbst. Beim Erhitzen brechen laut dem Südwestrundfunk (SWR) die Zellen des Gemüses auf, sodass es für den Körper leichter verdaulich ist. Das bedeutet, dass der Körper die Kalorien besser aufnehmen kann und dafür weniger Energie braucht. Im Vergleich zu rohem Gemüse nimmt der Körper bei gekochtem Gemüse also mehr Kalorien auf.

Das bedeutet aber nicht, dass das ein schlechter Vorgang ist. Bei Möhren beispielsweise hilft es, dass der Körper die gesunden Vitamine und anderen wichtigen Nährstoffe überhaupt erst bekommt, die er braucht. Beim Essen roher Möhren kommt kaum etwas dieses Potenzials im Körper an. Ein weiteres Beispiel, das der SWR liefert: In rohen Nudeln stecken in 100 Gramm etwa 380 Kilokalorien, in gekochtem Zustand verliert dieselbe Menge um etwa die Hälfte an Kilokalorien. Das liegt daran, dass die Nudeln im Laufe des Kochens Wasser aufnehmen. Da sich die Angaben immer auf 100 Gramm beziehen, enthalten 100 Gramm Nudeln nach dem Kochen deutlich mehr Wasser, dafür aber weniger Kilokalorien.

Wichtig ist auch das Drumherum. Kochen Gartenfreunde beispielsweise mit fettigen Saucen, führt das automatisch zu einer Erhöhung der Kalorienzahl. Auch das Anbraten gelingt meist mit deutlich weniger Fett als viele Gartenfreunde denken.

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