Zu sehen ist der Schriftzug „fettarm" auf einem Joghurtbecher (Symbolbild).
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Fettarme Ernährung kann beim Abnehmen helfen (Symbolbild).

Fettarm essen ist nicht immer gesünder

Fettarm essen: Kalorien einsparen und dennoch gesund schlemmen

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Weniger Fett soll beim Abnehmen helfen, entsprechende Rezepte ermöglichen den Genuss mit einer geringen Anzahl an Kalorien. Besonders bei Ölen gibt es Sorten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

  • Fettarme Ernährung spart Kalorien und kann beim Abnehmen helfen.
  • Ein kompletter Verzicht auf Fett ist aber nicht gut für die Gesundheit.
  • Fettarme Ernährung kann auch durch die Zubereitungsweise von Gerichten erzielt werden.

Düsseldorf – Fette, Kohlenhydrate und Proteine sind die drei Makronährstoffe, die in der Ernährung für die Energiegewinnung des Menschen eine wichtige Rolle spielen. Fette enthalten die meisten Kalorien pro Gramm. Wer abnehmen möchte, entscheidet sich daher oft für fettarme Ernährung, da diese oft auch kalorienarm ist. Wie gesund diese Produkte wirklich sind und ob diese Ernährung dabei hilft, Gewicht zu verlieren, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Wer langfristig abnehmen möchte, braucht eine langfristige Ernährungsumstellung, damit das Gewicht nicht gleich wieder steigt. Eine fettarme Ernährung kann zudem helfen, wenn die Leber oder die Galle geschont werden müssen.

Fettarme Ernährung: Was bedeutet das?

Die Zahl der Übergewichtigen steigt und das liegt unter anderem daran, dass die Nahrung, die wir zu uns nehmen, reich an Fetten und Zucker ist. Fettarme Ernährung will dem entgegensteuern. Gemeint ist mit diesem Begriff eigentlich nur, dass weniger Fett gegessen wird. Das kann einerseits beim Abnehmen helfen und andererseits gesund sein. Zu viel Fett belastet die Organe nämlich erheblich. Besonders die Leber und die Galle leiden unter einer übermäßigen Fettaufnahme, denn sie sind mitunter für die Verdauung zuständig.

Fettarme Ernährung: Wie funktioniert diese Ernährung?

Fettarme Ernährung kann auf verschiedene Arten angegangen werden:

  • Fettarm kochen
  • Fettarme Alternativen
  • Lebensmittel wählen, die natürlicherweise wenig Fett enthalten
  • Fettarme Rezepte ausprobieren
  • Fettarme Ersatzprodukte
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Dorade im Ofen 🐟 Die Doraden liefern Omega 3– Fettsäuren. Sie enthalten wenig Fett, aber viel Proteine bzw. Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor u. Kalzium und jod.😃 Zutaten: Doraden Küchen fertig ( beim Fischhändler schon aufgeschnitten). Olivenöl Kräuter Thymian, Petersilie Salz und Pfeffer Zubereitung: Die Doraden unter fließendem Wasser reinigen mit küchenkrepppapier abtupfen und die Bauchhöhlen kräftig mit den Kräuter würzen Anschließend mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen und Süd den grillrost im Backofen bei Grillfunktion grillen.Zum Abschluss Zitrone drüber streuen. Serviert mit Backofen Kartoffeln 😁🤤🤤🤤🤤 #fischrezept #fischdorade🐟 #rezepte #rezeptideen #rezeptezumabnehmen #grill #omega3 #protein #mineralstoffe #jodel #backofen #backofenkartoffeln #kräuter #olivenöl #mediteran #vitamine #bleibtgesund #fettarm #fettarmerezepte #fettarmkochen #fettarmeernährung

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Dämpfen und Dünsten sind beispielsweise fettsparende Garmethoden. Gleiches gilt für beschichtete Pfannen, in denen Lebensmittel gebraten werden, ohne dass Fett hinzugegeben wird. Wer Milch statt Sahne zum Kochen verwendet, spart ebenfalls Fett. Auch der Blick auf die Lebensmittel hilft: Pellkartoffeln enthalten zum Beispiel viel weniger Fett als Bratkartoffeln. Wer Interesse an fettarmer Ernährung hat, findet in unserer Rezeptabteilung vielzählige Anregungen. Käse, Wurst und ähnliche Lebensmittel enthalten viel Fett – fettarme Alternativen bieten den vollen Genuss bei weniger Kalorien.

Ideal ist eine Kombination aus Lebensmitteln mit geringem Fettanteil und einer fettarmen Zubereitung. So gelingen fettarme Gerichte, die auch gesund sind.

Fettarme Ernährung: Sind die Produkte wirklich gesund?

Fettarme Lebensmittel wie beispielsweise fettarmer Käse versprechen Genuss bei reduziertem Fettanteil. Diese Produkte sind aber nicht immer so gesund, wie der Begriff fettarm verspricht. Teilweise werden die Fette durch Fruchtzucker oder andere Kohlenhydrate ersetzt. Daher ist zwar der Fettanteil gering, kalorienarm sind diese Lebensmittel aber nicht automatisch und somit auch nicht unbedingt gesünder. Lebensmittel, die von Natur aus wenig Fett enthalten, sind dagegen gesund und nicht nur für Abnehmwillige empfehlenswert. Es lohnt sich also einen genauen Blick auf die Zusammensetzung zu werfen, damit die Ernährung nicht nur fettarm ist, sondern auch der Gesundheit guttut.

Fettarme Ernährung: Ist sie wirklich geeignet, um abzunehmen?

Neben der Frage, wie viel Fett gegessen wird, ist es auch wichtig zu klären, um welche Fettart es sich handelt. So hält die Verbraucherzentrale fest: Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig, gesättigte Fettsäuren hingegen sollten eher gemieden werden. Fettarme Ernährung bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass vollkommen auf Fett verzichtet wird. Stattdessen sollten laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wenige und gute Fette wie etwa Walnussöl gegessen werden. So gelingt das Abnehmen auch wirklich gesund. Grundsätzlich können sich Verbraucherinnen und Verbraucher merken, dass raffinierte Öle zum Braten gut geeignet sind, geschmacksneutrale raffinierte Öle zum Backen und kaltgepresste Öle für kalte Speisen.

Wichtig ist aber, dass die Ernährung auch bezüglich anderer Aspekte – Zuckergehalt, Vitamine, Proteine – ganzheitlich ausgewogen ist. Wer sich das fettarme Kochen für den Alltag angewöhnt, der hat eine realistische Chance, das Gewicht zu reduzieren und auch langfristig zu halten.

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