Der Gesundheitstrend Clean-Eating 

Clean Eating: So ernähren Sie sich „sauber“ und gesund

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Clean Eating ist ein moderner Trend, der sich für alle Personengruppen eignet. Der Clean Eating Plan setzt auf gering verarbeitete Naturprodukte. 

  • Die Ernährungsweise Clean Eating setzt auf unverarbeitete, frische, regionale und saisonale Lebensmittel
  • Clean Eater verzichten überwiegend auf Zucker, Salz, Fast Food, schlechte Kohlenhydrate und Fette
  • Der Clean Eating-Trend kann beim Abnehmen helfen und das Immunsystem stärken

Schwäbisch-Gmünd – Beim Clean Eating-Trend handelt es sich um eine Ernährungsweise, die ein besonders „reines Essen“ umfasst. Der Fokus liegt auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Diese sind gering verarbeitet und bestenfalls frisch. Mit Clean Eating können sich gesundheitsbewusste Menschen natürlich ernähren.

Vom Frühstück bis zum Abendessen stehen fortan naturbelassene Lebensmittel im Vordergrund. Zusatzstoffe, Süßungsmittel, Geschmacksverstärker und Aromen gehören nicht auf den Speiseplan. Eine Ernährung nach dem Clean Eating-Plan eignet sich für omnivore, vegetarische und vegane Ernährungsweisen gleichermaßen. 

Clean Eating: Das sind die Basics 

Das Konzept des Clean Eatings legt das Hauptaugenmerk auf gering verarbeitete Produkte. Anstelle von künstlichen Lebensmitteln und Fertigprodukten greifen die Köche bei dieser Ernährungsart auf frische und gesunde Zutaten zurück. 80 Prozent des menschlichen Wohlgefühls hängen von der Ernährung ab.

Der Clean Eating-Trend zielt auf eine Steigerung dieses Wohlgefühls durch die Verwendung „sauberer“ Zutaten. Clean Food ist unverarbeitet, naturbelassen und frisch. Je weniger Zutaten in einem Produkt enthalten sind, desto besser eignet sich dieses für eine Clean Eating Ernährungsweise.

Neben der Definition guter und schlechter Lebensmittel sind regelmäßige Mahlzeiten Teil des Konzepts. Vom Frühstück bis zum Abendessen sind sechs kleine Mahlzeiten möglich. Mit den folgenden Regeln gelingt eine leichte Umsetzung des Clean Eating Konzepts im Alltag:

  • Frische und vollwertige Lebensmittel
  • Regionale und Saisonale Produkte
  • Bio-Qualität
  • Selber kochen statt Fertigprodukte
  • Zutatenliste überprüfen

Clean Eating: Die Vorteile der Ernährung

Den Clean Eating-Trend gibt es bereits seit vielen Jahren. Was heute unter dem Begriff Clean Eating bekannt ist, war damals eine gesunde und vollwertige Ernährung. Wer auf natürliche Lebensmittel setzt, kann den Vitamin- und Mineralstoffgehalt der Lebensmittel optimal ausnutzen. Die erhöhte Aufnahme an wichtigen Nährstoffen erhöht die Vitalität der Menschen. Sowohl in einer omnivoren als auch veganen Ernährung kann die Clean Eating-Challenge helfen, die Leistungsfähigkeit zu stärken.

Mit dem Fokus auf eine frische Zubereitung geht zudem eine erhöhte Achtsamkeit einher. Durch den bewussten Verzicht auf Fertigprodukte und Fast Food mit all ihren ungesunden sowie schwer verdaulichen Inhaltsstoffen steigt das Wohlgefühl beim Clean Eating. Mit einem gesunden Frühstück gelingt ein idealer Start in den Tag. Zudem leisten Clean Eater einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Durch den Fokus auf regionale und saisonale Produkte sinkt die Umweltbelastung.

Clean Eating: Gesund und leicht abnehmen 

Abschließend stellt sich die Frage, wie gesund eine Clean Eating-Ernährung ist. Wer sich für eine Challenge entscheidet, spürt oftmals schnell eine neue Leichtigkeit und ein ausgeprägtes Wohlgefühl. Risiken gibt es beim Clean Eating nicht. Das Landeszentrum für Ernährung aus Baden-Württemberg stellt fest, dass es sich beim Clean Eating schlichtweg um eine vollwertige Ernährung mit naturbelassenen Lebensmitteln handelt.

Kalorien zählen gehört nicht zum Programm. Auf Dauer kann sich das Clean Eating jedoch reduzierend auf das Gewicht auswirken. Der Verzicht auf Zucker sowie minderwertige Fette und Kohlenhydrate ist nicht nur gesund, sondern auch Bestandteil nahezu jeder Diät. 

Gesunde Ernährung mit Clean Eating 

Wer sich gesünder ernähren oder abnehmen möchte, kann direkt mit einem „sauberen“ Frühstück beginnen. Der Verzicht auf Fertigprodukte und die Entscheidung für regional-saisonale Produkte lohnt sich für Gesundheit und Geldbeutel gleichermaßen. Auch wenn manche gesundheitlichen Vorteile noch nicht wissenschaftlich erwiesen sind, können Clean Eater nichts verkehrt machen.

Denn gesundheitliche Nachteile hat eine Ernährung mit weniger Fertigprodukten, Salz und Zucker sowie mehr frischen, saisonalen und regionalen Produkten keine. Ein gestärktes Immunsystem, eine erhöhte Aktivität des Stoffwechsels und eine bessere Verdauung infolge der Ernährungsumstellung gelten als wahrscheinlich. Ein Ernährungsberater kann bei Bedarf noch weitere hilfreiche Tipps geben.

Rubriklistenbild: © Jo Kirchherr/dpa

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