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Blätter der Radieschen sind essbar – und strotzen vor Nährstoffen: So bereiten Sie sie richtig zu

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Radieschengrün ist mehr als nur Hasenfutter oder lediglich für den Kompost: Stattdessen sind die Blätter der Kreuzblütler sogar sehr gesund und peppen viele Gerichte auf.

München – Pink, scharf und sehr gesund: Radieschen aus dem eigenen Garten sind leicht anzupflanzen und schmecken oft besser – und würziger – als ihre Kollegen aus dem Supermarktregal. Schließlich enthalten die kleinen Schwestern des Garten-Rettichs nicht nur viele Nährstoffe, sondern auch Senföle, die antibakteriell wirken und das Immunsystem stärken.

Blätter der Radieschen sind essbar – und strotzen vor Nährstoffen: So bereiten Sie sie richtig zu

Wer aus Radieschen einen Salat oder eine Beilage zum Käsebrot zaubern möchte, der entfernt meist das lästige Blattgrün, das an den wertvollen Knollen hängt. Doch das ist ein großer Fehler, denn auch dieses schmeckt nicht nur gut, sondern hat sogar noch mehr gesundheitsfördernde Eigenschaften als das Gemüse selbst.

Die Blätter der Radieschen sind schließlich nicht nur essbar, sondern enthalten sogar weitaus mehr gesunde Vitamine und Mineralstoffe als die dazugehörigen Knollen. Zudem schmecken sie ein wenig schärfer, aber genauso würzig wie erstere. (Tomaten einkochen: So machen Sie daraus eine leckere Soße, die sehr lange haltbar ist) Besonders dann, wenn diese in Bio-Qualität sind. Wie Sie Radieschen selbst anbauen können, erklärt Ihnen merkur.de.*

Zerkleinert oder geschnitten können Sie dann aufs Butterbrot, in den Salat oder in ein Pesto gestreut werden. Zudem machen Sie sich auch perfekt zum Schnitzen und geben kreative, gesunde Beilagen für Kinder ab. Außerdem peppen sie Eintöpfe und Kartoffelsuppen in der kalten Jahreszeit auf, weiß auch die Gartenmoni:

Blätter der Radieschen sind essbar – aber Stängel besser wegschneiden

Doch damit die Blätter auch ihr volles Aroma entfalten können, sollten Sie nur das Blattgrün verzehren, aber nicht die Stängel. Deshalb schneiden Sie zuerst die Stiele von den Blättern ab und zupfen alte, grobe oder unschöne Blätter am äußeren Rand weg. Diese können Sie dann anschließend sehr wohl auf den Kompost werfen.

Daraufhin waschen Sie die übrigen, feinen Blätter und lassen Sie sie leicht trocknen. Abschließend schneiden oder hacken Sie sie auf einem Schneidebrett und fügen sie Ihren Speisen zu. Haben Sie jetzt Hunger auf Radieschen bekommen, dann haben Sie hoffentlich noch etwas davon als Ernte übrig, denn sie haben jetzt leider keine Saison mehr. Allerdings können Sie sie im Winter noch als frisches Gemüse auf dem Fensterbrett anpflanzen. *merkur.de ist Teil des Ippen Digital-Netzwerks.

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