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Papaya: Deshalb wird der exotischen Frucht eine Heilwirkung zugesagt

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Von: Joana Lück

Wunderwaffe der Natur: Nicht nur abnehmen kann man mit dem süßen Superfood, auch bei Krankheiten ist die Papaya eine gute Wahl.

München – Ob in einem Obstsalat oder pur als Snack: Besonders Frauen schwören auf die exotische Papaya, denn sie schmeckt nicht nur lecker, sondern soll auch die Pfunde purzeln lassen. Doch hat die mittelamerikanische Pflanze neben dem Abnehm-Mythos noch was zu bieten? Wir klären auf.

Papaya: Deshalb wird der exotischen Frucht eine Heilwirkung zugesagt

Mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm gehört die Papaya definitiv zu den kalorienarmen Lebensmitteln. Doch das heißt nicht, dass in ihr nur Wasser enthalten ist. Im Gegenteil, folgende Vitamine und Mineralien finden sich in der Tropenfrucht:

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Aufgeschntitene Papaya auf braunem Holzuntergrund. (Symbolbild)
Die Papaya gilt als natürliches Heilmittel. (Symbolbild) © Ana Marques/Imago

Wir kommen dem Geheimnis, warum Papaya besonders für Frauen so gesund ist, näher! Eisen ist besonders wichtig, da Frauen über die Menstruation jeden Monat Blut verlieren. Mit einer Papaya decken Frauen locker den Tagesbedarf. Die Tropenfrucht kurbelt dank des Enzyms Papain zudem die Verdauung an und hilft auch bei der Fettverbrennung.

Papaya wird aber sogar in der Anti-Aging-Pflege angewendet. Die Extrakte in der Papaya sorgen für eine straffere Haut. Probieren Sie es am besten mit einer schnellen Papaya-Maske selbst: Vermischen Sie dafür ein Drittel pürierte Papaya mit einer halben Avocado, einem Eigelb und geben Sie einen Teelöffel Olivenöl und Honig dazu. Lassen Sie die Maske für 15 Minuten einwirken und spülen Sie sie mit lauwarmem Wasser ab. Die Haut sollte sich nach der Anwendung sichtbar belebt anfühlen.

Papaya: Kerne nicht wegschmeißen!

Die Papayakerne sollte man nicht wegschmeißen, denn das darin enthaltene Papain trägt zur Thromboseprävention bei, hält die Gefäßinnenwände sauber und wirkt entzündungshemmend. Die Kerne schmecken leicht scharf, was am enthaltenen Senföl liegt. Außerdem werden getrocknete Papayakerne seit fast 100 Jahren gegen Parasiten im Darm eingesetzt. Das wirksame Enzym ist jedoch nur in der Schale und den Kernen der Frucht enthalten und nicht im leckeren Fruchtfleisch. Getrocknet kann man die Kerne auch wie Pfefferkörner verwenden und im gemahlen Zustand damit das Essen verfeinern.

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