Beet-Partner für Mischkultur: Welche Pflanzen nebeneinander passen
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Beet-Partner für Mischkultur: Welche Pflanzen nebeneinander passen

Eine Mischkultur bringt viele Vorteile mit sich. Doch die Beetpartner müssen harmonieren, denn nicht alle Pflanzen vertragen sich in einem Gemüsebeet.
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Zucchini – So pflanzen Sie das Gemüse an und bereiten daraus leckere Gerichte zu


Zucchini wächst sehr gut im eigenen Garten und veredelt viele Gerichte. Gartenfans können sich im Sommer an Zucchinisuppe, -nudeln, -kuchen oder Zucchiniauflauf probieren. Auch gefüllt schmeckt das Gemüse toll. Als Zoodles sind Zucchini-Spaghetti eine gute Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Wer nicht viel Zeit hat, schneidet die Zucchini kurzerhand in Scheiben und brät sie in der Pfanne. Die besten Tipps zu Pflanzung, Pflege und Zubereitung bekommt ihr bei 24garten.de.

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Zucchini: So pflanzen und pflegen Sie das Gemüse richtig


Zucchini sind das Sommergemüse schlechthin. Mit ihrer knalligen, grünen Farbe fallen sie sofort ins Auge und machen Lust auf leckere Gerichte, die sie als Beilage perfekt ergänzen. Wer sich an einer eigenen Anzucht probieren möchte, kann Zucchini auch wunderbar im Hochbeet heranzüchten. Wichtig dabei ist, dass die Pflanzen bestäubt werden, sonst gibt es keine Früchte.

Zucchini: So ziehen Sie die Samen vor


Zucchini schmeckt gefüllt mit Reis und Hackfleisch, in vegetarischen Pfannengerichten, gehobelt als Zoodels oder sogar roh im Salat. Doch damit die Aussaat erfolgreich wird, lohnt es sich, die Samen in der Wohnung oder im Gewächshaus keimen zu lassen, bevor sie im Freiland ausgesät werden.
Der Zucchinianbau gilt als einfach und ist auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet. Doch wer das leckere Gemüse im Sommer zeitig ernten möchte, der zieht es bereits im März vor. Das hat den Vorteil, dass die Samen vor im März oder April auftretendem Frost geschützt sind. Außerdem ist die eigene Voranzucht aus Samen weitaus günstiger im Vergleich zum Kauf von bereits vorgezogenen Pflanzen. Folgendes sollten Sie bei der Voranzucht beachten:
  • Kaufen Sie spezielle Anzuchterde, die etwas nährstoffärmer ist als herkömmliche Blumenerde.
  • Als Aussaatgefäß eignen sich spezielle Anzuchtgefäße aus dem Gartencenter, aber auch eigens kreierte DIY-Projekte.
  • Auch bei der Voranzucht ist Geduld gefragt: Es dauert etwa eine Woche, bis man die ersten Keimblätter sieht.
  • Die besten Bedingungen sind bei einer Temperatur zwischen 20 und 22 Grad sowie bei feuchter Erde gegeben. Ab den ersten Keimblättern sollten die kleinen Pflanzen dann etwas kühler stehen.
  • Ab Mitte Mai können die vorgezogenen Zucchini dann ins Freiland.

Zucchini gedeihen auf nährstoffreichem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort am besten. Kleinwüchsige Arten kann man auch auf dem Balkon halten.

