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Cranberry: So gesund ist die Frucht – und Zubereitungs-Ideen für den Winter

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Von: Franziska Irrgeher

Cranberrys sind als gesunde und leckere Früchte bekannt. Mit den gesunden kleinen Beeren können Sie auch Getränke machen und kochen.

Düsseldorf – Cranberrys, wie man sie beispielsweise aus dem Supermarkt kennt, sind die Früchte der Großfrüchtigen Moosbeere (Vaccinium macrocarpon). Cranberrys werden auch gerne als Kranbeeren bezeichnet. Die Pflanze gehört zu den Heidekrautgewächsen und kommt unter anderem in Nordamerika vor, außerdem sind Cranberrys größer als die ähnlich aussehenden Preiselbeeren. Gesund sind Cranberrys zudem und sie lassen sich wunderbar in der Küche nutzen.

Cranberry: So gesund ist die Frucht – und Rezeptideen für den Winter

Heimisch sind Moosbeeren in Nordamerika sowie Europa und Asien, jedoch unterscheiden sich die verschiedenen Beeren optisch ein wenig. Die Pflanze selbst ist immergrün und bleibt recht niedrig mit bis zu 20 Zentimetern Höhe, sie wächst kriechend und hat eher unscheinbare Blüten. Zierwert haben vor allem die heranreifenden roten Beeren, die zwischen September und November geerntet werden können. Die Preiselbeere gehört übrigens ebenso wie die Cranberry zu den Heidekrautgewächsen, ist aber eine andere Pflanze. Das ist vor allem verwirrend, da Cranberrys gelegentlich als Kulturpreiselbeere bezeichnet werden.

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Wer sich für eigene Cranberrys im Garten entschieden hat, bekommt jährlich frische Früchte aus eigener Ernte. Doch egal wo die Beeren herkommen: Sie sind in jedem Fall gesund und lecker.

Zu sehen sind frische Cranberrys, teils in einer Schale, teils auf einem Holzuntergrund (Symbolbild).
Cranberrys sind gesund und lecker (Symbolbild). © CSP_bhofack2/Imago

Cranberry: Inhaltsstoffe und Zubereitungsarten

Cranberrys werden oft bei Blasenentzündungen empfohlen oder bereits vorbeugend eingenommen. Allerdings eignen sich Cranberry-Produkte laut der Verbraucherzentrale ausgehend von der Auswertung einiger Studien nicht für die Vorbeugung von Blasenentzündungen. Versuchen können Sie es natürlich dennoch. Aufgrund der in Cranberrys enthaltenen Oxalate rät die Verbraucherzentrale Menschen mit Nierensteinen aber vom regelmäßigen Verzehr ab. Auch seien Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich. Fragen Sie im Zweifelsfall vorab einen Arzt.

Ansonsten sind Cranberrys aber sehr gesund, beispielsweise sind Antioxidantien enthalten. Abgesehen davon findet sich in Cranberrys unter anderem:

Sie können die kleinen Beeren natürlich direkt roh verzehren, vielen Menschen ist das aber zu sauer. Wer es etwas süßer mag, kann zu getrockneten Beeren greifen oder diese selbst machen. Ansonsten eignen sich Cranberrys wunderbar für Gelee und Marmelade, auch Saft können Sie selbst machen.

Eine dekorative Idee sind getrocknete Beeren als Zugabe zu Getränken oder Cocktails und sorgen für einen Farbtupfer. Besonders lecker sind Cranberrys auch im Früchtepunsch. Auch beim traditionellen Thanksgiving-Dinner dürfen sie nicht fehlen. Beim Kochen haben Sie quasi freie Wahl, die Beeren passe zu Süßspeisen und herzhaften Gerichten. Allerdings sollten Sie immer nur kleine Mengen essen. *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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