Gesund in den Winter starten

Brühe, Suppe, Eintopf: So bereiten Sie die wärmenden und gesunden Gerichte zu

  • Anna Katharina Küsters
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Brühe ist nicht gleich Suppe und Suppe nicht gleich Eintopf. Hobbyköche müssen bei der Zubereitung einige Dinge beachten.

München Brühe, Suppe und Eintopf wärmen von innen auf. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Wintergerichten gehören. Neben verschiedener Konsistenz unterscheiden sich die drei Zubereitungsarten aber auch noch in anderen Dingen. Denn wer mehr über die drei Speisen weiß, kann sie sich auch bei Erkältungen und anderen Umständen zunutze machen.

Brühe, Suppe, Eintopf: Das sind die Unterschiede und so bereiten Sie sie richtig zu

Mit Blick auf die Konsistenz ist eine Gemüsebrühe mit Abstand der flüssigste Kandidat. Darauf folgen Suppen und als Letztes der Eintopf. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass alle drei Arten gesund, fettarm und reicht an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen sind.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich jedes Gericht auf das saisonale Angebot an Gemüse konzentrieren und somit zudem immer aus Lebensmitteln aus dem Garten zubereitet werden kann. Wer also nicht jeden Tag im Winter grillen möchte, sollte sich mit der Zubereitung von Brühe, Suppe und Eintopf bekannt machen.

Brühe, Suppe, Eintopf: Das steckt in Gemüsebrühe und Fleischbrühe

Wer krank ist, greift neben Hausmitteln wie Tee und Erkältungssirup gerne schon mal zur Gemüse- oder Fleischbrühe als aufwärmenden und heilenden Begleiter. Und das ist auch richtig so, denn in Gemüsebrühe steckt weitaus mehr als viele vielleicht denken. So enthält Gemüse- und Fleischbrühe laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) zum Beispiel:

  • Mineralstoffe wie Selen, Calcium, Magnesium und Zink
  • Vitamine wie Vitamin B, D und K

Mit dieser Kombination und zusätzlich sekundären Pflanzenstoffen wirkt Brühe entzündungshemmend und lindert Erkältungssymptome. Zusätzlich merken Verschnupfte, dass sich der Schleim aus Nase und Rachen schneller löst, je mehr Brühe sie löffeln und beugen zugleich einem Mineralstoffmangel vor.

Zubereitet mit den richtigen Gewürzen wie Chilipulver oder Ingwerpulver, hilft Brühe zudem bei aufgeblähtem und schmerzenden Magen und beruhigt den Darm. Zimt und Kurkuma runden den richtigen Wintergeschmack der Brühe ab.

Damit die Brühe auch ihre volle Wirkung entfalten kann, brauchen Köchinnen und Köche etwas Zeit. Das gesammelte Wintergemüse wie Chicorée oder Schwarzwurzeln aus dem Garten oder vom Markt klein schneiden und kurz in Öl andünsten. Dann 500 Gramm Gemüse mit etwa einem Liter Wasser aufgießen und rund zwei Stunden köcheln lassen. Dann das Gemüse entnehmen und die Brühe genießen. Für eine Fleischbrühe einfach entsprechendes Fleisch mitkochen. Ist Rote Beete als Zutat enthalten, kann dies sogar später beim Löffeln der Suppe gegen Migräne helfen.

Brühe, Suppe, Eintopf: Brühe als Grundlage für Suppen

Wer sich eine leckere Brühe zubereitet hat und direkt weiterkochen möchte, kann die Brühe auch als Grundlage für eine Suppe nutzen. Dafür nehmen sich Gartenfreunde erneut Wintergemüse aus dem Garten und schneiden dieses in kleine Stücke. Dieses Gemüse schwitzen Gartenfreunde in einem Topf kurz an, sodass es später schneller seine leckeren Aromen abgibt. Danach übergießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe und lassen das Ganze eine Weile lang kochen.

Milch oder Sahne verleihen der Suppe eine festere Konsistenz und binden. Wer möchte, kann nun das Ganze noch pürieren. Fertig ist die selbst gemachte Suppe. Suppen gibt es in zahlreichen Varianten. Im Herbst und Winter bietet sich zum Beispiel eine Maronisuppe, Linsen-Ingwer-Suppe mit Kokosmilch oder eine Rosenkohl-Zitronensuppe an.

Brühe, Suppe, Eintopf: Eintöpfe als sättigende Hauptgerichte

Hungrige Mägen verlangen im Winter jedoch eher mal nach etwas Handfesterem wie einem Eintopf. Auch hierbei ist eine selbst gemachte Brühe die perfekte Grundlage*. Denn beim Eintopf geht es am Ende deftiger zu als bei Suppen.

Das Grundprinzip ist aber das gleiche: Gemüse klein schneiden und mit Brühe übergießen. Köcheln lassen und mit Kräutern und Gewürzen aufpeppen. Beim Eintopf wird in der Regel jedoch nichts püriert und es finden auch Zutaten wie Fleisch und Kartoffeln einen Platz. Im Winter schmeckt zum Beispiel ein Reis-Eintopf mit Gemüse und Hackfleisch, ein Mediterraner Bohneneintopf oder ein Provenzalischer Schmortopf. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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