Weniger ist mehr

Dry-January und Veganuary: So nutzen Sie den Januar, um gesünder zu leben

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Gute Vorsätze müssen nicht nach zwei Wochen im neuen Jahr enden. Am besten funktioniert das über Verzicht oder eine Ernährungsumstellung.

Köln – Um Weihnachten herum lockt das leckerste Essen und auch an den Tagen danach ist beim Resteessen und bei Festessen an Silvester noch mehr als genug für jeden da. Neben dem leckeren Geschmack merken wir das Essen oftmals aber schnell am Bauch. Denn das fettige Essen wandelt sich schnell auch in Bauchfett um und lässt unsere Hosen enger sitzen. Dagegen gibt es aber die guten alten Neujahrsvorsätze, die meistens mit einer Diät und einer gesünderen Lebensweise verbunden sind. Bevor Gartenfreunde aber strenge Diät halten, können sie auch den sogenannten Dry-January oder den Veganuary ausprobieren.

Dry-January und Veganuary: So hilft Verzicht beim Abnehmen

Eine kurze Diät, bei der Menschen kurzfristig viele Kilos verlieren, ist langfristig nicht effektiv. Daher ist eine langfristige Ernährungsumstellung meistens wesentlich erfolgreicher als eine kurzfristige Diät-Strategie. Wer seinen Körper aber etwas Gutes tun möchte und im Januar gesünder und ausgewogener ins neue Jahr starten möchte, der sollte über einen sogenannten Dry-January oder einen Veganuary nachdenken.

Dry-January und Veganuary: Das steckt hinter dem Dry-January

Das Wort „dry“ ist Englisch und bedeutet übersetzt trocken. Wer einen Dry-January macht, der entschließt sich dazu, einen Monat keinen Alkohol zu trinken. Nach all den meist alkoholreichen Abenden und Festen dankt der Körper dem Menschen diesen Verzicht auf vielfältige Weise. Denn auch wenn Gartenfreunde den Kater mit dem richtigen Frühstück bekämpfen können, die Schäden des Alkohols sind im Körper noch wesentlich länger nachweisbar.

Alkohol wirkt nämlich auf verschiedene Art und Weise in unseren Zellen. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hemmt Alkohol zum einen den Aufbau von Muskeln. Da Alkohol für unsere Zellen Gift ist, entleert es die Energiespeicher in den Muskeln. Während der Körper damit beschäftigt ist, den Alkohol abzubauen, kann er sich weniger auf den Aufbau von Muskeln konzentrieren. Auch der Wasserentzug und Mineralstoffmangel im Körper schadet dem Muskelaufbau, da so weniger giftige Stoffe aus den Muskeln abtransportiert werden können.

Außerdem verlangsamt Alkohol die Fettverbrennung in unserem Körper. Wer also ein paar Kilogramm verlieren möchte, sollte die Finger vom Alkohol lassen. Das Ergebnis merken Gartenfreunde auch schon nach nur einem Monat. Besonders der weibliche Körper braucht mindestens vier Wochen, bis sich alle Organe und Körperteile vollständig vom Alkoholkonsum erholt haben. Die Belohnung sind passende Hosen und weniger Bauchfett. Daneben ist der Verzicht im Januar auf Alkohol auch eine psychologische Probe, denn wer mit den vier Wochen Verzicht schon große Probleme hat, sollte sich Hilfe holen*.

Dry-January und Veganuary: Das steckt hinter dem Veganuary

Das Wort Veganuary setzt sich aus „vegan“ und „january“ zusammen. Übersetzt bedeutet das veganer Januar. Der Verzicht bezieht sich bei dieser Methode also auf alle tierischen Produkte. Mit voran treibt diese Idee die gemeinnützige Organisation „Veganuary“, die Menschen weltweit motivieren möchte, einen Monat lang vegan zu leben.

Eine vegane Ernährung nützt nicht nur der Umwelt, sondern bringt für Menschen auch körperliche Vorteile mit sich. Schon alleine dadurch, dass wir darauf achten, was wir essen, essen wir bewusster. Die Snacks, die nur aus Appetit und nicht aus Hunger in unseren Mund wandern, bleiben dann öfter auf dem Teller liegen. Eine Ernährung ohne tierische Produkte senkt zudem das Risiko, an Diabetes und Herzerkrankungen zu leiden und senkt unseren Cholesterinspiegel. Bei einem Veganuary sollten Anwender jedoch darauf achten, die fehlenden Proteine und Omega-3-Fettsäuren mit den entsprechenden veganen Möglichkeiten beizusteuern. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © imago images / Panthermedia

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