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Artischocken: So erkennen Sie beim Einkauf, ob das Gemüse frisch ist

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Von: Anna Katharina Küsters

Artischocken regen den Appetit an und eignen sich gut als Vorspeise. Das Gemüse muss jedoch auf eine bestimmte Art und Weise zubereitet sein.

Bonn – Artischocken sind eine leckere und im Sommer sehr beliebte, leichte Vorspeise. Das Gemüse regt den Appetit an und versorgt den Körper gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen. Die Zubereitung ist etwas komplizierter, mit etwas Übung gelingt sie aber jedem. Saison hat das Gemüse von März bis Mai und im Spätsommer bis in den Herbst hinein.

Artischocken: Deswegen ist das Herz so lecker und wertvoll

Ihren Ursprung hat die Artischocke (Cynara scolymus) im Mittelmeerraum, weswegen sie auch beständig warme Temperaturen braucht, um heranzuwachsen. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gehört die Artischocke wie auch Blumenkohl oder Brokkoli zum sogenannten Blütenstandsgemüse. Das bedeutet, dass auf den Teller der Blütenboden sowie die dickere Enden der Hüllblätter kommen. Das wiederum erfordert ein bisschen Geschick bei der Zubereitung.

Laut dem BZfE gehen Gartenfreunde bei der Zubereitung von Artischocken am besten folgendermaßen vor:

Gemüsefans drehen dann die einzelnen Blätter heraus und ziehen das Fruchtfleisch der Blattenden mit den Schneidezähnen ab. Dazu passt ein leckerer Joghurt-Dipp. Im Hochsommer gibt es sogar Artischocken zu kaufen, die sehr klein sind. Die sind nicht weniger, sondern mehr wert. Denn bei diesen Exemplaren lässt sich der Stiel direkt mit kochen und essen. Die Frische einer Artischocke überprüfen Gartenfreunde anhand ihres langen Stiels und praller, kräftiger Knospen*.

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Artischocken: So gesund ist das Gemüse

Besonders spannend ist es für Gemüsefans aber, das Herz der Artischocke zu essen. Denn haben sie sich erst mal bis dahin vorgearbeitet, wartet ein wahrer Schatz im Inneren der Artischocke. Besonders das Herz enthält viele Stoffe, die Leber und Galle gut bekommen, den Cholesterinspiegel senken, die Verdauung fördern und den Körper entwässern.

Daneben sind sie außerdem ein gutes Essen für Diabetiker. Das Gemüse enthält Inulin, das nicht vom Insulin im Körper abhängig ist. Daher können Erkrankte Artischocken gut essen. Neben Vitaminen steckt in Artischocken außerdem noch der Bitterstoff Cynarin. Cynarin hilft bei der Verdauung, weswegen Artischocken meist gut bekömmlich sind. Aufpassen sollten allerdings Gärtnerinnen und Gärtner, die gegen Korbblütler allergisch sind, denn die Artischocke gehört zu dieser Pflanzenfamilie.

Richtig gelagert, nämlich in einem feuchten Küchentuch eingeschlagen im Gemüsefach, bleiben Artischocken etwa eine Woche lang frisch. Das Gemüse kann auch ohne Probleme ins Gefrierfach. Außerdem lassen sie sich auch in Öl einlegen, was ihre Haltbarkeit ebenfalls auf mehrere Monate verlängert. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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