Zucchini: Aufpassen vor Giftstoffen


Cucurbitacin heißt der Bitterstoff, der Zucchini im eigenen Garten ungenießbar werden lassen kann. Aus Kultursorten, die man im Supermarkt kaufen kann, wurde es herausgezüchtet. Jedoch kann es im eigenen Garten bei Selbstvermehrung des Saatguts nach spontaner Rückmutation zum Wachstum giftiger Pflanzen kommen. Außerdem können folgende Gründe zu giftigen Zucchini führen:
  • Zu hohe Temperaturen: Ist es im Sommer zu heiß und nicht genügend Wasser da, bekommt die Zucchini Stress. Der äußert sich nicht zuletzt in einem höheren Cucurbitacin-Gehalt in den Früchten.
  • Zu spät geerntet: Je größer die Zucchini-Früchte werden, desto höher ist ihr Cucurbitacin-Gehalt. Deswegen lohnt es sich, Zucchini möglichst früh zu ernten.
  • Falsche Beetnachbarn: Wachsen Zucchini neben Zierkürbissen, kann es zu gefährlichen Kreuzungen kommen. Da Zucchini ebenfalls zu den Kürbissen zählen, können sich Zierkürbisse und Zucchini gegenseitig befruchten. Zierkürbisse haben jedoch einen sehr hohen Cucurbitacin-Gehalt, weswegen Gärtnerinnen und Gärtner sie nicht in der Küche verarbeiten oder gar essen. Deswegen gilt: Die beiden Pflanzen niemals in die Nähe voneinander setzen!

Wichtig zu wissen ist, dass die Giftstoffe in Zucchini auch beim Kochen nicht verschwinden. Das Gemüse zu erhitzen, macht es also nicht ungiftig. Zu tödlichen Vergiftungen kommt es jedoch selten, da die Zucchini derart bitter schmecken, dass man sie direkt entsorgt.

Zucchini: Mit dieser Pflege gelingt die Aufzucht


Zucchini sind Sonnenliebhaber, deswegen müssen Gartenfans ihnen auf jeden Fall ein sonniges Plätzchen im Beet reservieren. Ist es dort dann noch windstill und haben die Pflanzen sehr nährstoffreichen Boden für ihre Wurzeln, gedeihen sie meist schnell und wuchernd. Da Zucchini zu den Kürbispflanzen zählen, wundert es nicht, dass sich die Ranken der Pflanze über das ganze Beet erstrecken können. Kleine Pflanzen verdrängt die Zucchinipflanze schnell, das müssen Gärtnerinnen und Gärtner bei der Gestaltung ihres Beetes bedenken. Laut dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) sollten Gartenfreunde deswegen einen Bereich von zwei Metern pro Pflanze einplanen.
Während des Sommers brauchen Zucchini regelmäßig Dünger. Gut eignet sich beispielsweise eine Brennnesseljauche, die Gartenfreunde ansetzen und dann ein Mal pro Woche unter das Gießwasser mischen. Daneben ist tägliches Gießen in den Morgenstunden Pflicht.

Zucchini: Darum fehlen manchmal die Blüten


Stimmen die äußeren Bedingungen, liefert eine Zucchinipflanze in einer guten Saison bis zu fünf Früchte pro Woche. Doch in manchen Fällen bilden sich erst gar keine Früchte und die Ernte bleibt aus. Die Ursachen dafür sind jedoch schnell behoben.
Ursachen für ausbleibende Früchte an der Zucchinipflanze können folgende sein:
  • Fehlende Bestäubung: Um erfolgreich Zucchini zu ernten, müssen Gartenfans wissen, dass eine Zucchinipflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten trägt. Sie ist also eine sogenannte einhäusige Pflanze. Nur aus den weiblichen entstehen später Früchte. Auch niedrige Temperaturen oder viel Regen machen der Bestäubung manchmal einen Strich durch die Rechnung. Denn in weniger warmen Sommern fliegen weniger Insekten wie Bienen durch die Luft und viele weibliche Zucchini-Blüten bleiben unbestäubt.
  • Mangelnde Versorgung mit Nährstoffen: Passen die Bodenbedingungen nicht und sind nicht genügend Nährstoffe vorhanden, hat die Zucchinipflanze nicht genügend Kraft, leckere Früchte zu bilden.
  • Zu wenig Sonnenschein: Im Schatten welken die Blätter der Zucchinipflanzen schnell, zur Fruchtbildung kommt es erst gar nicht. Auch häufige Wetterwechsel verträgt die Pflanze nicht gut, das verzögert die Ernte teilweise um Wochen.

