Das Gegenstück zur Mittelmeerdiät

Nordische Ernährung: So verhelfen Fisch und Beeren zu einer schlanken Linie

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Bei der nordischen Ernährung bleiben Zucker und Milchprodukte außen vor. Im Mittelpunkt steht Obst, Gemüse und Fisch. Das kann beim langfristigen Abnehmen helfen.

Schwäbisch Gmünd – Besonders zur Fastenzeit wollen viele Gartenfreunde ihrem Körper etwas Gutes tun. Doch Gewichtsverlust und ein gesunder Lebensstil funktionieren auf Dauer nur, wenn Gärtnerinnen und Gärtner die Ernährung auch langfristig umstellen. Als besonders hilfreich und gesund gilt dabei die Nordische Ernährung.

Nordische Ernährung: Deshalb lässt sie Ihre Pfunde purzeln

Die Nordische Ernährung trägt umgangssprachlich viele Namen. Darunter zum Beispiel Wikinger-Diät, New Nordic diet, Ikea-Diät oder auch Norweger-Diät. Sie soll eine gesunde Lebensweise unterstützen und dabei helfen, dauerhaft überflüssige Pfunde zu verlieren. Dabei gilt sie oft als das regionale Pendant der Mittelmeer-Diät, denn sie konzentriert sich ebenfalls auf den regelmäßigen Verzehr von Fisch*.

Laut dem Landeszentrum für Ernährung in Baden-Württemberg konzentriert sich die Nordische Ernährung besonders auf folgende Lebensmittel:

Nicht auf dem Teller landen sollten hingegen Butter- und Milchprodukte und nur selten Alkohol, Zucker, Salz und Wurstaufschnitt. Ebenfalls von Bedeutung ist die Zubereitung der Lebebsmittel. Denn bei der Nordischen Ernährung stehen schonende Methoden wie Garen oder Fermentieren im Vordergrund. Selten sollten Gartenfreunde ihren Fisch anbraten.

Nordische Ernährung: Folgende Effekte hat die Diät aus dem Norden

Wer auf lange Zeit seine Ernährung der nordischen Weise anpasst, kann schon bald einen positiven, körperlichen Effekt spüren. Und das aus mehreren Gründen. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) ist besonders die antioxidative Wirkung der Lebensmittel interessant. Denn die Inhaltsstoffe von Beeren und Kohlsorten, die Gartenfreunde dann regelmäßig zu sich nehmen, wirken einer Entwicklung von Krebs entgegen.

Daneben soll die Nordische Ernährung auch helfen bei:

  • Übergewicht: Aufgrund des Verzichts von Zucker und fetthaltigen Milchprodukten purzeln die Pfunde fast von selbst.
  • Diabetes: Der glykämische Index ist bei der Nordischen Ernährung sehr gering, was Diabetikern zugute kommt. Denn so bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und weist keine starken Schwankungen auf.
  • Bluthochdruck
  • zu hoher Cholesterinspiegel
  • Vitaminmangel
  • Mineralstoffmangel

Neben den gesunden Auswirkungen der Nordischen Ernährung verdient auch der regionale Aspekt Aufmerksamkeit. Denn im Gegensatz zur Mittelmeerdiät kommen die Produkte aus Deutschland, haben also keine langen Transportwege und keine hohen Erzeugungskosten. Aufwendige Aufzucht in beheizten Gewächshäusern entfällt bei der Nordischen Ernährung. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © IMAGO / agefotostock

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