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Hacken oder Schneiden: So verarbeiten Sie frische Kräuter richtig

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Von: Laura Knops

Frische Kräuter kann man ganz einfach im eigenen Garten anbauen. Bei der Zubereitung und Lagerung müssen Gartenfreunde allerdings einiges beachten.

München – Frische Kräuter geben vielen Gerichten erst ihren typischen Geschmack. Doch wer mit frischen Kräutern kocht, weiß, dass das gesunde Grün möglichst rasch zu verarbeiten ist. Egal ob vom Markt oder aus dem eigenen Garten – Rosmarin, Basilikum und Co. schmecken am besten, wenn sie frisch sind. Zudem sind frische Kräuter reich an gesunden Vitaminen und ätherischen Ölen. Aber wie bereitet man Kräuter eigentlich richtig zu?

Hacken oder Schneiden: So verarbeiten Sie frische Kräuter richtig

Obwohl es viele Kräuter auch getrocknet zu kaufen gibt, kommen die meisten Produkte nicht mal annähernd an das Aroma frischer Ware heran. Frische Kräuter werden ganzjährig in großen Gewächshäusern gezüchtet. Viele Kräuter lassen sich aber auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon anbauen. Ob das Grün nach dem Waschen eher trocken geschüttelt oder besser abgetupft wird, scheint allerdings jedem selbst überlassen zu sein. Bei der Frage der Zerkleinerung haben Profiköche und Ernährungsexperten allerdings eine eindeutige Meinung. 

So empfehlen die meisten Köche, frische Kräuter mit einem scharfen Messer zu schneiden. Grund dafür ist, dass beim Hacken Teile der Kräuter zerquetscht werden, wodurch die wertvollen ätherischen Öle vorzeitig austreten. Diese landen dann auf dem Schneidebrett und nicht wie gewollt auf dem Teller. Die Folge: Die Kräuter haben deutlich weniger Aroma.

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Hacken oder Schneiden: So verarbeiten Sie frische Kräuter richtig

Beim Schneiden sollten Gartenfreunde folgende Tipps beachten:

Sind die Kräuter zerkleinert, sollten diese möglichst schnell verarbeitet werden. Denn die ätherischen Öle verflüchtigen sich an der Luft sehr schnell. Wer die Kräuter aufbewahren möchte, sollte sie direkt nach der Ernte in einer Tupperdose oder Plastiktüte im Kühlschrank lagern. Was viele Gartenfreunde nicht wissen: Zum Mitkochen eignen sich nur sehr kräftige Sorten*. Dazu zählen neben Kräutern wie Lorbeer, Majoran und Salbei auch Rosmarin, Thymian und Bohnenkraut. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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