1. 24garten
  2. Gesund ernähren
  3. Food-Trends

Yacón-Sirup herstellen: So bereiten Sie den leckeren Zuckerersatz zu

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist eine längs aufgeschnittene Yacon-Wurzel, die auf dunkler Erde liegt (Symbolbild).
Aus der Yacón-Wurzel lässt sich leckerer Sirup herstellen (Symbolbild). © aliwak/Imago

Yacón-Sirup hat deutlich weniger Kalorien als normaler Zucker und schmeckt lecker süß. Aus den Wurzeln der Pflanze lässt er sich leicht selbst herstellen.

Veitshöchheim – Äußerlich erinnert die Yacón-Wurzel ein wenig an Süßkartoffeln, ihre Schale ist jedoch deutlich dunkler und violetter. In heimischen Gärten ist sie bisher noch rar, dabei lässt sich die Pflanze auch bei hiesigen klimatischen Bedingungen gut anbauen und nutzen. Wer sie nun im Herbst erntet, kann aus ihr beispielsweise einen leckeren Sirup herstellen, der als gesunder Zuckerersatz im Kaffee oder Tee lecker schmeckt.

Yacón-Sirup herstellen: So leicht lässt sich die Zuckeralternative produzieren

Die Yacón-Pflanze, botanisch Smallanthus sonchifolius, hat ihre Heimat in Südamerika. Dort lieben die Menschen besonders die Knolle der Pflanze, denn die lässt sich nicht nur roh snacken, sondern auch anbraten, kochen oder zu Sirup verarbeiten. Auch hierzulande ist ein Anbau der Pflanze durchaus möglich. Am besten pflanzen Gartenfreunde die Yacón dafür an eine sandigere Stelle im Garten, denn so erleichtern sie sich im Spätherbst die Ernte.

Gärtnerinnen und Gärtner sollten im Oktober die erste frostige Nacht abwarten, dann können die Wurzeln aus dem Boden. Ein Indiz für den richtigen Erntezeitpunkt ist auch das sich verfärbende Laub der Yacón. Laut der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau heben Gartenfreunde beim Ernten die mittig sitzende Knolle vorsichtig aus der Erde. Das muss mit Fingerspitzengefühl passieren, denn die verdickten Wurzeln brechen schnell ab. Wer die Knolle nicht sofort verspeisen kann, lagert sie einfach noch zwei Wochen bei Zimmertemperatur ähnlich wie eine Süßkartoffel. Sowohl die Yacón-Wurzel als auch die Süßkartoffel lassen sich zu leckeren Pommes verarbeiten*.

Zu sehen ist eine längs aufgeschnittene Yacon-Wurzel, die auf dunkler Erde liegt (Symbolbild).
Aus der Yacón-Wurzel lässt sich leckerer Sirup herstellen (Symbolbild). © aliwak/Imago

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Yacón-Sirup herstellen: So funktioniert es

Der Geschmack der Yacón-Wurzel erinnert etwas an Birne und Melone und der aus ihr gewonnene Sirup enthält laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) etwa zwei Drittel weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker. Grund genug also, die gesunde Zuckeralternative nach der Ernte selbst auszuprobieren. Laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) geht das in wenigen Schritten. So stellen Sie ihren eigenen Yacón-Sirup her:

Nach einer gewissen Zeit entsteht so ein recht flüssiger, aber süßer Sirup, der sich prima zum Süßen von Kaffee, Müsli oder anderen Speisen und Getränken eignet. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant