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Tomatensaft machen: So einfach stellen Sie das Getränk selbst her

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Von: Franziska Irrgeher

Tomatensaft gibt es nicht nur im Flugzeug, er lässt sich auch schnell selbst machen. Idealerweise sogar aus selbst gezogenen Tomaten aus dem Garten.

München – Tomaten sind lecker und gesund, keine Frage. Doch auch Tomatensaft hat noch so einiges zu bieten. In ihm steckt beispielsweise Lycopin, das sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Ein Glas Tomatensaft kann also so manche Portion Gemüse ersetzen und ist meist kalorienärmer als gekaufte Fruchtsäfte. Den Saft selbst zu machen geht sehr einfach und ist eine tolle Möglichkeit, die Tomatenernte zu verwerten.

Tomatensaft machen: So einfach stellen Sie das rote Getränk selbst her

Tomaten sind in der Küche vielseitig einsetzbar, keine Frage. Es gibt sie als Tomatensuppe, als Salat mit vielen verschiedenen Dingen kombiniert, auf dem Brot, als Soße oder gar in Aufläufen oder auf Focaccia. Doch wer etwas Urlaubsfeeling aufkommen lassen möchte, kann auch einfach Tomatensaft daraus machen. Ganz nebenbei spart das übrigens auch Verpackung und sorgt dafür, dass keine Tomaten verschwendet werden.

Zu sehen ist ein Glas frischer Tomatensaft auf Hoz-Untergrund, dahinter frische Tomaten (Symbolbild).
Tomatensaft ist lecker und gesund (Symbolbild). © S. Bogdanski/Imago

Die Tomatensaison geht in etwa Ende Juli im Freiland los, es hängt aber stark von der Sorte ab, wann geerntet wird. Manche können auch erst Anfang Herbst reif sein. Wichtig ist, dass Sie nur vollreife Tomaten nutzen, unreife können dank Solanin leicht giftig sein. Grüne Tomaten können Sie aber unter Umständen nachreifen lassen*.

Tomatensaft machen: So schnell geht es

Für Tomatensaft benötigen Sie neben frischen, reifen Tomaten noch saubere Gläser oder Flaschen, Salz und nach Belieben Pfeffer sowie andere Gewürze. Außerdem ein Sieb und falls der Saft frisch getrunken wird noch ein paar Kräuter als Dekoration.

Bayern 1 empfiehlt dann folgendes Vorgehen für die Herstellung von Tomatensaft aus etwa 1,5 Kilogramm Tomaten:

Laut Bayern 1 ist der Saft danach einige Monate haltbar und sollte dunkel und kühl gelagert werden. Das ist nur in wirklich keimfreien Flaschen möglich.

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Alternativ zur oben genannten Methode kann die Haut der Tomaten direkt zu Beginn entfernt werden, dazu einfach die Tomaten kreuzförmig mit einem Messer einritzen und mit heißem Wasser übergießen oder in kochendes Wasser legen, die Haut sollte sich dann leicht lösen lassen. Wer keine Lust auf langes Kochen hat, kann die Tomaten auch nach einigen Minuten im Topf pürieren. Damit der Saft cremig ist, sollte er dennoch immer durch ein Sieb gestrichen werden.

Etwas Abwechslung kommt mit einem Tomaten-Karottensaft ins Glas und für den Abend mit Freunden lässt sich Tomatensaft schnell und einfach mit einigen Zutaten zur Bloody Mary umwandeln. Auch Rohkost-Qualität ist bei Tomatensaft möglich, dabei werden einfach die rohen Tomaten püriert und mit Gewürzen verfeinert. Dieser Saft sollte dann aber unbedingt rasch getrunken werden, er ist nicht lange haltbar. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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