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Meerrettich: So unterstützt die Heilpflanze des Jahres 2021 die Gesundheit

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Von: Franziska Irrgeher

Meerrettich schmeckt nicht nur als Beilage lecker, sondern ist auch sehr gesund. Er ist die Heilpflanze des Jahres 2021. Grund genug, sich die Inhaltsstoffe näher anzusehen.

Chemnitz – Meerrettich ist den meisten im Glas oder auf dem Teller als Sahnemeerrettich oder frisch gehobelt bekannt. Je nach Zubereitungsart ist die Pflanze recht scharf, dafür aber überaus gesund. Sie gehört zu den Kreuzblütengewächsen und heißt auch Kren. Kürzlich wurde der Meerrettich Heilpflanze des Jahres 2021. Das steckt alles in der Pflanze.

Meerrettich: So gesund ist die Heilpflanze des Jahres 2021

Der Meerrettich (Armoracia rusticana) wird schon lange angebaut, belegt ist das seit dem 12. Jahrhundert. Auch bei Hildegard von Bingen kommt die Heilpflanze vor. Ob zu Fisch, Fleisch oder Kartoffelpuffern – Meerrettich überzeugt am Esstisch mit angenehmer bis extremer Schärfe, je nachdem ob er frisch gerieben ist. Im Garten kann die Pflanze ebenfalls angebaut werden und heißt in Österreich Kren.

Zudem zählt Meerrettich zu den bekannten Heilpflanzen und wird gemeinsam mit Kapuzinerkresse auch gerne als pflanzliche Antibiotika-Alternative genutzt. Die Experten-Jury des NHV Theophrastus hat den Meerrettich außerdem zur Heilpflanze des Jahres 2021 gewählt, wie bereits 2020 bekannt gegeben wurde.  „Meerrettich hat als Heilpflanze ein großes und leider bisher zu wenig ausgeschöpftes Potenzial“, so Konrad Jungnickel, Erster Vorsitzendes des Vereins. Grund genug also, sich mit dem Meerrettich einmal näher auseinander zu setzen. Gepflanzt wird Meerrettich übrigens ab Mitte April im Beet oder alternativ im Herbst, geerntet wird dann im Winter.

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Meerrettich: Die gesunden Inhaltsstoffe der Pflanze

Bekannt ist längst, dass sich die Antibiotika-Resistenzen mehren. Pflanzliche Alternativen versprechen da Hoffnung, auch für Menschen, die auf pflanzliche Hilfe statt Tabletten setzen. Mit Meerrettich gibt es längst Präparate zu kaufen und auch außerhalb der Heilwirkung hat die Pflanze einiges zu bieten. Vor allem aber ist er einfach eine leckere Beilage zu vielen Gerichten.

Das macht Meerrettich so gesund:

Das macht Meerrettich zu einem wahren Allrounder unter den Heilpflanzen. Jedoch mag nicht jeder seine Schärfe. Wer die Wurzel lecker findet, kann sie aber gelegentlich in die Ernährung integrieren und so Krankheiten bestenfalls schon vorbeugen. Beim Schneiden und Zubereiten sollten Sie vorsichtig sein, denn ähnlich wie beim Zwiebelschneiden kommen einem oft die Tränen.

Menschen mit empfindlichem Magen können auf Meerrettich in höheren Dosen mit Magen-Darm-Beschwerden reagieren, testen Sie also lieber vorsichtig, wie viel Sie vertragen.

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