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Weizenkleie: Deswegen gehört sie zu jedem gesunden Frühstück

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Von: Anna Katharina Küsters

Weizenkleie hat lange Zeit kein prominentes Leben geführt. Doch was früher ausschließlich als Tierfutter verwendet wurde, ist auch für den Menschen gesund.

München – Ursprünglich bekamen Weizenkleie vor allem Tiere als Futter vorgesetzt. Doch aus dieser Ecke hat sich die Weizenkleie längst verabschiedet und taucht immer häufiger auch in der Küche von gesundheitsbewussten Gartenfans auf. Im Grunde ist die Kleie eine Art Abfallprodukt, die beim Mahlen von Getreide entsteht. Dabei hat Weizenkleie bei Verdauungsbeschwerden sogar eine heilende Wirkung.

Weizenkleie: Deswegen verdient sie den Namen Superfood

Bei der Herstellung von Weizenmehl fällt ganz automatisch Weizenkleie an. Es sind Rückstände aus Schalen wie etwa Samenschalen und Fruchtschalen, die beim Absieben des fertigen Mehls zurückbleiben. Im Unterschied zu Vollkornprodukten bleibt sie bei reinem Weizenmehl am Ende des Herstellungsprozesses übrig. Bis vor ein paar Jahren diente dieses Nebenprodukt hauptsächlich als Tierfutter, doch mittlerweile wissen viele um die gesunde Wirkung der Weizenkleie.

Weizenkleie enthält in der Regel deutlich weniger Stärke als beispielsweise das fertige Weizenmehl. Zudem sind in den Randschichten des Korns wichtige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel folgende enthalten:

Für die Ernährung rücken vor allem die Ballaststoffe der Weizenkleie in den Vordergrund. Denn die Ballaststoffe in Weizenkleie sorgen dafür, dass sich Magen- und Darmprobleme häufig in Luft auflösen*, das Sättigungsgefühl lange bleibt und der Körper eine Menge Energie hat. Der Blutzuckerspiegel bleibt durch Weizenkleie außerdem länger stabil, sodass sich das Getreideprodukt auch für Diabetiker gut eignet. Ähnlich wie bei Obst und Gemüse stecken die besonders gesunden Inhaltsstoffe also bei Weizenkernen ebenfalls in der Schale.

Weizenkleie: So nutzen Sie das Superfood

Weizenkleie lässt sich in vielen Gerichten in die tägliche Ernährung einbauen. Zum einen dient sie sehr gut als Müslizutat. Ähnlich wie Haferflocken lassen sie sich als leckeres Müsli mit Früchten, Quark und Milch zubereiten. Auch als Porridge, in Smoothies oder als Ersatz in Proats schmeckt Weizenkleie mit seinem nussigen Geschmack sehr gut. Neben dem Frühstück lässt sich auch die Brotzeit mit Weizenkleie aufwerten. So können Gartenfreunde Brot, Pancakes aber auch Brötchen aus den Weizenschalenresten backen.

Wichtig ist, dass Gartenfreunde immer ausreichend trinken, wenn sie Weizenkleie essen. Denn sonst hat das Produkt den gegenteiligen Effekt und führt zu Verstopfungen. Außerdem enthält Weizenkleie teilweise Phytinsäure. Das ist ein Abwehrstoff der Pflanze gegen Fressfeinde. In zu großen Mengen ist er für den Menschen schädlich, denn er beeinflusst die Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen. In der Regel ist die Konzentration aber so gering, dass sie keine Rolle spielt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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