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Altes Brot: Diese Tricks machen es wieder knusprig

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Von: Anna Katharina Küsters

Wer sich beim Broteinkauf verschätzt hat, muss übrig gebliebenes Brot nicht wegschmeißen. Denn alte Krumen werden mit ein paar Tricks wieder knusprig und lecker.

Bonn – Gartenfreunde können noch so einen guten Überblick über ihre Lebensmittel haben, manchmal passiert es einfach, dass sie Brotreste übersehen. Das alte Toastbrot, Brötchen oder Schwarzbrot ist dann steinhart, staubtrocken und keiner möchte es mehr essen. Doch wenn es nicht schimmelt, gibt es noch Hoffnung. Denn mit ein paar Tricks lassen sich angetrocknete Brotreste noch mal verwenden und auch wieder fluffig genießen.

Altes Brot: So werden harte Krumen wieder weich

Besonders am Wochenende genießen viele Menschen gerne ein ausgiebiges Frühstück mit Brötchen, Eiern, Lachs und anderen Leckereien. Beim Einkauf oder beim Backen eines Brotes in der Küche* verleitet einen der Hunger dann manchmal dazu, übergroße Mengen Brot oder Brötchen zu kaufen oder zu selbst zu produzieren, die dann später nicht alle einen Abnehmer finden. Am Abend kommt das Ganze noch mal auf den Tisch, aber schon am nächsten Tag schmecken Brötchen dann oft nicht mehr so gut. Sie sind trotz korrekter Lagerung meist hart und ihr Inneres trocken. Ähnlich geschieht es auch mit dunklen Broten, denn ein ganzer Laib Brot kann groß sein und nicht immer zügig genug auf dem Teller landen, bevor er austrocknet.

Um dieses Problem zu verhindern, ist die richtige Lagerung des Brotes unabdingbar. So empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) beispielsweise, das Brot wie folgt aufzubewahren:

Grundsätzlich lässt sich Brot außerdem gut einfrieren. Auch Brötchen vertragen die Kälte gut. Letztere sind im Backofen schnell aufgetaut und verzehrfertig. Ein Brotlaib braucht etwa fünf Stunden, bis er vollständig aufgetaut ist. Dennoch kann es ab und zu passieren, dass selbst das am besten verpackte Brot hart und alt wird. Dann gibt es mehrere Tricks, es wiederzubeleben.

Altes Brot: So schmeckt es wieder knusprig und fluffig

Bei altem Brot gibt es zwei Wege, damit umzugehen. Es muss nicht immer im Müll landen, denn wenn Brötchen und Brot etwas Feuchtigkeit abbekommen, verwandeln sie ihr hartes Äußeres wieder in eine knusprige, leckere Kruste. Dafür nehmen Gartenfreunde eine Plastikschüssel und füllen diese mit etwas Wasser. Damit das Brötchen oder Brot nicht direkt im Wasser liegt, stellen sie eine kleine Espressotasse umgedreht in die Schüssel und legen das alte Brot darauf. Danach kommt der Deckel auf die Schüssel und das Ganze muss eine Nacht ruhen. Auf diese Weise erlangt das Brot Feuchtigkeit zurück, die ihm vorher abhandengekommen ist. Bei Brötchen lohnt es sich auch, sie mit etwas Wasser zu beträufeln und dann im Ofen noch mal aufzubacken oder sie in ein feuchtes Handtuch zu wickeln und sich so wieder vollsaugen zu lassen.

Eine andere Methode ist es, das alte Brot zu sammeln und ihm eine neue Form zu verpassen. Dafür schneiden Gärtnerinnen und Gärtner alle Brotkrumen, die sie haben, zu kleinen Würfeln. Laut dem BZfE sollten Küchenfans dann vier Eier mit Milch in einer Schüssel mischen und die Würfel hineingeben. Diese saugen sich dann so weit es geht über 30 Minuten lang voll. Der Ofen sollte in dieser Zeit auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach buttern Gartenfreunde eine Auflaufform, geben die Brotkrumen dazu und geben einige Tiefkühl-Himbeeren darüber. Mit ein paar Butterstücken darauf schmeckt das Ganze direkt noch viel besser. Nach einer halben Stunde im Ofen ist die Umwandlung des alten Brotes zu einer leckeren Haupt- und Nachspeise fertig. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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