Zucker und Fett soweit das Auge reicht

Ungesundes Frühstück: Diese Lebensmittel sollten Sie morgens lieber meiden

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Das Frühstück ist für viele die wichtigste Mahlzeit des Tages. Aber egal ob es genossen oder schnell hinuntergeschlungen wird – manche Lebensmittel sind beim Frühstück tabu.

Bonn – Frühstück ist für viele die wichtigste Mahlzeit des Tages. Schließlich muss man erst wach werden und fit in den Tag starten. Das geht gut mit den richtigen Lebensmitteln, denn viele Frühstücks-Klassiker machen leider träge und müde anstatt wach und satt.

Ungesundes Frühstück: Diese Lebensmittel sollten Sie morgens nicht essen

Für einen guten Start in den Tag sollte das Frühstück bestenfalls wertvolle Inhaltsstoffe für den Körper liefern, sättigen und Energie liefern. Jedoch dabei nicht müde oder dick machen. Stark zuckerhaltige Lebensmittel sind daher eine schlechte Wahl, aber genau die stehen oft auf dem Speiseplan.

Diese Lebensmittel gehören nicht in ein gesundes Frühstück:

  • Toast: Toast ist vor allem mit Nutella oder Butter lecker. Aber egal mit was Sie ihn essen – Weißbrot macht auf Dauer dick. Denn Toast besteht meist aus Weizenmehl, hat kaum Ballaststoffe oder andere nützliche Inhaltsstoffe, dafür aber viele Kohlenhydrate. Soll heißen: Toast macht uns kurzfristig satt, das hält aber nicht lange vor und es folgen Heißhungerattacken. Dinkel und Vollkorn sind gesündere Alternativen. Noch besser als Toast wäre eine Scheibe Vollkornbrot, bestenfalls selbst gemacht.
  • Croissants und anderes süßes Gebäck: Ebenfalls beliebt, vor allem am Wochenende. Dabei steckt in Croissants leider viel Fett. Pro 100 Gramm bringen es Croissants auf 400 Kalorien. Gelegentlich ein Croissant ist zwar kein Problem, zum Standard-Frühstück sollte es aber nicht gehören. Vor allem nicht in Kombination mit Nutella oder Butter und Marmelade.
  • Cerealien/Cornflakes: Auch die klingen erstmal gesund. Schließlich steckt Getreide darin. Frühstücksflocken, Cerealien und Weiteres enthält aber oft viel Zucker, um den Geschmack zu verbessern. Vor allem Kinder sollten Cerealien (aus der Packung) nicht oft frühstücken, denn der Zucker kann die Zähne schädigen. Zudem bestehen Frühstücksflakes häufig aus Weizenmehl. Einige Cornflakes fielen jüngst auch durch Schadstoffbelastung auf, berichtet 24vita.de*. Setzen Sie lieber auf Haferflocken mit Obst und beispielsweise Joghurt. Auch als Porridge eingeweicht schmecken Haferflocken lecker und machen satt.
  • Fruchtsäfte: Auch die gehören zu einem guten Frühstück dazu. Für jeden Tag sind sie in größeren Mengen aber weniger geeignet. Denn handelt es sich um Nektar oder etwa Multivitaminsaft, ist oft auch Zucker zugesetzt. Hinzu kommt der normale Fruchtzucker. Das lässt auch den Blutzuckerspiegel verrückt spielen. Besser wäre frisch gepresster Saft.
  • Pfannkuchen: Bei uns eher selten Teil des Frühstücks, aber dennoch lecker sind Pfannkuchen. Aber auch die haben viele Kohlenhydrate. Nimmt man die amerikanische Version, kommen oft noch Ahornsirup oder Schokoladensoße dazu. Gelegentlich als Hauptgericht sind Pfannkuchen natürlich kein Problem.
  • Latte Macchiato und Cappuccino: Kaffee ersetzt bei vielen das Frühstück. Damit man sich dennoch ein wenig gesättigt fühlt, wird zum Milchkaffee gegriffen. Die Milch ist dabei das Problem, hat viele Kalorien und kann auf Dauer bei hohem Kaffeekonsum dick machen. Besser wäre Tee oder schwarzer Kaffee. Auch koffeinfreie, pflanzliche Kaffee-Alternativen eignen sich gut.
  • Wurst: Beinahe schon selbsterklärend, denn Wurst enthält viel Fett. Oftmals aber leider ebenso viele Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Dabei sollten Sie sich nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung richten. Maximal 600 Gramm Fleisch pro Woche sollten es laut den zehn Regeln der DGE sein. Vegane Wurst-Alternativen sind grundsätzlich etwas gesünder als normale Wurst, das berichtet das Zentrum der Gesundheit.
  • Nutella: Ob Original oder eine der vielen Alternativen – gesund ist die leckere Creme leider überhaupt nicht. Die Cremes enthalten viel Zucker, schon mit dem Frühstück kann so die von der DGE empfohlene Tagesmenge Zucker gedeckt oder überschritten werden. Zudem ist häufig noch Palmöl enthalten. Machen Sie doch lieber Konfitüre selbst.
  • Müsliriegel: Auch die klingen gesund, schließlich sind Früchte und Getreide darin. Doch gekauften Müsliriegeln wird oft Zucker zugesetzt, sie enthalten also vor allem viele Kohlenhydrate. Lange satt machen die Riegel auch nicht unbedingt. Ebenfalls gut zum Mitnehmen eignet sich beispielsweise Fruchtleder, oder Sie knabbern stattdessen Nüsse oder Kürbiskerne.

In vielen Fällen sind selbst gemachte Produkte gesünder. Die müssen dann zwar schnell verzehrt werden, enthalten aber keine Konservierungsstoffe und die Zuckermenge bestimmen Sie selbst. Gelegentlich ein üppiges Frühstück, beispielsweise am Wochenende, ist kein Problem. Auf Dauer sollten Sie aber lieber auf gesunde und frische sowie saisonale Zutaten setzen. Und auch die Art und Weise ist entscheidend. Schnell im Auto oder zwischen Bahn und Arbeit zu frühstücken, stresst uns nur. Nehmen Sie sich Zeit. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © imago images / agefotostock

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