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Fichte für Küche und Hausapotheke: So nützlich ist der bekannte Baum

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Von: Mattias Nemeth

Das Wissen über die Heilwirkung und die Nutzung der Bäume in der Küche ist heutzutage nicht mehr sehr weit verbreitet. So ist beispielsweise die Fichte wertvoll für Hausapotheke und Küche.

München – Im Wald wachsen erstaunlich viele Pflanzen, die man essen kann und auch viele, die guttun und sogar wertvolle Heilwirkung mit sich bringen. Auch Bäume haben viele positive Auswirkungen auf Menschen. Vor allem Fichten kann man hierfür sehr gut nutzen oder sie in der Küche verarbeiten. Dabei sind sie sehr vielseitig einsetzbar.

Fichte für Küche und Hausapotheke: So nutzen Sie den bekannten Baum

Das Wissen über die Nutzung der Fichten ist in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen. Jedoch wird vor allem in der Szene der Craftbeer-Brauer dieses Wissen wieder hervorgekramt, wegen des einzigartigen Aromas der Fichten. Aber auch immer mehr Privatleute entdecken das Aroma der Fichten wieder für sich. Das ist nicht verwunderlich, ist die Fichte nicht nur aromatisch, sondern auch sehr gesund. Sie enthält:

Buchen und Fichten im Elbsandsteingebirge Sachsen, bei denen das Licht durch die Bäume bricht. (Symbolbild)
Fichten sind ein wertvoller Baum, der auch in der Küche und der Hausapotheke nicht fehlen darf. (Symbolbild) © Erich Geduldig/Imago

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Fichte für Küche und Hausapotheke: Nutzung in der Küche

In der Küche kann man einiges von der Fichte verwerten. Die Nadelblätter können frisch und getrocknet als Kräuter oder Gewürz verwendet werden. Sie ergeben auch ein gutes Gewürzsalz oder einen Fichtenzucker, können aber auch zu einem Würzöl oder Marinade für Wild verarbeitet werden. Die Blattaustriebe wie ein Maiwuchs können frisch verzehrt werden, im Salat verwendet, zu Pesto verarbeitet oder zum Verfeinern von Desserts genutzt werden. Die jungen Zapfen können als Likör oder Essig eingelegt werden. Sogar die innere Rinde kann man trocknen und mahlen, um sie als Streckmehl beim Backen nutzen. Der Rindensaft enthält sogar Vanillin. Aber nicht jede Fichte schmeckt gleich, die unterschiedliche Arten variieren sehr stark. Die Gebirgsfichten haben dabei einen vielschichtigeren und intensiveren Geschmack.

Fichte für Küche und Hausapotheke: So profitieren Sie von der Heilwirkung

Aber neben dem guten Geschmack sind auch die Inhaltsstoffe sehr wertvoll. So kann man die Fichtennadel auch in ein Bad hinzugeben. Die ätherischen Öle wirken dabei durchblutungsfördernd und befreien die Atemwege. Zudem können sie lindernd bei grippalen Infekten, Schnupfen, Husten und Erkältungen wirken. Der Tee aus den jungen Fichtennadeln ist ebenfalls sehr gut für die Atemwege. Das Harz ist optimal zum Räuchern und soll in dieser Funktion beruhigend wirken. Dazu kann das selbst gesammeltes Fichtenharz auf ein glühendes Kohlestück gelegt werden, wie wOnne berichtet. Die jungen Zapfen und das Harz können auch zu Salben und Einreibungen verarbeitet werden. Die Fichtenteile sollten aber nur von eigenen Bäumen gesammelt werden. Möchte man öfter Fichten nutzen und hat die Art mit dem favorisierten Aroma gefunden, kann diese auch als Hecke gepflanzt werden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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