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Algen als Superfood? So profitieren Sie von Seetang und Grünem aus dem Meer

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Von: Joana Lück

Algensalat mit Stäbchen und einer Limette in einer Schale, die auf einer Holzplatte steht. (Symbolbild)
Algen enthalten gesunde Omega-3-Fettsäuren. (Symbolbild) © Oilslo/Imago

Algen kennt man vor allem aus der japanischen Küche. Aber warum werden die pflanzenartigen Lebewesen als das neue Superfood gehypt? Wir erklären es.

Hamburg – Sie sind grün und glitschig: Entweder man liebt oder hasst Algen. Bekannt wurden die Fotosynthese betreibenden Organismen hierzulande hauptsächlich durch Sushi, wo sie in der Form von Nori-Blättern den Reis zusammenhalten. Doch in der japanischen Küche finden sie auch noch mehrere Zubereitungsarten: nämlich als Salat, Hauptzutat für Suppen oder als Gemüsebeilage für Fisch oder Fleisch. Wir erklären, was Algen so gesund macht.

Algen als Superfood? So profitieren Sie von Seetang und Grünem aus dem Meer

Algen zu definieren ist alles andere als einfach, denn sie werden biologisch weder bei den Pflanzen noch bei den Tieren eingeordnet. „Pflanzenartiges Lebewesen“ trifft es am besten. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sind Algen deshalb so gesund, da sie massig Kalzium, Magnesium und Eisen enthalten. Die Nori-Rotalge gehöre zu den gesündesten Algensorten, da sie einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vorweise. Doch isst man zu viele Algen, so nehme man auch sehr viel Jod zu sich, was zu Verdauungsbeschwerden und Ausschlag führen könne, so der NDR. Will man also seinen Omega-3-Bedarf decken, bieten sich Präparate an. In folgender Form kann man hoch dosierte Algenpräparate kaufen:

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Herz- und Hirnfunktion, sollen Depressionen vorbeugen sowie für die Abwehrkräfte sowie gesunde Augen wichtig sein. Algenpräparate sind noch wertvoller als Fischölkapseln, da letztere oft mit Schwermetallen belastet sind. Man sollte beim Kauf darauf achten, dass das Öl im Präparat bioaktiv ist und keine Umwandlung nötig ist. Außerdem sollten die beiden besonders stoffwechselaktiven Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) im Produkt vorkommen und es aus nachhaltigen Aquakulturen stammen.

Algen als Superfood? Dasselbe wie Chlorella und Spirulina?

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Greift man zu den obigen Präparaten, wird man feststellen, dass dort oft von „Chlorella“ die Rede ist. Diese Algensorte ist besonders Chlorophyll-haltig und soll vor Hautalterung und Krankheiten schützen. Allerdings enthält Chlorella, ähnlich wie Spirulina weniger gesunde Omega-3-Fettsäuren: Spirulina besteht nur zu vier Prozent und Chlorella immerhin zu zehn Prozent aus Fett. Die Schizochytrium-Alge sowie die Nori-Rotalge können somit fast den doppelten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vorweisen.

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