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Grillfleisch auswählen: Fleischsorten, die Sie auf keinen Fall verschmähen sollten

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Von: Anna Katharina Küsters

Der nächste Grillabend ist schon in Planung und der Einkauf steht kurz bevor. Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Einkauf noch Gedanken über das passende Fleisch zu machen.

München – Sobald es die Temperaturen wieder zulassen, sind Grillfans nicht mehr drinnen zu halten. Verständlich, denn was gibt es Schöneres, als mit einer leckeren Bratwurst oder einem Steak auf dem Teller in seinen ergrünenden Garten zu schauen? Fleisch ist für viele ein Muss beim Grillen und die Auswahl im Supermarkt mittlerweile sehr groß. Dabei eignen sich einige Fleischsorten besser zum Grillen als andere.

Grillfleisch auswählen: Folgende Sorten passen am besten zu Ihnen

Fleisch gehört für viele zum Grillen dazu wie der Grill selbst. Die Röstaromen, die das Fleisch beim Grillen auf einem Holzkohlegrill oder in einem BBQ-Griller bekommt, sind für viele ein wichtiger Bestandteil des geselligen Beisammenseins und Essens. Schon beim Einkaufen sollten Gartenfreunde daher auf die Qualität des Fleisches achten, denn nur dann schmeckt es am Ende auch richtig gut.

Billiges Discounterfleisch sollte also beim Shoppen lieber liegen bleiben und öfters mal an der Bio-Fleischtheke zugegriffen werden. Das ist zwar preislich teurer, das Fleisch liefert beim Grillen auf dem Balkon, an der Feuerstelle im Garten oder in der Outdoor-Küche aber mehr Geschmack.

Auf den Grillrost kommt das Fleisch meist von folgenden Tieren:

Aus dem Fleisch der genannten Tiere entstehen dann Kotelette, Spieß, Steak oder Schenkel. Alle Fleischarten eignen sich gut zum Grillen, es ist jedoch wichtig, dass die einzelnen Fleischstücke immer noch etwas Fett enthalten. Das hilft dabei, dass das Stück nicht austrocknet und schön aromatisch und saftig bleibt.

Vermeiden sollten Gärtnerinnen und Gärtner es, gepökeltes Fleisch (zum Beispiel Kasseler, Speck, Leberkäse) und rote Würstchen (zum Beispiel Bockwürstchen, Krakauer) auf den Grill zu legen. Denn sie sind mit Pökelsalz hergestellt, welches sich bei heißen Temperaturen in gesundheitsschädliche Nitrosamine umwandelt.

Grillfleisch auswählen: So bereiten Sie Schweinefleisch und Rinderfleisch zu

Je nach Fleischart bedarf es unterschiedlich langer Grillzeiten und Temperaturen. So ist Schweinefleisch beispielsweise geeignet für Grillanfänger und -anfängerinnen, denn es fordert nicht ganz so viel Feingefühl wie beispielsweise Rindfleisch. Schweinefleisch darf ruhig etwas mehr Fett enthalten, auch am Rand. Besonders beliebt sind Stücke aus dem Nacken des Schweins oder dessen Rücken. Schweinefilet und Schweinelende sind für den schmaleren Geldbeutel ideal.

Beim Schwein richten sich Grillfans am besten nach folgenden Grillzeiten:

Etwas anspruchsvoller ist die Zubereitung von Rinderfleisch. Eine dunkelrote Färbung des Fleisches zeigt dem Gärtner oder der Gärtnerin an, dass das Fleischstück gut abgehangen ist. Ein Rinderfilet-Steak brauch bis zu fünf Minuten auf dem Grill. Wer sein Steak dabei bei maximal 52 Grad Celsius grillt, erhält die Stufe Rare, also blutig. Bei bis maximal 55 Grad Celsius erreicht das Fleisch die Stufe Medium Rare. Bei maximal 59 Grad Celsius wird es Medium, bei einer Temperatur bis zu 62 Grad Celsius ist es Well Done.

Wichtig bei Rindfleisch ist, dass Gartenfreunde dem Fleisch nach dem Grillen kurz Zeit zum Ruhen geben. Dann schmeckt es noch besser. Besonders beliebt sind beispielsweise Teile aus der Rinderlende, die Gärtnerinnen und Gärtner als Rumpsteak essen können. Daneben stehen noch das Fleisch aus der Hochrippe des Rindes zur Verfügung, was zu Rib-Eye-Steak wird, und Entrecote, T-Bone sowie Chateaubriand. Aus Rinderhackfleisch lassen sich beispielsweise leckere Pattys für Mini-Burger zubereiten.

Grillfleisch auswählen: Das brauchen Lamm und Geflügel

Damit Lammfleisch nicht zu schnell austrocknet, braucht das Fleischstück eine gewisse Dicke. Genau wie beim Rindfleisch muss auch Lammfleisch genügend lange abhängen, um noch besser zu schmecken. Am Nacken und Rücken des Lamms verstecken sich die besonders beliebten Stücke, denn aus ihnen lassen sich leckere Doppelkotelettes gewinnen. Ein Lammkotelett muss etwa vier Minuten pro Seite auf den Grill.

Geflügel hingegen kommt am besten pro Seite nur zwei Minuten auf den Grill, dafür bei sehr heißer Temperatur. Danach darf es dann etwa acht Minuten bei etwas niedrigerer Hitze fertig garen. Am besten gelingt Geflügel, wenn Gartenfreunde es mit ihrer Haut grillen, denn so bleibt es länger saftig. Wichtig dabei ist, dass der Grill einen Deckel hat. Am besten eignen sich zum Grillen Puten- oder Hähnchenschenkel. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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