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Brot und Diät: Welche Backwaren Sie beim Abnehmen essen dürfen

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Von: Franziska Irrgeher

Brot und Diäten schließen sich für viele Menschen gegenseitig aus. Dabei muss beim Abnehmen nicht immer auf Backwaren verzichtet werden. Einige Dinge sind wichtig dabei.

München – Brot während einer Diät zu essen, soll eine schlechte Idee sein. Das stimmt, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Denn wer das richtige Brot in den richtigen Mengen isst, kann dennoch abnehmen. Einen Schritt weiter treibt es sogar die sogenannte Brot-Diät. Wir erklären, welche Backwaren beim Abnehmen wirklich erlaubt sind.

Brot und Diät: Welche Backwaren Sie beim Abnehmen essen dürfen

Brot isst die Menschheit schon lange. Es kann lange aufbewahrt werden, macht mit dem richtigen Getreide zubereitet auch satt und viele Menschen finden es lecker. Doch Brot ist nicht gleich Brot und viele Brote haben leider einen Nachteil: Zu viel davon kann dick machen. Denn der Kaloriengehalt von Brot sollte nicht unterschätzt werden. Im Schnitt hat Brot etwa 250 Kilokalorien pro 100 Gramm. Je nach Sorte auch mehr oder weniger. Croissants – zum Vergleich – bringen es auf satte 430 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Zu sehen ist ein runder Laib dunkles Brot auf einem weißen Tuch auf Holz (Symbolbild).
Brot darf auch Teil einer Diät sein (Symbolbild). © Manuel Sulzer/Westend61/Imago

Das bedeutet für Diäten: Brot ist an sich kein Problem, nur sollten die Portionsgröße und die Brotsorte beachtet werden. Aufgrund des Kaloriengehalts sind vor allem süße Backwaren dagegen in einer Diät tabu.

Brot und Diät: Das „falsche“ Brot

Verschiedene Brote haben unterschiedliche Herstellungsprozesse und Zutaten. Kein Wunder also, dass manche Brote besser für Diäten geeignet sind. Weißbrot sollte in jedem Fall gemieden werden, denn es enthält sogenannte „leere“ Kalorien. Das bedeutet konkret, dass Lebensmittel wie Weißbrot, Pizza und Ähnliches zwar Energie, aber ansonsten kaum Nährstoffe liefern.

Leere Kalorien bringen gleich mehrere Probleme mit sich:

Während einer Diät sind Brote aus Weißmehl daher tabu. Alle anderen sind durchaus erlaubt, es kommt aber auf die Menge an.

Brot und Diät: Dieses Brot dürfen Sie essen

In einer Diät sollte bestenfalls nur Vollkornbrot gegessen werden. Bestenfalls enthalten die auch ganze Körner, denn das ganze Korn enthält noch wichtige Nährstoffe. Zudem liefert Vollkornbrot Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Als Folge ist davon auch lange satt. Auch Schwarzbrot ist gut geeignet.

Wichtig: Es sollte sich um richtiges Vollkorn- oder Schwarzbrot handeln. Einige Produkte auf dem Markt werden schlicht dunkler gefärbt, um gesund auszusehen. Fragen Sie nach den Inhaltsstoffen oder kaufen Sie beim Bäcker Ihres Vertrauens. Helfen kann der Drucktest: Wird Vollkornbrot innen eingedrückt, federt es direkt wieder in die ursprüngliche Form, während Weißbrote und Mischbrot die Delle behalten. Eine Alternative ist natürlich, Vollkornbrot selbst zu backen*.

Brot und Diät: Wann und womit Sie Brot essen sollten

Brot in einer Diät ist nur sinnvoll, wenn es in kleinen Mengen gegessen wird. Das hängt stark von der gewählten Diätform und der Kalorienmenge pro Tag ab. Bestenfalls wird die Brotmenge also passend berechnet. Zudem sollte Brot dann sinnvoll kombiniert werden, etwa als Beilage zu leckeren und gesunden Suppen. Belegt mit Lebensmitteln wie Avocado, Gurken oder zum mageren Fleisch oder Gemüse kann Vollkornbrot ebenfalls lecker sein.

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Und dann gibt es da noch die Brot-Diät. Die beruht, wie der Name andeutet, darauf, vorwiegend Brotmahlzeiten zu verzehren. Bis zu 300 Gramm Brot dürfen dabei am Tag gegessen werden, pro Tag sind es maximal 1200 bis 1600 Kalorien. Ansonsten sind ungesüßte Getränke und etwas Belag oder Beilagen natürlich erlaubt. Auch Brottrunk soll die Diät ergänzen. Das Ganze sollte bis zu vier Wochen durchgezogen werden. Gerade in Kombination mit dem Brottrunk ist Abnehmen so durchaus möglich, doch wir raten eher zur normalen, ausgewogenen Diät mit Vollkornbrot.

Neben diesen Diäten gibt es aber noch eine ganze Menge anderer Ideen, beispielsweise 1-Tages-Diäten, die Kohlrabi-Diät oder die Haferflocken-Diät. Sie alle führen aber nur bei einer anschließenden Ernährungsumstellung zum langfristigen Erfolg. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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