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Pflanzendrinks: So gesund sind Hafer-, Soja- und Reismilch wirklich

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Von: Laura Knops

Immer mehr Menschen greifen zu pflanzlichen Milchalternativen. Doch wie gesund sind die Drinks aus Hafer, Soja, Reis und Mandeln wirklich?

München – Pflanzliche Milchalternativen aus Hafer, Mandeln, Soja oder Reis liegen im Trend: Immer mehr Menschen verzichten – aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen – auf Kuhmilch. Die Pflanzendrinks sind vegan, laktosefrei und eine gute Alternative zu herkömmlicher Milch. Doch wie gesund sind Hafermilch und Co. eigentlich?

Pflanzendrinks: So gesund sind Hafer-, Soja- und Reismilch wirklich

Vor allem in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Menschen, die statt zu Kuhmilch lieber zu pflanzlichen Drinks greifen, enorm gestiegen*. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben Klima- und Tierschutz verzichten viele Verbraucher auch aus gesundheitlichen Aspekten auf herkömmliche Milch.

Während manche Menschen den in Kuhmilch enthaltenen Milchzucker (Laktose) nicht vertragen, reagiert der Körper bei anderen aufgrund einer Milcheiweißallergie überempfindlich auf die eigentlich harmlosen Milcheiweiße. Besonders für Menschen mit einer Allergie oder Laktoseintoleranz sind pflanzliche Drinks daher eine gute Alternative.

Pflanzendrinks: Diese Alternativen zu Kuhmilch gibt es

Je nach Sorte unterscheiden sich die Pflanzendrinks in Geschmack, Farbe und Konsistenz deutlich von Kuhmilch:

Neben den bekannteren Milchalternativen gibt es in vielen Supermärkten und Reformhäuser mittlerweile auch Drinks aus Cashews, Kokos, Haselnüssen und Lupinen zu kaufen. Was viele nicht wissen: Als „Milch“ dürfen die pflanzlichen Ersatzprodukte nicht bezeichnet werden. In Europa ist der Begriff rechtlich geschützt. Hersteller dürfen daher nur Milch von Kühen, Schafen, Ziegen und Pferden auch als solche bewerben.

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Pflanzendrinks: Nicht unbedingt gesünder

Obwohl die meisten Pflanzendrinks mit einer guten Umweltbilanz punkten, sind Milchersatzprodukte für Menschen, die nicht unter einer Unverträglichkeit leiden, nicht zwangsläufig auch gesünder. So bestehen einige Produkte zu großen Teilen aus Wasser, enthalten viel Zucker und von Natur aus nur wenige Nährstoffe.

Auch wenn die meisten pflanzlichen Milchprodukte eine bessere Ökobilanz vorweisen als herkömmliche Milch, ist nicht jeder Pflanzendrink ökologisch nachhaltig. Mandeln brauchen viel Wasser zum Wachsen, zudem liegen die Anbaugebiete meist in trockenen Regionen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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