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Gesund essen im Home Office: So gelingt Ihnen zuhause eine ausgewogene Ernährung

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Von: Franziska Irrgeher

Home Office bedeutet für viele, auf die nahegelegene Bäckerei oder Kantine verzichten zu müssen. Gegessen wird dann oft, was da ist und schnell geht. Aber es geht auch gesünder und trotzdem lecker.

Hamburg – Die erneuten Einschränkungen wegen Corona haben viele Arbeitnehmer zurück ins Home Office geführt und damit oft weg von schnell verfügbarem Essen. Wo ansonsten mittags der Imbiss am Bahnhof oder das Restaurant um die Ecke auch frische Salate oder gesunde Gerichte angeboten hat, muss nun entweder gekocht oder aufgewärmt werden. Das bedeutet oft: Fertiggerichte und damit unnötiger Zucker und oft viel Fett. Aber Home Office muss auch im kleinsten Dorf nicht ungesundes Essen bedeuten. Ganz im Gegenteil.

Gesund essen im Home Office: So gelingt Ihnen auch zuhause eine ausgewogene Ernährung

Wer sich gerade dabei ertappt, wie die nächste Chips- oder Kekspackung aus Stress oder Gewohnheit geöffnet wird, sollte über gesündere Alternativen nachdenken. Schlecht schmecken müssen die ganz und gar nicht, denn im Home Office kommt es wie auch beim mitgebrachten Essen im Büro auf eines an: Vorbereitung.

Gesund essen im Home Office: Auf die Planung kommt es an

Vom Norddeutschen Rundfunk wird in einem Video zum Beispiel empfohlen, drei Mahlzeiten täglich einzunehmen und dazwischen maximal sechs Stunden vergehen zu lassen. Ist die Zeitspanne länger, dürfen Sie auch zum Snack greifen.

Aber nicht nur das Essen ist im Home Office wichtig. Machen Sie doch in der Mittagspause zuerst einen kleinen Spaziergang und beginnen Sie morgens den Tag mit einem Glas Wasser. Das regt den Stoffwechsel an und erfrischt.

Für die richtige Ernährung im Home Office geht die Planung schon beim Einkauf los: Legen Sie nicht nur Schokoriegel in den Wagen, sondern setzen Sie auf frische saisonale Zutaten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt zum Beispiel fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag und gibt zudem Tipps zur Auswahl der Lebensmittel. So soll beim Fleisch beispielsweise maximal 600 Gramm pro Woche gegessen werden, Fisch dagegen darf auch zweimal pro Woche auf den Tisch. Die DGE warnt dabei auch vor „versteckten Fetten“, die unbemerkt in Gebäck, Wurst und anderen Fertigprodukten vorkommen können.

Gesund essen im Home Office: Diese Lebensmittel geben Ihnen Energie und machen satt

Schreiben Sie Ihren Einkaufszettel daher bewusst und überlegen Sie vorab, was Ihnen auch schmeckt. Bereiten Sie das Essen für den nächsten Tag vor, so entsteht mittags kein Zeitdruck und die Mahlzeit ist dennoch ausgewogen. Auch kleine Snacks lassen sich gut abends herrichten und portionsweise abfüllen. (Diabetes: Diese Pflanzen können Ihnen bei der Zuckerkrankheit helfen)

Folgendes sollten Sie in die Ernährung integrieren:

Nun muss das Ganze nur noch sinnvoll kombiniert und vorbereitet werden. Feste Zeiten für die Pause und bestenfalls ein Raumwechsel tun gut.

Bereiten Sie das Essen bestenfalls abends oder am Wochenende vor. In Kühlschrank oder Gefrierfach hält das meiste lange und kann schnell aufgewärmt werden. Wir wäre es zum Beispiel mit Kohlrabischnitzel, einem Grünkohlauflauf, leckerem Risotto mit Kürbis und Hühnchen oder einer Curry-Ingwer-Suppe?

Weitere Inspiration gefällig? Inzwischen gibt es zahlreiche Videos und Kanäle, die sich mit dem Thema Ernährung im Homeoffice auseinandersetzen und regelmäßig Ideen bereithalten. Oder versuchen Sie es mit einer Bento-Box für die Mittagspause, die Rezepte dafür sind meist ausgewogen und sprechen verschiedene Geschmacksrichtungen an, sodass Heißhunger vermieden wird.

Gesund essen im Home Office: Gesunde Snacks

An die Ratschläge der Expertin beim NDR werden sich viele von uns wohl nicht immer halten können, denn Snacken ist zu verlockend. Vor allem beim Nachmittagstief ist ein schneller Energieschub manchmal nötig. Aber versuchen Sie es vorher mit einem Glas Wasser, denn gelegentlich wird Hunger mit Durst verwechselt.

Als Snacks eignen sich zum Beispiel gut Nüsse, bestenfalls heimische wie die Walnuss. Auch Apfel oder selbst gemachte Trockenfrüchte sind gute Alternativen zum Schokoriegel. Wenn es Schokolade sein muss, dann bitte Zartbitter, die enthält Tryptohphan und kann damit tatsächlich glücklicher machen. Gleiches gilt aber auch für Nüsse, auch die regen die Serotoninbildung an.

Und sollte es dann doch mal Brot sein, machen Sie das bestenfalls selbst, eine Low-Carb-Variante präsentiert merkur.de*. (Dörren im Backofen: So gelingt es Ihnen ohne Probleme) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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