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Canihua: Kennen Sie schon das neueste Superfood?

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Von: Joana Lück

Eine weiße Porzellanschale mit dunkelbraunen Canihuasamen. (Symbolbild)
Canihua gehört wie Quinoa zu den Fuchsschwanzgewächsen. (Symbolbild) © Eva Gruendemann/Imago

Quinoa, Amaranth oder Chiasamen haben sich längst als Superfood etabliert. Hingegen kennt das Pseudogetreide Canihua fast niemand. Dabei ist es so gesund und vielfältig.

München – Etwa schon wieder ein neues Superfood? Ja! Aber Canihua unterscheidet sich von den alten Bekannten wie Quinoa, Chia und Amaranth durch seinen besonderen, schokoladenähnlichen Geschmack. Was genau im Pseudogetreide steckt und welche Rezepte Sie damit ausprobieren können, zeigen wir.

Canihua: Kennen Sie schon das neue Superfood?

Canihua gehört wie Quinoa und Amaranth zu den Pseudogetreiden. Am nächsten verwandt ist Canihua, der auch als Kaniwa oder Qaniwa bezeichnet wird, mit Quinoa, denn beide Sorten gehören zu den Fuchsschwanzgewächsen. Canihua ist eine sehr robuste Pflanze aus den Anden, die bis auf Höhen von 4.500 Metern gedeiht – das schaffen sonst nicht einmal Mais oder Quinoa. Sie ist resistent gegen Wind, Hitze und Frost. Doch im Gegensatz zu Quinoa ist Canihua in Deutschland bislang eher unbekannt und selbst im Reformhaus selten zu finden. Während Quinoa aus hellen Kügelchen besteht, die geschmacklich eher neutral sind, schmecken die dunkelbraunen bis schwarzen Canihua-Samen überraschend süß und erinnert an Schokolade. Folgende Inhaltsstoffe stecken in Canihua:

Wie Quinoa ist auch Canihua glutenfrei und somit bei Zölialkie erlaubt.

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Canihua: Rezept-Ideen

Die Bergvölker in Peru rösten Canihua meist leicht an und verarbeiten die Kügelchen dann zu Brei oder rühren sie in Getränke ein. Dabei kann man mit Canihua gerne etwas kreativer sein. Hervorragend eignen sie sich zum Backen und ersetzen dann ganz normales Mehl. Besonders in Schoko-Brownies kommt der Geschmack des nussigen Pseudogetreides gut zur Geltung. Zermahlt man die Kügelchen vorher, erhält man ein feines Mehl, das auch sehr lecker in Pfannkuchen, Waffeln oder Brot schmeckt. Einen gesunden Pudding erhält man, wenn man Canihua im Mixer zusammen mit Zartbitterschokolade, Kakaopulver und Milch vermischt und abkühlen lässt.

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