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Pilz-Saison: So finden Sie die besten Pilze im Wald

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Von: Laura Knops

Die Pilzsaison hält an, was unter anderem mit dem wechselhaften Wetter zu tun hat. Noch bis in den November hinein sind die kleinen Waldgewächse zu finden.

München – Egal ob Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge oder Perlpilze – wer Pilze liebt, muss in diesem Jahr nicht auf günstige Angebote im Supermarkt warten. Denn in vielen Regionen Deutschlands sind bereits jetzt ungewöhnliche viele Pilze zu finden. Wegen der warmen und feuchten Witterung hat die Pilzsaison vielerorts besonders früh gestartet. Schon Ende Juli konnten Pilzsammler so in den Wäldern die ersten Exemplare finden.

Pilz-Saison gestartet: Pilzsammler können sich voraussichtlich über gutes Jahr freuen

Auch wenn vielen das wechselhafte Wetter im Sommer auf das Gemüt geschlagen ist, haben Regen und Wärme dafür gesorgt, dass nun die Pilze sprießen. So waren die Witterungsbedingungen in diesem Sommer für die Pilzwelt bisher wesentlich besser als in den vergangenen Jahren. Auch dem Herbst schauen Experten optimistisch entgegen.

Doch nicht überall fallen die Prognosen so positiv aus. Denn bei Feuchtigkeit und Durchnässen der Wälder gebe es starke regionale Unterschiede, wie der Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, Stefan Fischer, gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) erklärt. Vor allem in die tieferen Bodenschichten ist laut dem Experten nicht ausreichend Wasser durchgesickert. Besonders betroffen sind davon die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Zwei Körbe voller schmackhafter Maronen von einem Pilzsammler in den Wäldern bei Senzig (Symbolbild).
Das wechselhafte Wetter im Sommer hat in vielen Regionen die Pilze sprießen lassen (Symbolbild). © Volker Hohlfeld/Imago

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Pilz-Saison gestartet: Das sollten Sie beim Sammeln beachten

Wie die Lage im Herbst aussieht, können Experten noch nicht genau vorhersagen. Denn auch die Artenvielfalt in den Wäldern macht ein gutes Pilzjahr aus. Maronen schießen bereits jetzt aus dem Boden. Aber auch Röhrlinge wie Steinpilze, Milchlinge, Pfifferlinge, Rotkappen und Täublinge haben nun Hochsaison. Andere Sorten lassen allerdings noch auf sich warten.

Beim Sammeln der Pilze müssen Gartenfreunde aufpassen, dass sie nicht an giftige Pilze geraten. Denn auch in Deutschland gibt es einige Pilzsorten, die so giftig sind, dass ein Verzehr tödlich enden kann. Viele Pilze haben zudem gefährliche Doppelgänger, die hochgiftig sind. Leicht zu verwechseln sind beispielsweise der giftige Knollenblätterpilz und der Wiesenchampignon.

Zu den giftigen Pilzen, die häufig verwechselt werden, gehören zudem:

Wer auf die Suche nach Pilzen geht, sollte daher nur die Sorten sammeln, die er auch wirklich kennt und im Zweifel lieber einen Experten um Rat fragen. Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Mykologie gibt es nach Bundesländern geordnet eine Liste von Ansprechpartnern*.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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