Zucchini: So beheben Sie die Ursachen des Blütenmangels


Die Ursachen lassen sich jedoch gut in den Griff bekommen. Ist mangelnde Bestäubung das Problem, gibt es mehrere Lösungen. Zum einen ist es sinnvoll, immer mindestens zwei Zucchinipflanzen nebeneinanderzusetzen. Das erhöht die Chance auf eine ausreichende Bestäubung. Gartenfreunde können aber auch selbst nachhelfen, indem sie die Pflanze bestäuben. Dafür suchen sie sich eine männliche Blüte, schneiden sie ab und entfernen die Blütenblätter. Dann streichen sie mit den freigelegten Staubfäden über die Narbe der weiblichen Blüten. Weibliche und männliche Blüten sind gut zu unterscheiden. Zum einen blühen männliche Blüten etwas eher als weibliche und haben längere Stiele. Zum anderen zeigt sich der Fruchtknoten bei weiblichen Blüten unter den Blüten als eine deutliche, längliche Verdickung.
Wie oben beschrieben ist das Gießen mit Dünger ein Mal pro Woche und das tägliche Gießen am Morgen unabdingbar für die Fruchtbildung. Auf schattigen Balkonen oder Terrassen wachsen Zucchini nicht, die Pflanze braucht volle Sonne. Dann klappt es auch mit der Ernte.
Bilden Zucchini also keine Früchte, ist noch nicht alles verloren. Gartenfreunde können während der Blütezeit noch aktiv werden und in den Fruchtbildungsprozess eingreifen. Bei der Ernte sollten Gärtnerinnen und Gärtner dann nicht zu lange warten, denn Zucchini schmecken am intensivsten, wenn sie noch klein sind. Ernten sie regelmäßig die Früchte ab, regen sie damit die Pflanze an, noch mehr Früchte zu bilden.

Zucchini: So läuft die Ernte am besten


Von Juni bis in den Herbst hinein liefert die Pflanze bis zu fünf Zucchini in der Woche. Doch damit Gartenfreunde das Gemüse auch genießen können, muss die Zucchini unbedingt zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden.
Wer die Zucchini zu früh oder zu spät erntet, ist meist schnell enttäuscht. Denn sind die Früchte noch nicht reif, sind sie in der Regel nur wenig schmackhaft.
Diese Tipps sollten Sie bei der Ernte und bei der Lagerung beachten:
  • Damit die Zucchini nicht an Wasser verlieren und schön saftig bleiben, sollten Sie das Gemüse am frühen Morgen ernten.
  • Ist die Zucchini ausgewachsen, ist der richtige Erntezeit-Zeitpunkt bereits überschritten. Meist ist das Gemüse dann nicht mehr besonders schmackhaft.
  • Kleine Zucchini sind meist besonders zart und aromatisch im Geschmack.
  • Sind die Zucchini rund 15 bis 25 Zentimeter lang, ist in der Regel der richtige Erntezeitpunkt gekommen.
  • Zucchiniblüten ernten: Wer die Blüten der Pflanze ernten will, sollte zu solchen ohne Fruchtansatz greifen.
  • Lassen Sie beim Abschneiden der Zucchini einen etwa ein bis zwei Zentimeter langen Stiel an der Frucht. Dieser schützt das Gemüse bis zur Verarbeitung vor dem Austrocknen.

Einmal geerntet, ist das Gemüse bei mindestens zehn Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit von rund 90 Prozent rund zwei Wochen haltbar.

