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Apfelessig: Mit dieser Anleitung gelingt Ihnen die Zubereitung im Handumdrehen

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Von: Anna Katharina Küsters

Apfelessig ist bekannt dafür, das Hautbild zu verbessern. Daneben schmeckt er aber auch noch gut und ist gesund. Gartenfreunde bereiten den Apfelessig leicht selbst zu.

Leipzig – Essig ist nicht jedermanns Sache, doch ab und zu etwas Apfelessig im Essen ist durchaus empfehlenswert. Denn Apfelessig ist gesund und hat viele positive Auswirkungen auf den Körper. Zudem lässt er sich leicht aus eigens geernteten Äpfeln herstellen und stellt somit noch eine engere Bindung zwischen Gärtner und seinem Garten her.

Apfelessig: So stellen Sie aus ihrer Ernte ein wirkungsvolles Heilmittel her

Apfelessig gilt seit langer Zeit als gesundheitsförderndes Heilmittel. Richtig zubereitet und gelegentlich dem Essen beigefügt, soll er unser Wohlbefinden steigern. So hat Apfelessig beispielsweise laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) folgende Wirkungen auf den Körper:

Zudem soll er die Fettverbrennung steigern und das Hungergefühl in Zaum halten sowie den Säure-Basen-Haushalt des Menschen wieder ins Gleichgewicht bringen. Menschen, die an Diabetes leiden, wird ebenfalls die Zunahme von Apfelessig empfohlen, da er sich angeblich positiv auf den Insulinhaushalt auswirkt. Auch bei kleineren Beschwerden wie Warzen oder anderen entzündeten Hautstellen sowie bei Blasenentzündungen kann Apfelessig helfen. Mit seiner entzündungshemmenden Wirkung wie auch selbst gemachter Ingwertee sie hat, ist er unter den Hausheilmitteln daher sehr bekannt.

Apfelessig: Diese Inhaltsstoffe sind für sein positives Image verantwortlich

Grund für all die Wirkungen, die Apfelessig haben soll, sind eine Menge gesunder Inhaltsstoffe. Denn der Essig liefert nicht nur Vitamine, sondern auch noch weitere gesundheitsförderliche Stoffe. Dazu gehören unter anderem:

Wer also seinen winterlichen Vitamin-C und Vitamin-D-Haushalt auffüllen möchte, auch dem hilft Apfelessig. Menschen mit Mineralstoffmangel sollten ebenfalls ab und zu einen Schuss Apfelessig mit in den Salat geben. Diese besondere Kombination an wirkungsvollen Inhaltsstoffen ist Grund genug, den Apfelessig auch mal selbst in der eigenen Küche auszuprobieren.

Apfelessig: So gelingt er Schritt für Schritt

Eine große Apfelernte bringt so manchen Hobbykoch in Bedrängnis. Auch wenn sich Äpfel gut lagern lassen, irgendwann müssen sie verarbeitet werden. Apfelessig ist neben Bratapfel, Apfellikör oder Apfelkuchen mit Rahm-Guss eine leckere und gute Alternative. Dafür benötigen Gartenfreunde folgende Zutaten:

Im ersten Schritt schälen Hobbyköchinnen und -köche die Äpfel und schneiden sie in Scheiben. Die Scheiben geben sie in ein großes Glas und geben etwas Zucker dazu. Nun das Glas mit viel Wasser auffüllen. Küchenfreunde decken das Gemisch nun mit einem Tuch zu und stellen das Glas beiseite. Gelegentlich ist es sinnvoll, den angesetzten Apfelessig umzurühren, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Nach rund zwei Wochen hat sich eine Art Gelee im Glas gebildet und das Ganze riecht leicht nach Essig. Die Flüssigkeit sieben Hobbyköche nun und bewahren die Geleemasse auf. Die gesiebte Flüssigkeit braucht schließlich noch etwas Zeit: Rund einen Monat muss die Flüssigkeit noch abgedeckt stehen bleiben und weiter gären. Erst dann ist der Apfelessig fertig. Wem der Essig so zu stark ist, der verdünnt ihn einfach mit etwas Wasser.

Daneben ist Apfelessig ein wahrer Allrounder*: Abgefüllt in kleine verschließbare Fläschchen kann er auch als schönes Weihnachtspräsent neben Bruchschokolade und anderen nachhaltigen Weihnachtsgeschenken dienen. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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