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Essensreste: So bereiten Sie aus Rotkohl und Knödeln neue Gerichte zu

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Von: Anna Katharina Küsters

An Weihnachten steht das Essen neben Familie und Geschenken im Mittelpunkt. Wer vom Weihnachtsschmaus noch Reste übrig hat, kann aus ihnen neue Gerichte zubereiten.

München Gänsebraten, Tischgrill, Würstchen mit Kartoffelsalat – die Auswahl an den Weihnachtstagen ist essenstechnisch meistens nicht mehr zu überbieten. Oft bleiben dabei aber eine Menge Reste über, denn spätestens am zweiten Weihnachtstag sind alle Mägen voll und die Teller leeren sich nur noch langsam. Das ist jedoch kein Grund, die Essensreste wegzuschmeißen, denn aus ihnen lassen sich leicht leckere Gerichte zaubern, die auch nach den Weihnachtstagen noch Abnehmer finden.

Essensreste: So bereiten Sie aus Überbleibseln des Weihnachtsschmauses neue Gerichte zu

Die Verschwendung von Lebensmitteln nimmt in unseren Regionen immer weiter zu. Laut dem Umweltbundesamt entsorgen die Deutschen jährlich rund elf Tausend Tonnen Lebensmittel im Müll. Lebensmittel, die meistens noch genießbar wären und richtig zubereitet auch sehr gut geschmeckt hätten. Besonders an Weihnachten bleiben oft einige Essensreste über, die auch gut zum kompostieren dienen können. Wer neben dem Aufsetzen eines Komposts im Garten das Essen noch weiterverarbeiten möchte, kreiert daraus in den Tagen vor Silvester am besten einfach neuen Leckereien.

Die Weihnachtstage verstreichen meist wie im Flug. Daher ist es wichtig, die Lebensmittel so aufzubewahren, dass sie sich länger halten. Das gelingt zum Beispiel laut der Verbraucherzentrale mit folgenden Maßnahmen:

Essen in Plastikdosen sollte immer erst abkühlen, bevor Gartenfreunde es in den Kühlschrank stellen. So verhindern sie die Bildung von Kondenswasser*. Schon mit diesen kleinen Tricks retten sie viele Speisereste und Zutaten vor dem Müll und können sie schnell wiederverwerten.

Essensreste: Aus Rotkohl etwas Leichtes zaubern

Nach den Weihnachtstagen vermeiden die meisten Weihnachtsfreunde weiteres fettiges und schweres Essen. Daher sind leichte Gerichte gefragt, die Hobbyköche gut aus Resten zubereiten. Nehmen wir die Weihnachtsgans als Beispiel: Die Hauptzutaten sind neben der Gans Knödel und Rotkohl.

Ist der Topf mit dem Rotkohl nicht komplett leer, füllen Gartenfreunde den Kohl nach dem Essen zu erst in eine Plastikdose und stellen sie in den Kühlschrank. Dort hält sich der Rotkohl ein paar Tage. Das Gute am Rotkohl ist, dass er immer besser schmeckt, je öfter er aufgewärmt wird. Um den Rotkohl nicht als Beilage, sondern als leichte Hauptspeise zu verwenden, machen Gartenfreunde aus den Essensresten einfach eine Suppe. Dafür müssen sie Zwiebeln in einem Topf andünsten und darin den restlichen Rotkohl leicht köcheln lassen. Mit etwas Geflügelbrühe, aus der Weihnachtsfans auch leicht Suppen und Eintöpfe zaubern können, sollte der Rotkohl noch eine Weile kochen. Danach die Masse pürieren und sieben. Fertig ist die leichte Rotkohlsuppe.

Essensreste: Auch für Knödel gibt es ein zweites Leben

Ist der Rotkohl verarbeitet, bieten nicht gegessene Knödel die ideale Grundlage für eine Nachspeise. Denn sie sind nicht nur herzhaft genießbar, sondern auch als süßer Abschluss sehr zu empfehlen und dazu noch leicht zuzubereiten. Essensliebhaber schnappen sich die Knödel und schneiden sie in Scheiben. Diese Scheiben braten sie dann vorsichtig in einer Pfanne an, bis sich eine bräunliche Kruste um die Knödelscheiben entwickelt. Nun kommt noch etwas Zucker darüber, der in der Pfanne karamellisiert. Danach die Scheiben herausholen und mit selbst gemachter Konfitüre oder Eis garnieren. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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