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Chili Vielfalt: Diese Geschmacks- und Farbvielfalt kennen nur wenige

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Von: Mattias Nemeth

Chilis unterscheiden sich nicht nur in ihrem Schärfegrad, sie haben auch die unterschiedlichsten Farben, Formen und sogar Geschmacksrichtungen.

München – In den letzten Jahren hat es besonders eine kleine Chilisorte durch ihren außergewöhnlichen Geschmack und einen kleinen Fernsehauftritt zu großer Bekanntschaft geschafft, die Aji Charapita, die – einstmals – teuerste Chili der Welt. Doch es gibt noch viel mehr ungewöhnliche Chilis.

Chili Vielfalt: Eine Farb- und Geschmacksvielfalt die nur wenige kennen

An dieser Stelle können wir nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Chili-Sorten geben, denn es gibt laut Expertenschätzungen um die 4000 Sorten. Dabei gibt es sie in allen Formen, die klassische Spitzform bis hin zu Chilis, die kaum noch von Kirschen zu unterscheiden sind. Die Farbgebung ist ebenso vielseitig: Gelb, rot, weiß, violett, schwarz, grün, orange, braun, gestreift und mehrfarbig. Sogar in ihren Geschmacksrichtungen unterscheiden sie sich*.

Einige ganz ungewöhnliche Chili-Sorten sind beispielsweise:

Aber es gibt auch solche speziellen Kandidaten wie den sibirischen Hauspaprika. Dieser braucht kaum Licht und kann deshalb, wie der Name schon sagt, im Haus angebaut werden.

Eine Chilipflanze mit bunten Chilis, es sind violette, orange und rote zu sehen. (Symbolbild)
Die Welt der Chilis ist bunt, süß, fruchtig, scharf, sauer und sogar rauchig. (Symbolbild) © blickwinkel / Imago

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Chili Vielfalt: Darf es noch schärfer sein?

Natürlich unterscheiden sich die unterschiedlichen Sorten auch in ihrer Schärfe. Aber den Schärfegrad können Sie auch etwas nach oben treiben. Regelmäßiges rütteln an den Pflanzen sowie das Gießen nur bei herunterhängenden, fast schon welken Blättern treibt den Schärfegrad nach oben, da es die Pflanze stresst. Ein Geheimtipp ist das Verwenden von Wurmhumus. Nicht nur, dass es die Keimfähigkeit der Samen erhöht, sondern der darin enthaltene Wurmkot scheint auch einen Abwehrmechanismus in ausgewachsenen Chilipflanzen zu triggern, wodurch sie ebenfalls schärfer werden. Schärfere Chilisorten als Nachbarn haben übrigens einen ganz ähnlichen Effekt, anscheinend gibt es auch unter Chilis Konkurrenzdenken. Das Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist, wirkt antibakteriell und pilztötend, wie kraut&rüben berichtet.
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