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Kaffee: Die wichtigsten Fakten über das beliebte Getränk

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Von: Laura Knops

Kaffee kurbelt den Kreislauf an, hält wach und entzieht dem Körper Wasser – Mythen rund um den Wachmacher gibt es viele. Doch welche stimmen und welche nicht?

München – Egal ob am frühen Morgen oder am Nachmittag – Kaffee gehört zu den beliebtesten Heißgetränken der Deutschen. Rund 150 Liter des Wachmachers werden hierzulande jährlich getrunken. Durchschnittlich sind das etwa 1000 Tassen pro Kopf. Das im Kaffee enthaltene Koffein hilft nicht nur den Kreislauf zu anzukurbeln, sondern macht auch munter. Doch wie gesund ist Kaffee wirklich?

Kaffee: Die wichtigsten Fakten über das beliebte Getränk

Der aufmunternder Effekt von Kaffee ist auf die Wirkung des Koffeins zurückzuführen. Koffein sorgt im Gehirn für den Abbau des müde machenden Adenosins und erhöht so Antrieb, Stimmung und Aufmerksamkeit. Nach etwa 15 bis 30 Minuten beginnt das Koffein zu wirken, wie lange dieser Effekt anhält, ist jedoch individuell unterschiedlich.

Wer abends einen Kaffee trinkt, muss sich jedoch keine Sorgen machen. Denn der Mythos, dass Kaffeegenuss am Abend vom Schlafen abhält, stimmt nur bedingt. Da die Auswirkungen von Kaffee auf den Körper sehr individuell sind und jeder Mensch das Koffein unterschiedlich schnell abbaut, muss nicht zwangsläufig die Schlafqualität unter dem Kaffeekonsum leiden.

Kaffee: So gesund ist der Wachmacher Koffein

Wie gesund Kaffee wirklich ist, ist bisher nicht eindeutig geklärt*. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gelten rund drei bis fünf Tassen als unbedenklich. Kaffee kann sich laut Ernährungsexperten in vielen Fällen sogar positiv auf die Gesundheit auswirken. Regelmäßiger, moderater Kaffeekonsum steht zudem mit einem geringeren Risiko für folgende Erkrankungen im Zusammenhang:

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Kaffee: Koffein wirkt bei jedem Menschen anders

Nur wer deutlich mehr Koffein zu sich nimmt als empfohlen oder unter Vorerkrankungen leidet, muss laut Ernährungsexperten mit Nebenwirkungen rechnen. Auch Schwangere sollten auf einen übermäßigen Kaffee-Konsum besser verzichten. So kann sich das im Kaffee enthaltene Koffein negativ auf die Gesundheit und das Geburtsgewicht des heranwachsenden Kindes auswirken.

Der Mythos, dass Koffein dem Körper Flüssigkeit entzieht, hält sich hartnäckig. Zwar schadet es nicht, zum Espresso oder Kaffee einen Schluck Wasser zu trinken. Gesundheitlich notwendig ist das Glas Wasser jedoch nicht. Denn obwohl Kaffee die Funktion der Nieren anregt und so mehr Urin gebildet wird, ist die entwässernde Wirkung nur sehr gering. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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