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Hagebuttenplätzchen: Diese Zutaten aus dem Garten brauchen Sie

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Von: Anna Katharina Küsters

Hagebuttenplätzchen lassen sich auch im Winter noch einfach herstellen und schmecken gut. So verwerten Sie Ihre gesammelten Früchte.

München – Der Garten ist die perfekte Lebensmittelquelle für die Küche. Das ganze Jahr über liefert er leckere Zutaten, die sich zu gesunden ausgefallenen Speisen verarbeiten lassen. Besonders glücklich können sich Gartenfans schätzen, die im Herbst und Spätherbst ordentlich Hagebutten gesammelt haben. Denn aus den kleinen, roten Beeren der Rosensträucher lassen sich wunderbar Plätzchen backen.

Hagebuttenplätzchen: So zaubern Sie mit Zutaten aus dem Garten leckere Kekse

Hagebutten sind sehr gesund, da sind sich alle einig. Oftmals nutzen Gärtnerinnen und Gärtner die Beeren als Grundlage für einen leckeren und heilenden Hagebuttentee oder stellen daraus einen Hagebutten-Handbalsam her. Beim Pflücken der Hagebutten müssen sie jedoch aufpassen, denn die Beeren lassen sich leicht verwechseln. Doch Hagebutten lassen sich auch im Winter noch gut einsetzen, denn sie sind die perfekte Basis für leckere Plätzchen. Neben Hagebutten brauchen Bäckerinnen und Bäcker für die Kekse noch folgende Zutaten:

Beim Wort Hagebuttenmark mögen einige etwas zurückschrecken, doch das Mark ist aus den Beeren leicht gewonnen und kein Grund, die Plätzchen nicht auszuprobieren.

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Hagebuttenplätzchen: Hagebuttenmark herstellen

Hagebuttenmark gibt es durchaus auch im Supermarkt zu kaufen. Wer also wenig Zeit hat und bereits ein fertiges, mit Zucker aufgestocktes Mark kaufen möchte, der sollte in der Bio-Abteilung nachschauen. Für alle anderen mit etwas mehr Zeit lohnt es sich aber, das Hagebuttenmark selbst zu machen.

Zu sehen ist eine Schüssel auf einem Holztisch, die gefüllt ist mit Hagebutten, Walnüssen, Kastanien und Eicheln (Symbolbild).
Hagebutten und Walnüsse sind die wichtigsten Zutaten für Hagebuttenplätzchen (Symbolbild). © Gaby Wojciech/Imago

Dafür gehen Sie wie folgt vor: Waschen Sie etwa 500 Gramm gesammelte Hagebutten und kochen Sie die Beeren in 400 Millilitern Wasser etwa eine Stunde lang. Fertig sind sie, wenn sie weich sind. Danach passieren Sie die Beeren durch ein feines Sieb. Ist eine kernfreie Masse gewünscht, wiederholen Sie den Vorgang ein paar Mal. Danach sterilisieren Sie vier luftdicht verschließbare Gläser und füllen das fertige Mark hinein. Lassen Sie es abkühlen und verschließen Sie die Gläser dann sorgfältig. So ist das Ganze etwa einen Monat haltbar.

Hagebuttenplätzchen: So geht es weiter

Zum Backen lohnt es sich, das Hagebuttenmark bei der Herstellung etwas mit Zucker zu durchmischen. Dabei schmeckt es gut, wenn Bäckerinnen und Bäcker etwa ein Drittel Zucker mit zwei Dritteln Hagebutten einkochen.

Aber zurück zu den Hagebuttenplätzchen: Räumen Sie eine saubere Arbeitsfläche frei und geben Sie die 200 Gramm gemahlene Walnüsse darauf. Nun drücken Sie eine Vertiefung in das Walnusspulver und geben 100 Gramm des Hagebuttenmarks hinein. Die zwei Zutaten müssen Gartenfans mit den Händen dann gut durchkneten.

Die so entstehende Masse rollen Bäckerinnen und Bäcker dann aus. Nun kommt der Part, bei dem auch Kinder wunderbar helfen können: Nehmen Sie runde Ausstechförmchen zur Hand und stechen Sie viele kleine, runde Plätzchen aus. Nun bereiten Sie ein Backblech mit Backpapier vor und heben die klebenden, kleinen Teilchen vorsichtig darauf. Als schöne Verzierung drücken Sie nun auf jedes Plätzchen eine Walnusskernhälfte und schieben das Ganze bei 160 Grad Celsius für etwa zehn Minuten in den Ofen. Und schon ist das nicht allzu süße Gebäck fertig! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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