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Essen aufwärmen: Diese Lebensmittel sollten Sie besser nicht erneut warm machen

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Von: Stephanie Drewing

Reste vom Mittagessen einfach in die Mikrowelle und schon hat man eine warme Mahlzeit. Bei manchen Lebensmitteln ist das aber keine gute Idee.

München – Wenn beim Mittagessen eine Portion übrig bleibt, dann wandert diese meist in den Kühlschrank und wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgewärmt. Egal ob zum Abendessen oder am nächsten Tag in der Büroküche. Ein selbst gekochtes Essen ist doch immer das beste, oder? Lieber nicht, denn das Lieblingsessen kann bei falscher Lagerung und anschließendem Aufwärmen richtig gefährlich werden.

Essen aufwärmen: Diese Lebensmittel sollten Sie besser nicht erneut warm machen

Essen aufwärmen in der Mikrowelle birgt auch bei korrekter Lagerung von Spinat, Pilzen und weiteren Lebensmitteln ein Risiko. Die Temperaturen in Mikrowellen oder die Garzeiten sind oft nicht ausreichend, um Bakterien und Keime abzutöten. Deshalb ist es immer besser, in einem Topf oder in der Pfanne auf dem Herd zu erhitzen, damit Bakterien keine Chance haben.

Essen aufwärmen: Das Hühnchen muss dampfen

Hühnchen-Fleisch ändert seine Eiweißstruktur, wenn es aus dem Kühlschrank kommt und wieder aufgewärmt wird. Manche Menschen mit empfindlichem Magen regieren mit Verdauungsstörungen. Es besteht ebenfalls ein Risiko auf Salmonellen. Je nachdem wie das Hühnchen zubereitet wurde, können die Bakterien noch vorhanden sein und sich bei der Lagerung vermehren.

Um sicherzugehen, sollten Sie das Hühnchen vollständig erhitzen und nicht nur, bis es lauwarm ist. Das Fleisch sollte in der Pfanne oder im Topf erhitzt werden.

Essen aufwärmen: Kartoffeln nicht bei Raumtemperatur abkühlen lassen

Auch bei Kartoffeln wird es ein bisschen gefährlich: Wenn sie bei Zimmertemperatur abkühlen, können Bakterien entstehen, die eine Lebensmittelvergiftung auslösen. Beim Erwärmen in der Mikrowelle reicht die entstehende Hitze aber nicht aus, um die Bakterien zu töten. Um die Entstehung der Bakterien aber direkt zu vermeiden, sollten gekochte Kartoffeln im Kühlschrank runterkühlen.

Essen aufwärmen: Spinat richtig erwärmen

Viele kennen wahrscheinlich bereits die Küchenweisheit, dass man Spinat kein zweites Mal aufwärmen sollte. Das liegt daran, dass Spinat viel Nitrat* enthält und sich dieses bei Raumtemperatur in Nitrit umwandelt. Nitrit gilt als giftig und kann zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen führen. Deshalb sollte Spinat, der falsch gelagert wurde, nicht mehr erwärmt werden.

Sind die Spinatreste aber schnellstmöglich in den Kühlschrank gekommen und nicht älter als maximal zwei Tage, kann der Spinat durchaus wieder erwärmt werden. Kälte dämmt zwar die Nitritbildung ein, aber Nitrit entsteht dennoch, wenn auch langsamer.

Essen aufwärmen: Pilze

Pilze haben das gleiche Problem wie Spinat: Wenn Sie gekochte Pilze bei Raumtemperatur lagern, können sich Stoffe bilden, die zu Übelkeit und Brechdurchfall führen können. Pilze sind nämlich ein idealer Nährboden für verschiedene Mikroorganismen. Deshalb ist es besser, Pilzgerichte direkt im Kühlschrank abkühlen zu lassen und nicht länger als einen Tag dort zu lagern.

Beim wieder Aufwärmen sollten Sie also darauf achten, das Essen gut und gleichmäßig zu erhitzen. Beachten Sie diese Regel, ist es auch kein Problem, übrige Speisen erneut aufzuwärmen. Achten Sie aber dennoch weiterhin darauf, welche Lebensmittel nicht in den Kühlschrank gehören. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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