Her mit dem Gemüse!

Ernährung im Alter: Diese Lebensmittel aus dem Garten steigern Ihr Wohlbefinden

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Besonders im Alter sollten Gartenfreunde auf ihre Ernährung achten. Denn der Körper hat dann andere Bedürfnisse als in jungen Jahren. Im Garten findet sich dafür auch im Winter noch eine gute Grundlage.

Düsseldorf – Mit steigendem Alter mehren sich meist auch körperlicher Beschwerden. Die Hüfte, das Knie oder andere Körperteile schmerzen schneller und die Haut wird dünner. Das ist nichts Ungewöhnliches, schließlich nimmt die Muskel-und Knochenmasse ab und der Fettanteil im Körper steigt. Um möglichst lange beschwerdefrei zu bleiben, sollten Gartenfreunde ihre Ernährung im Alter auf ihren Körper umstellen. Auch im Winter hält der Garten dafür noch einiges bereit.

Ernährung im Alter: Diese Lebensmittel aus dem Garten sollten Senioren regelmäßig essen

Ein gesunder Körper ist auch im Alter extrem wichtig. Wer sich fit und gesund hält, hat bis zum Ende eine hohe Lebensqualität, körperlich aber auch geistig. Auf der einen Seite ist regelmäßige Bewegung das A und O, denn so bleiben Muskeln länger erhalten. Daneben spielt aber auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Denn im Alter braucht der Körper laut der Verbraucherzentrale NRW grundsätzlich weniger Fett und Kohlehydrate, dafür aber mehr:

  • Proteine
  • Vitamine
  • Mineralstoffe

Hinzu kommt im Alter öfters auch Appetitlosigkeit. Das ist normal, denn der Geruchs- und Geschmackssinn nimmt mit steigendem Alter ab, sodass der Spaß am Essen etwas verloren geht. Auch ein veränderter Hormonhaushalt, eine langsamere Verdauung und Kaubeschwerden erschweren ein angenehmes Esserlebnis.

Ernährung im Alter: Fünf Mal am Tag Obst und Gemüse

Um die Appetitlosigkeit in den Griff zu bekommen und zeitgleich dem Körper das Essen zu geben, das er braucht, hilft ein Essensplan. Denn wer regelmäßig und geplant isst, kann auch nicht Gefahr laufen, Mangelerscheinungen zu bekommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt grundsätzlich, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen.

Diese Regel sollten Menschen höheren Alters befolgen, denn in Obst und Gemüse stecken viele Nährstoffe. Zeitgleich haben sie einen geringen Energiestoffanteil. In Gemüse und Obst sind zum Beispiel Mineralstoffe wie Kalium und Natrium enthalten, aber auch Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wer an einem Mineralstoffmangel leidet, sollte sich besonders auf Beerenobst konzentrieren. Dabei empfiehlt es sich, tiefgekühlte Beeren vor dem Verzehr immer zu kochen, um eventuelle Bakterien und Viren abzutöten.

Gemüse, das auch im Winter im Garten wächst und ebenfalls auf dem Speiseplan im Alter stehen sollte, ist zum Beispiel:

Wichtig ist, dass eine Portion laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nur eine Handvoll bedeutet. Es müssen also nicht pro Tag fünf Hauptmahlzeiten sein, ein kleiner gesunder Snack zwischendurch neben einer größeren Hauptmahlzeit ist besser. Und da essen bekanntermaßen zusammen mehr Spaß macht, können Großeltern mit ihren Enkeln zusammen gesunde Zwischenmahlzeiten aus Obst und Gemüse kreieren.

Ernährung im Alter: Nüsse und Hülsenfrüchte nicht vergessen

Neben Obst und Gemüse sind Nüsse und Hülsenfrüchte ideale Eiweiß- und Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten. Im Winter lassen sich die geernteten Nüsse aus dem Garten wunderbar lagern, sodass immer ein Vorrat vorhanden ist. Neben den Omega-3-Fettsäuren enthalten Nüsse zudem Vitamine und Magnesium. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen sind wahre Sattmacher, denn sie enthalten unter anderem Eiweiß und Kohlehydrate.

So bietet sich die Zubereitung einer leckeren Walnuss-Creme, eines Walnuss-Pestos oder einer Nuss-Linsen-Pastete im Winter an. Auch Wirsing-Gratin mit Maroni ist ein gesunder Energielieferant. Daneben sind noch ein Grünkohlauflauf oder Grünkohlchips zu empfehlen.

Rubriklistenbild: © imago images / Westend61

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