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Low-Carb-Alternativen: So umgehen Sie kohlenhydratreiches Essen

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Von: Anna Katharina Küsters

Bei einer Low-Carb-Diät reduzieren Gartenfans die Menge an Kohlenhydraten, die sie täglich zu sich nehmen. Dafür gibt es leckere Alternativen, die Teig ersetzen.

Bonn – Nimmt der Körper weniger Kohlenhydrate auf, greift er schneller die Fettreserven an und verliert somit Gewicht. Das ist der Gedanken hinter einer Low-Carb-Ernährung. Menschen verzichten bewusst auf beispielsweise Teig, Brot, Nudeln und Pizza, um Kohlenhydrate einzusparen und so schneller abzunehmen. Doch Gartenfans, die eine Low-Carb-Ernährung testen wollen, müssen nicht allzu hart mit sich ins Gericht gehen, denn es gibt genügend Möglichkeiten, Kohlenhydrate einzusparen und trotzdem lecker zu essen.

Low-Carb-Alternativen: So ersetzen Sie Pizzaboden und Brot

Bei einer Low-Carb-Ernährung kommt es auf die richtige Zusammensetzung der Ersatzstoffe an. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) beinhaltet eine normale Low-Cab-Diät weniger als 26 Prozent Kohlenhydrate pro Tag, das entspricht etwa maximal 130 Gramm täglich. Bei normal lebenden Menschen sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Nahrung an einem Tag zu etwa 50 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen. Wer jedoch eine Zeit lang seine Kohlenhydrat-Zufuhr reduziert, muss dann auf entsprechend hochwertige andere Lebensmittel zurückgreifen. So ist es laut dem BZfE unabdingbar, vermehrt Nüsse, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn zu essen, um genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Zu sehen ist eine Low-Carb-Pizza mit Boden aus Samen, belegt mit Käse, Oliven und Tomaten (Symbolbild).
Low-Carb-Pizzaboden besteht oft aus Brokkoli, Blumenkohl oder Samen (Symbolbild). © Sandra Roesch/Imago

Diese Zusammensetzung steht auch bei den Low-Carb-Alternativen im Mittelpunkt. Viele leckere, kohlenhydratreichen Speisen lassen sich nämlich durch leckere andere Lebensmittel ersetzen. Bei Migräne sollten Gartenfreunde aber lieber auf eine Low-Carb-Diät verzichten*.

Low-Carb-Alternativen: Der perfekte Marmeladen-Ersatz

Auf das süße Frühstücksbrötchen müssen Gartenfans bei einer Low-Carb-Diät nicht verzichten. Denn die heißgeliebte Marmelade lässt sich leicht durch zuckerfreie Alternativen oder frisches Obst ersetzen. Das klingt zuerst wenig verlockend, doch besonders frisches Obst bringt eine hohe natürliche Süße mit sich, sodass Gartenfreunde nicht auf den Zuckerkick am Morgen verzichten müssen. In diesem Fall ist raffinierter Zucker nur durch natürlichen Obstzucker ersetzt und alle weiteren Kohlenhydrate gespart.

Low-Carb-Alternativen: Auf Wiedersehen, Weißbrot!

Zur Low-Carb-Marmelade brauchen Gärtnerinnen und Gärtner natürlich auch noch einen Brotersatz. Auch Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, kennen das Problem. Doch glücklicherweise gibt es Mehl, das deutlich weniger Kohlenhydrate enthält, als Weizenmehl. Gute Low-Carb-Alternativen beim Mehl sind beispielsweise:

Diese Mehlsorten haben zwar ihren ganz eigenen Geschmack, doch macht sie das fürs Backen umso spannender. Besonders Kokosmehl gibt selbst gebackenen Brötchen fürs Frühstück eine ganz besondere Note und Pfannkuchen mit Mandelmehl schmecken so gut, dass ein Topping fast nicht mehr nötig ist.

Low-Carb-Alternativen: Die Bindung darf nicht fehlen

Spätestens beim Backen kommt dann jedoch das Bindemittel ins Spiel, das in der Regel auch viele Kohlenhydrate enthält. Doch in diesem Bereich greifen Low-Carb-Essende dann einfach zu gemahlenen Mandeln, gehackten Erdnüssen oder Sesamsaat. So nehmen sie über die Nüsse nicht nur wichtige Nährstoffe und Fette zu sich, sondern haben am Ende auch ein perfekt gebackenes Brot auf dem Teller liegen.

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Low-Carb-Alternativen: So ersetzen Sie Pizzaboden

Eine saftige Pizza muss an manchen Tagen einfach sein. Daher ist es praktisch, dass es Pizza auch in einer Low-Carb-Version gibt. Denn statt des kohlenhydratreichen Pizzateigs aus Weizenmehl, steigen Köchinnen und Köche einfach auf Gemüse um. Das klingt zuerst seltsam, doch leckerer Pizzaboden lässt sich auch aus Blumenkohl oder Brokkoli herstellen. Das Ganze ist meist schneller vorbereitet als normaler Pizzabodenteig und lässt sich gut mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln belegen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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