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Herbst-Smoothies: Aus diesen Gründen müssen Sie Kürbis als Zutat probieren

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Holztisch, auf dem Kürbisse liegen und zwei Gläser mit orange-gelbem Smoothie stehen (Symbolbild).
Der perfekte Herbst-Smoothie mit Hokkaido-Kürbis und Chiasamen verfeinert (Symbolbild). © fahrwasser/Imago

Herbst-Smoothies vereinen alle guten Ernteerträge aus September, Oktober und November. Auch Kürbis darf dabei natürlich nicht fehlen.

Düsseldorf – Im Herbst hilft ein heißer Tee meist, kalten Händen und Füßen wieder ein bisschen Leben einzuhauchen. Wer die Getränkekarte jedoch schon rauf und runter getrunken hat und ein bisschen Abwechslung braucht, der sollte sich mal an Herbst-Smoothies probieren. Die leckeren Smoothies können wahre Obst-Bomben mit einer Menge Vitamine sein, den Körper im Herbst fit halten und vor Erkältungen schützen.

Herbst-Smoothies: Diese Rezepte müssen Sie ausprobieren

Die richtigen Zutaten im Smoothie und schon geht es dem Körper besser. Rückt der Herbst näher und damit niedrigere Temperaturen und weniger Sonnentage, steigt auch das Risiko, sich zu erkälten. Das ist im Grunde nichts Schlimmes, lässt sich aber vermeiden. Denn der Körper braucht im Winter etwas mehr Unterstützung, um gesund zu bleiben. Das hochgelobte Vitamin C ist dabei nur ein Baustein für einen gesunden Körper. So hilft Vitamin C laut der Verbraucherzentrale beispielsweise dabei, folgende Körperfunktionen stabil zu halten:

Vitamin C übernimmt also eine ganze Menge wichtiger Aufgaben im Körper. Obst und Gemüse sind erster Lieferant für Vitamin C, Wintergemüse wie Kohl enthält zum Beispiel besonders viel des Vitamins.

Neben Vitamin C sind laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) auch noch Mineralstoffe wie Zink, Kupfer, Eisen und Selen entscheidend für ein intaktes Immunsystem. Außerdem sollten Aminosäuren, also die Bausteine von Proteinen, nicht in Vergessenheit geraten und auch die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in der Ernährung vorkommen.

Herbst-Smoothies: Rezepte zum Gesundbleiben mit Banane

Auf den ersten Blick erscheint die Liste an lebenswichtigen Nährstoffen ganz schön lang, doch viele der Stoffe nehmen Obstfreunde automatisch bei einer ausgewogenen Ernährung auf. Herbst-Smoothies unterstützen das Ganze noch. Folgende Herbst-Smoothie-Rezepte müssen Sie deswegen unbedingt ausprobieren:

Bananen liefern zum einen natürliche Süße und damit Energie. Doch in ihnen steckt auch das lebenswichtige Kalium, das in jeder Zelle des Körpers steckt. Es steckt in der Leber, in Muskeln und in Knochenzellen. Kalium ist für ein gesundes Herz zuständig und regelt Nerven- und Muskelreize. Bananen sind der perfekte Kalium-Lieferant und bilden zeitgleich die cremige Substanz eines jeden süßen Smoothies.

Für den Banana-Gemüse-Smoothie einfach eine halbe Banane mit etwas Spinat und Salat in einem Mixer* mischen. Eine halbe Mango sowie den Saft einer halben Zitrone hinzufügen. Das Ganze mit 100 Millilitern Wasser und zwei Esslöffel Holundersaft aufgießen, zum Abschluss noch einen Esslöffel Sonnenblumenkerne hinzufügen. Das Gemisch kräftig mixen und genießen.

Zu sehen ist ein Holztisch, auf dem ein Glas steht, das mit einem grünen Smoothie befüllt ist. Im Hintergrund liegen Bananen und Limetten (Symbolbild).
Banane, Limette und Spinat sind eine super Smoothie-Kombination (Symbolbild). © Kayco/Imago

Eine Variation dieses Herbst-Smoothies ist der Spinat-Bananen-Smoothie. Dafür eine halbe Banane mit 100 Gramm Babyspinat mischen, 30 Gramm gehackte Mandeln und 50 Gramm Orange hinzufügen. Das Ganze mit 100 Millilitern Wasser übergießen und noch ein paar Blaubeeren darüber geben. Dann alles mixen und trinken.

Variationen mit Limetten oder sonstigen Zutaten, die noch im Kühlschrank liegen, sind natürlich erlaubt und bringen neue Geschmackserlebnisse zutage.

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Herbst-Smoothies: Rezepte zum Gesundbleiben mit Beeren und Möhren

Es muss natürlich nicht immer Banane sein, die leckeren Herbst-Smoothies funktionieren auch ohne diese Zutat. Zum Beispiel in einem Möhren-Orangen-Smoothie, in dem etwas Ingwer für Schärfe und ein wohliges Gefühl im Magen sorgt. Damit der Körper die gesunden Nährstoffe der Möhren auch aufnehmen kann, die 50 Gramm Möhren erst kochen. Dann zwei Teelöffel Weizenkeimöl hinzufügen, auch das macht das in den Möhren enthaltene Beta-Carotin für den Körper besser aufnehmbar. 175 Milliliter Orangensaft draufgeben, ein kleines Stück Ingwer schälen und klein geschnitten hinzufügen. Mit zwei Teelöffeln Limettensaft, einem Teelöffel Ahornsirup und einem halben Bund Koriander sowie etwas Salz und Pfeffer den Geschmack perfektionieren. Im Mixer pürieren und abschmecken.

Zu sehen sind zwei Gläser, die mit einem orangen Smoothie gefüllt sind. Daneben liegen Möhren und Orangen (Symbolbild).
Möhren und Orangen sind für die Süße im Smoothie verantwortlich (Symbolbild). © AlfaStudio/Imago

Für den Beeren-Smoothie tiefgekühlte Himbeeren und Blaubeeren mixen, Milch hinzugeben und das Ganze cremig rühren. Mit etwas Zimt und Ingwer eine herbstliche Note hinzufügen. Gut schütteln und zum Frühstück probieren.

Der Klassiker unter den Herbst-Smoothies ist auf jeden Fall der Kürbis-Smoothie. Dafür brauchen Gärtnerinnen und Gärtner 150 Gramm Kürbis (am besten Hokkaido, der lässt sich leichter schneiden und die Schale kann dran bleiben), 150 Gramm Möhren, eine große Birne, einen Teelöffel Kürbiskernöl, ein Teelöffel Chiasamen und einen Esslöffel Kürbiskerne. Den Kürbis kleinschneiden, Möhren waschen und schälen, das Innere der Birne entfernen und das Obst klein schneiden. In einem Mixer alles mit etwas Wasser oder Apfelsaft vermischen, bei Bedarf noch ein paar Chiasamen untermischen und pürieren. Das Kürbiskernöl als Dekoration darüber träufeln und mit etwas Kürbiskernen bestreuen. Fertig ist der perfekte Herbst-Smoothie! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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