Zucchini: Deswegen lohnt es sich, das Gemüse einzufrieren


Entscheiden sich Gartenfreunde für das Einfrieren roher Zucchinischeiben, gibt es ein paar Tricks, mit denen das Gemüse nach dem Auftauen seine Aromen noch behält. In der Regel sollten Sie die Zucchini vor dem Einfrieren nicht schälen, denn die wichtigen Vitamine und andere Inhaltsstoffe stecken in der Schale. Nach dem Waschen des kleinen Kürbisses trocknen Gartenfans das Gemüse ab und schneiden es in Scheiben. Dann geben sie das Ganze in ein Sieb über der Spüle und verteilen etwas Salz auf den Zucchinischeiben.
Das Salz entzieht den Zucchinischeiben Wasser, sodass sie noch recht knackig bleiben beim Auftauen. Das Salz lassen Köchinnen und Köche nun ein bisschen einwirken und packen dann die Zucchini in luftdichte Plastiktüten. Das Ganze kann dann ins Gefrierfach und hält sich dort bis zu einem Jahr.
Die Zucchini muss aber nicht zwangsläufig in rohem Zustand ins Gefrierfach. Sie lässt sich vorher auch wunderbar blanchieren. Dafür gehen Gartenfreunde wie folgt vor:
  • Zucchini waschen und in kleine Stücke schneiden
  • für etwa vier Minuten in kochendes Salzwasser geben
  • danach die Stücke kurz in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken
  • abtrocknen und in Gefrierbeutel füllen

Der Vorteil des Blanchierens ist, dass schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen absterben und das Gemüse knackig grün bleibt. Die Zucchini ist dann im Gefrierfach etwa acht Monate haltbar.

Zucchini: So legen Sie das Gemüse ein


Wer ein Kilogramm Zucchini einlegen möchte, braucht folgende Zutaten:
  • 1 1/2 Liter Wasser
  • 3 Zwiebeln
  • 100 Gramm Zucker
  • 100 Milliliter Essig
  • 3 Esslöffel Salz
  • Gewürze

Als Erstes waschen Gartenfreunde die Zucchini und schneiden sie in feine, dünne Streifen. Diese Streifen bedecken sie nun mit etwas Wasser und Salz. Genauso verfahren Gärtnerinnen und Gärtner mit den Zwiebeln: Sie entfernen sie äußere Haut, schneiden sie in kleine, dünne Streifen und bedecken sie mit Wasser und Salz. Nach etwa einer Stunde holen Gartenfans die Zucchini- und Zwiebelstreifen aus dem Wasser und drücken überschüssiges Wasser aus dem Gemüse heraus.
Das Wasser bewahren Gartenfans auf und mischen es mit dem Essig, Zucker und den Gurkengewürzen. Diese Mischung kochen sie auf, gießen sie noch heiß über die Zucchini und Zwiebeln und lassen das Ganze etwa eine Stunde durchziehen. Dann muss der Topfinhalt nochmals kurz aufkochen, bevor er in vorher sterilisierte Einmachgläser kommt. Die gefüllten Einmachgläser stellen Gartenfreunde dann als letzten Schritt noch 20 Minuten in einen Einkochtopf und fertig sind die eingelegten Zucchini!
Wer keinen Einkochtopf zu Hause hat, kann das Ganze auch so angehen. Dafür spülen Gartenfreunde die Einmachgläser zuerst und füllen sie mit kochendem Wasser. Das Ganze lassen sie einige Zeit stehen. In der Zwischenzeit kochen sie den Sud aus Zucker, Wasser, Gewürzen und Essig auf. Die Zucchinischeiben einige Minuten in dem Sud garen lassen und sie danach wieder mit einer Kelle herausschöpfen. Danach kann das kochende Wasser aus den Einmachgläsern gegossen werden. Dann schichten Gärtnerinnen und Gärtner die Zucchini- und Zwiebelscheiben dicht in den Gläsern und gießen das Ganze mit dem Sud auf. Deckel zum Abschluss fest verschließen.

Zucchini: Auch die Blüten sind verwertbar


Eine Zucchini trägt männliche und weibliche Blüten, die sich wie folgt unterscheiden:
  • Männliche Blüten kommen meist früher als weibliche und sitzen an langen Stängeln. Schlechte Bedingungen wie Stress können dazu führen, dass Zucchini mehr männliche Blüten bilden.
  • Weibliche Blüten haben kürzere Stiele und haben unterhalb der Blütenblätter einen Fruchtknoten.

