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Aioli selbst machen: So gelingt der leckere Knoblauch-Dip ganz einfach

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Von: Joana Lück

Aioli ist ein beliebter Party-Snack und dank den enthaltenen Knoblauchzehen auch noch wirklich gesund. So steht das Aioli im Nu auf dem Tisch!

Hamburg – Ob als Brotaufstrich, zum Dippen für Gemüsesticks oder als Soße zu Fisch oder Fleisch – Aioli ist ein universell einsetzbare Creme. Der mehr als 1.000 Jahre alte Dip stammt ursprünglich aus Spanien und ist nicht nur sehr lecker, sondern dank den enthaltenen Knoblauchzehen auch noch sehr gesund! Wir erklären, wie Aioli im Handumdrehen auf dem Tisch steht.

Aioli selbst machen: So gelingt der leckere Knoblauch-Dip ganz einfach

Gekauftes Aioli ist oft unnötig mit Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen versehen und enthält vergleichsweise wenig Knoblauch. Stattdessen wird mit Aromen und viel Salz nachgeholfen. Gut, dass die Zubereitung von Aioli ganz einfach ist. Motivierte Hobby-Gärtnerinnen und Hobby-Gärtner können für den Dip natürlich auch selbst angepflanzten Knoblauch verwenden. Lediglich diese Zutaten brauchen Sie für ein Glas vom mediterranen Knoblauch-Dip:

Das Ei trennen und das Eigelb mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Schüssel geben. Das Eigelb pürieren. Achtung: Unbedingt ein frisches Ei verwenden, da das Ei roh verzehrt wird. Olivenöl langsam hinzugeben und unter ständigem Rühren unter das Eigelb schlagen, sodass eine Mayonnaise eintsteht.

Die Knoblauchzehen schälen und mithilfe einer Knoblauchpresse direkt in das Aioli pressen. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Veganer lassen das Ei weg und nehmen stattdessen 50 Milliliter Sojamilch. So ist die Aioli auch länger haltbar: im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Aioli auf einer Holzplatte mit Knoblauchzehen. (Symbolbild)
Aioli steht in nur wenigen Minuten auf dem Tisch. (Symbolbild) © CSP_HandmadePictures/Imago

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Aioli selbst machen: So gesund ist Knoblauch

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) stecken in Knoblauch die Schwefelverbindungen Allicin und Ajoen. Sie entstehen, sobald die Zellwände der Knoblauchzehe durch Schneiden oder Quetschen beschädigt werden, so der NDR. Allicin und Ajoen sollen leicht blutverdünnend und blutdrucksenkend wirken, was wiederum vor Thrombosen*, Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall schützt. Viren, Bakterien und Pilze werden ebenfalls vom Allicin eliminiert, weshalb Knoblauch als natürliches Antibiotikum gilt. Sie haben noch einen wichtigen Termin nach dem Verzehr von Knoblauch? Diese Tipps helfen gegen Knoblauch-Atem. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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