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Mirabellen: Verwendung und Vorteile der gelben Früchte

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Von: Franziska Irrgeher

Mirabellen fristen ein eher unbeachtetes Dasein neben Zwetschgen, dabei haben sie definitiv Aufmerksamkeit verdient. Die gelbe Frucht schmeckt süß und ist vielseitig nutzbar.

Hamburg – Mirabellen sind, entgegen der sehr ähnlichen Optik, nicht dasselbe wie Kriecherl und Ringlotten, gehören aber alle zu der Gattung der Pflaumen (Prunus). Mirabellen sind nicht ganz so bekannt wie Zwetschgen, haben aber definitiv einiges zu bieten neben ihrer schönen goldgelben Farbe. So lassen sich Mirabellen wunderbar in der Küche einsetzen zum Einkochen, Backen oder für Marmeladen.

Mirabellen: Vorteile und Verwendungsmöglichkeiten der gelben Früchte

Mirabellen fühlen sich beispielsweise ähnlich wie Pflaumen in Weinanbaugebieten und dem dazugehörigen Klima wohl, man kann sie durchaus auch im Garten pflanzen, wenn der Standort sonnig und windgeschützt ist. Im Supermarkt findet man die gelben Früchte nicht so oft, bessere Chancen bestehen auf dem Wochenmarkt. Wer dann Mirabellen ergattert oder gar selbst geerntet hat, dem stehen alle Zubereitungsarten offen.

Die Mirabelle heißt oft auch Gelbe Pflaume oder Gelbe Zwetschge, mit der Kirschpflaume ist sie nicht identisch, auch wenn sich beide ähnlich sehen. Übersetzt heißt die Mirabelle in etwa „bewundernswerte Schöne“, in Lothringen war sie sogar so beliebt, dass sie „La Reine de Lorraine“ genannt wurde. Nach Deutschland kam sie wohl im 18. Jahrhundert und ist bis heute eher unbekannt, vor allem im Garten. Wie Zwetschgen auch, ist die Mirabelle nicht so lange lagerfähig, idealerweise wird sie also frisch gegessen oder aber verarbeitet.

Mirabellen sind übrigens gut für Augen und Haut, enthalten Ballaststoffe, Beta-Carotin, diverse Vitamine und haben sogar eine gute CO2-Bilanz. Allerdings sind sie nichts für empfindliche Menschen, denn ihr hoher Fructosegehalt kann zu Unverträglichkeiten führen. Ansonsten ist das Obst aber sogar für Menschen mit empfindlichem Magen geeignet.

Mirabellen: Verwendung in der Küche

Mirabellen haben etwa von Juli bis in den September Saison, Gartenfans sollten sich also beeilen, wenn sie die Früchte noch ernten oder kosten wollen. Ansonsten kann aber natürlich auch ein Bäumchen gepflanzt werden, das vielleicht schon in wenigen Jahren eigene Mirabellen liefert.

In der Küche ist die gelbe Frucht vielseitig einsetzbar, reife Früchte bringen zudem eine angenehme Süße mit. So lassen sich Mirabellen verwerten:

Lecker ist beispielsweise auch eine Pizza mit Mirabellen, Pfifferlingen und Ziegenkäse*. Mirabellen halten sich im Kühlschrank rund drei Tage, daher ist das Haltbarmachen eine gute Idee. Alternativ können die Früchte auch gewaschen, halbiert und entsteint eingefroren werden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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