Zucchiniblüten können nur an dem Tag bestäubt werden, an dem sie sich öffnen. Auch für die Ernte ist der Zeitpunkt des Öffnens daher wichtig und der liegt meist früh morgens.
Da Zucchiniblüten sich für ein paar Stunden öffnen und das meist schon am Morgen, sollten Gartenfans die Blüten bestenfalls vor zehn Uhr am Vormittag ernten. Anschließend kann die Blüte noch bis zu sechs Tage aufbewahrt werden. Giftig sind die Blüten übrigens nicht.
Zucchiniblüten können roh gegessen werden, frittiert oder gefüllt werden. Fürs Frittieren eignen sich die weiblichen Blüten. Insgesamt sollten Sie bei Ernte und Aufbewahrung Folgendes beachten:
  • Männliche und weibliche Blüten sind essbar.
  • Fürs Befüllen oder Frittieren eignen sich die größeren, weiblichen Blüten besser.
  • Die Blüten schmecken leicht nussig.
  • Ernte: Ernten Sie vor oder gegen zehn Uhr morgens. Geerntet werden nur intakte Blüten, die sich bestenfalls vollständig geöffnet haben und schon trocken sind. Entfernen Sie die männlichen Blüten am Stiel, die weiblichen dagegen können auch etwas weiter hinten abgeschnitten werden.
  • Wer neben den Blüten auch Zucchini ernten möchte, sollte erst männliche Blüten in der Küche verwenden und die weiblichen erst im Herbst ernten, wenn es für das Ausreifen der Früchte zu spät wäre. Sind zu viele Blüten an der Pflanze, kann das gezielte Abernten die Pflanze aber entlasten.
  • Entfernen Sie vor dem Verarbeiten unbedingt den Stempel. Danach kurz in kaltes Wasser tauchen, abtropfen lassen und schon kann die Blüte genutzt werden. Einige Zucchini-Fans raten auch vom Waschen ab und plädieren für kurzes Ausschütteln, um Insekten zu vertreiben.
  • Lagerung: Nach der Ernte sind die Blüten rund sechs Tage haltbar. Ideal wäre eine Lagerung bei etwa zehn Grad Celsius ohne direktes Licht, beispielsweise in einer Dose. Da in geschlossenen Behältern bald Kondenswasser entsteht, sollten Sie dies regelmäßig kontrollieren. Küchenpapier als Zwischenschicht kann da helfen.

Sind die Blüten dann geerntet, können Sie sie in den Salat geben, als Garnitur auf den Teller oder – dafür sind sie eigentlich bekannt – Sie füllen größere Blüten. Zucchiniblüten lassen sich beispielsweise mit Käse wie Ricotta oder Ziegenkäse füllen oder auch grillen. Auch zum Backen, Dämpfen und Kochen sind Zucchiniblüten geeignet. Mit den Blüten zaubern Sie somit nicht nur leckere Gerichte, sondern sorgen auch für optische Highlights im Sommer. Und das ganz regional aus dem eigenen Garten.

Zucchini: Darum sollten Sie mehr davon essen


Grün ist wohl die bekannteste Farbe bei Pflanzen, darunter Gemüse. Dafür ist der natürliche Farbstoff Chlorophyll verantwortlich, der in großen Mengen in Organismen enthalten ist, die Fotosynthese betreiben. Daneben sind in grünen Gemüsesorten noch viele weitere Nährstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie etwa Lutein enthalten. Zucchini stärken das Immunsystem und entfalten eine zellschützende Wirkung im Körper. Abschließend wird ihnen nachgesagt, sich positiv auf das Sehvermögen und die Gesundheit der Gelenke auszuwirken.

