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Spargel-Zeit: Deswegen sind die Stangen gut für Ihre Figur

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Von: Laura Knops

Spargel schmeckt nicht nur gut, er bringt auch viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Das Superfood aus unserer Heimat hilft unter anderem beim Abnehmen.

Bonn – Spargel ist nicht nur kalorienarm, sondern punktet auch mit einer Vielzahl an Nährstoffen. In Kombination mit Beilagen wie zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise kann sich das gesunde Gemüse jedoch schnell in eine Kalorienbombe verwandeln. Wer auf seine Figur achtet, sollte daher eher zu leichteren Rezepten greifen. Wie gesund das beliebte Gemüse ist und woran Sie frischen Spargel erkennen, erfahren Sie hier.

Spargel-Zeit: So gesund ist das beliebte Gemüse

Neben Nährstoffen wie Vitamin A, B1, B2, C und E enthält Spargel reichlich Mineralien wie Phosphor und Kalzium sowie verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe*. Zudem trägt Spargel laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zur Folsäure- und Kaliumversorgung bei. Diese Kombination ist nicht nur besonders gesund, sondern Mineralstoffe wie Kalium und Asparagin regen auch die Nierentätigkeit an.

Die vermehrte Harnausscheidung ist besonders für Menschen mit krankhaften Wassereinlagerungen im Gewebe, aber auch bei Übergewicht von Vorteil. Und auch gesunde Menschen profitieren von der entwässernden Wirkung des Gemüses. Denn durch die effizientere Nierentätigkeit werden Gift- und Schlackenstoffe aus dem Körper geschwemmt, das Blut gereinigt und die Funktion verschiedener Organe wie Leber, Nieren und Lungen unterstützt.

Spargel-Zeit: So erkennen Sie frischen Spargel

Damit Spargel seine gesunde Wirkung entfalten kann, sollte er möglichst frisch sein*. Am besten sollten Sie die Delikatesse daher direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

Besser verzichten sollten Sie, wenn die Spargelenden hohl, bräunlich verfärbt oder vertrocknet sind – egal wie günstig das Angebot ist. Wer selbst Spargel anbauen möchte, sollte zu Grünspargel greifen. Dieser lässt sich auch im eigenen Garten anbauen und hat sogar mehr Vitamin C als weißer.

Spargel-Zeit: Gut für den Darm und die Figur

Da Spargel zum Großteil aus Wasser besteht, punktet das Gemüse mit nur wenigen Kalorien. Denn in 250 Gramm Spargel stecken lediglich 50 kcal. Doch Vorsicht: Fettreiche Beilagen wie Butter oder Sauce Hollandaise machen diesen Effekt schnell zunichte. Gesündere Alternativen sind zum Beispiel Grüner Spargel mit Schinken-Ricotta oder gegrillter Spargel. 

Auch der Darm profitiert von den gesunden Inhaltsstoffen. So ist Spargel leicht verdaulich und daher auch für Gartenfreunde mit empfindlichen Mägen gut bekömmlich. Gleichzeitig regen die im Spargel enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe eine gesunde Darmfunktion an. Spargel verweilt zudem relativ lange im Magen und macht dadurch besonders lange satt.

Spargel-Zeit: Vorsicht bei diesen Krankheiten!

Wer an Nierensteinen, Gicht oder erhöhten Harnsäurewerten im Blut leidet, sollte Spargel nur in Maßen verzehren oder sogar ganz darauf verzichten. Denn das Gemüse kann bestehende Krankheitssymptome verstärken. Grund dafür sind die im Spargel enthaltenen Purine, welche im Körper in Form von Harnsäure abgebaut werden. Ab einer bestimmten Konzentration kann Harnsäure jedoch bei Betroffenen zu Beschwerden führen.

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung können die meisten Gichtpatienten eine kleine Portion von rund 200 Gramm Spargel meist problemlos zu sich nehmen. Trotzdem sollten Patienten den Spargelgenuss mit ihrem Arzt abstimmen. *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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