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Fastenarten im Überblick: Der Unterschied zwischen Basenfasten, Intervallfasten und Heilfasten

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Von: Stephanie Drewing

Es gibt viele unterschiedliche Arten zu Fasten, aber alle haben das Ziel, den eigenen Körper besser kennenzulernen. So unterscheiden sie sich.

München – Fasten hat jedes Jahr im Frühjahr Hochsaison, wenn in der christlichen Kirche zwischen Karneval und Ostern traditionell gefastet wird. Aber dennoch ist der religiöse Hintergrund schon längst nicht mehr die größte Motivation, um zu fasten. In den vielen unterschiedlichen Art und Weisen zu fasten, geht es meist darum, bewusst seinen Körper wahrzunehmen. Dafür finden sich verschiedene Ansätze und Herangehensweisen beim Fasten.

Fastenarten im Überblick: Der Unterschied zwischen Basenfasten, Intervallfasten und Heilfasten

Beim Verzicht auf Lebensmittel durch Fasten wird der menschliche Körper gereinigt und es werden Gifte ausgeschieden. Der Körper wird entschlackt. Die Gewichtsabnahme beim Fasten steht aber nicht im Vordergrund: Die verlorenen Kilos sind nach der Fastenkur schnell wieder drauf, sobald sich das Essverhalten wieder normalisiert.

Weil Fasten für den eigenen Körper und die Psyche auch eine große Belastung und Herausforderung ist, sollten nur Menschen eine Fastenkur machen, die vollständig gesund sind. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten aufs Fasten verzichten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt es aber für folgende Krankheiten vorteilhafte Effekte des Fastens:

Fastenarten im Überblick: Heilfasten

Eine der bekanntesten Fastenarten ist das Heilfasten nach Buchinger, oft auch einfach Buchinger Fasten genannt. Diese Methode wurde von Dr. Otto Buchinger (88 Jahre, † 1966) erfunden. Dabei wird über den Fastenzeitraum keine feste Nahrung zu sich genommen, sondern ausschließlich Flüssigkeiten wir Wasser, Tee, ein wenig Honig und Brühen. Im Vordergrund beim Heilfasten nach Buchinger steht auch Ruhe und Entspannung. Deshalb wird empfohlen, dass man sich für die Fastenzeit Urlaub nimmt oder zumindest die ersten Fastentage auf das Wochenende legt.

Fastenarten im Überblick: Intervallfasten

Aktuell eine der beliebtesten Fastenarten ist das Intervallfasten, es wird auch alternierendes Fasten genannt. Das Tolle an dieser Methode ist, dass es verschiedene Varianten gibt, die auch Fasten-Anfänger einfach in den Alltag integrieren können.

Beim Intervallfasten geht es darum, das Zeitfenster, in dem Nahrung aufgenommen wird, zu verkürzen, um damit bestimmte Wirkungen des Stoffwechsels anzuregen. Dabei gibt es verschiedene Varianten:

Beim Intervallfasten tritt kein Jo-Jo-Effekt ein.

Fastenarten im Überblick: Basenfasten

Die Theorie hinter dem Basenfasten ist, dass der Körper durch zu viel Wurst, Fleisch, Kaffee und Alkohol, aber auch durch Fast Food, Umweltgifte und Stress übersäuert. Die Übersäuerung des Körpers tritt als Kraftlosigkeit und Verdauungsprobleme in Erscheinung. Beim Basenfasten werden alle Lebensmittel in basisch und säurebildend unterteilt und nur die basischen dürfen verzehrt werden. Dabei darf beim Basenfasten eine Woche nur Obst und Gemüse gegessen werden, die als basische Lebensmittel gewertet werden*. Dies soll den Säure-Basis-Gehalt wieder ausgleichen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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