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Gänsebraten selbst machen: Das perfekte St. Martin-Familienessen

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Von: Joana Lück

Traditionell isst man am St. Martinstag eine Gans. Viele scheuen sich jedoch vor der Zubereitung des leckeren Festessens – zu Unrecht, denn es geht ganz einfach!

München – Neben Laternenumzügen ist der 11. November auch bekannt für das traditionelle Martinsgans-Essen. Doch die Zubereitung des Vogels gleicht für viele einem Buch mit sieben Siegeln. Mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung steht der Gänsebraten vergleichsweise schnell auf dem Tisch.

Gänsebraten selbst machen: Das perfekte St. Martin-Familienessen

Draußen ist es früh dunkel, kalt und ungemütlich. Umso schöner, wenn man ins Warme kommt und von einem köstlichen Duft eines knusprigen Gänsebratens empfangen wird. Bei so einem Festessen versammelt sich die ganze Familie gerne am Tisch und kann sich über den Laternenumzug austauschen. Für einen Gänsebraten benötigen Sie:

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Gebratene Weihnachtsgans im Bräter auf Tisch. (Symbolbild)
Damit die Gans möglichst knusprig wird, gibt es einige Tricks. (Symbolbild) © Annabella/Imago

Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die gewaschene und gut abgetrocknete Gans innen mit Salz und Pfeffer ausreiben und mit geviertelten Äpfeln, Zwiebel und Majoran füllen. Alternative Füllungen können Sie aus Esskastanien, Sauerkraut, Leber, Semmelbröseln und anderen Kräutern wie Thymian oder Rosmarin herstellen. Die Gans nicht zu stramm füllen, damit sie im Ofen nicht aufplatzt. Die Öffnungen mit den Holzspießen verschließen und diese wiederum kreuzweise mit Küchengarn zubinden.

Die Gans mit der Brust nach unten in einen großen Bräter oder auf ein tiefes Backblech setzen und mit etwa 200 Milliliter kochendem Wasser auffüllen und in den heißen Ofen schieben. Nach etwa 50-60 Minuten, wenn der Rücken leicht gebräunt ist, die Gans umdrehen. Noch etwa weitere 90 Minuten weiterbraten. Ab und zu mit Bratensaft beträufeln und mit einer Fleischgabel in die Haut stechen, damit Fett ausbraten kann. Besonders zwischen Keule und Brust sitzt besonders viel Fett.

Gänsebraten selbst machen: Profi-Tipps

Zur Garprobe in das dicke Fleisch am Keulengelenk stechen: Wenn der austretende Fleischsaft farblos ist, ist die Gans gar. Ist er rosa, muss weitergegart werden. Falls die Haut noch nicht kross genug ist, muss sie mit kaltem Salzwasser bepinselt werden und bei 250 Grad gebräunt werden. Sobald der Bratensaft sich bräunt und das austretende Fett klar ist, abschöpfen und daraus eine Sauce zubereiten. Zur Gans passen Rotkohl und Kartoffelpüree.

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