Zucchini: So bereiten Sie Zoodles zu


Der Begriff Zoodles setzt sich, wie Sie sich sicher denken können, aus Zucchini und Noodles, zu Deutsch Nudeln, zusammen. Dabei geht es darum, aus Zucchini eine leckere Pasta-Alternative herzustellen und die Idee kann sich sehen lassen. Einerseits geht es sehr einfach, deutlich leichter als Pasta selbst zu machen. Andererseits sind Zoodles an sich glutenfrei und damit für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten ideal. Vegetarisch oder vegan, je nach Zubereitung, können sie außerdem sein. Zudem enthalten Zucchini wenig Kohlenhydrate, die Nudeln sollen auch Low-Carb-geeignet sein. Aber wie macht man die feinen Zucchini-Streifen überhaupt? Das geht so:
  • Sie benötigen idealerweise einen Spiralschneider, denn der erleichtert die Arbeit. Alternativ ist Handarbeit mit dem Sparschäler angesagt, was aber aufwendiger ist.
  • Die Zucchini wird dafür zunächst mit dem Spiralschneider in dünne und lange Fäden verwandelt. Einige raten dazu, die Zucchini vorher zu zerteilen. Testen Sie auch, ob es besser ist, vorher die Kerne zu entfernen. In jedem Fall sollten Sie nach dem Kauf des Spiralschneiders einen Testlauf machen, denn oft haben die kleinen Helfer verschiedene Seiten mit unterschiedlicher Breite oder Form zum Schneiden.
  • Sind die „Nudeln“ dann fertig, werden sie meist gekocht. Nach ein paar Minuten sind sie dann auch schon fertig und dürfen zusammen mit einer Soße oder Beilagen nach Wahl serviert werden. Auch roh sind die Zoodles essbar.

Und wer es etwas knackiger mag, kann Nudeln und Soße oder Pesto noch kurz in der Pfanne schwenken. Lecker dazu schmeckt Spargel, Parmesan oder auch veganer Käse-Ersatz, Hähnchen oder beispielsweise Soja-Filets und natürlich Pestos, Soßen, Nüsse, Bolognese und vieles mehr. Ganz wie bei normalen Spaghetti oder Nudelgerichten also.

Zucchini: Mit ein paar Handgriffen zur leckeren Suppe


Zucchini sind kalorienarm, lecker und stecken voller gesunder Inhaltsstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitamine, Vitamin A (Provitamin A) und Vitamin C. Doch wer das grüne Gemüse aus der Familie der Kürbisgewächse nicht immer nur anbraten oder füllen möchte, sollte dieses schnelle und einfache Rezept aus nur vier Zutaten probieren:
  • Eine Zwiebel
  • 400 Gramm Zucchini
  • 500 Milliliter Gemüsebrühe
  • 150 Milliliter Sahne

Für die Zubereitung der Zucchinisuppe eine Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf mit etwas Öl oder einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten. Zucchini waschen und würfeln und zur Zwiebel geben. Etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe anbraten, dabei sollte das Gemüse aber nicht zu dunkel werden. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für etwa fünf Minuten weiterköcheln lassen, mit einem Pürierstab mixen und mit der Sahne abschmecken. Reichen Sie die Suppe als Vorspeise, so können Sie sie mit einer gegrillten Jakobsmuschel, Garnelen oder einem Speckstreifen aufpeppen. Für Vegetarier eignen sich Croûtons oder Parmesanspäne.

Zucchini: Das Gemüse eignet sich auch für Kuchen


Es mag nicht ganz so auf der Hand liegen, aber Zucchini lassen sich auch wunderbar zu einem leckeren Kuchen verarbeiten. Das Gemüse gibt der süßen Nachspeise einen besonderen Geschmack. Für einen Gugelhupf benötigen Sie folgende Zutaten:
  • Butter und Mehl zum Einfetten
  • 400 Gramm Mehl
  • Eine Packung Backpulver
  • Einen halben Teelöffel Natron
  • Eine Packung Vanillezucker
  • 200 Gramm Zucker
  • Eine Prise Salz
  • 300 Gramm Zucchini
  • 100 Gramm zerlassene Butter
  • geriebene Schale von einer halben Bio-Zitrone
  • Zwei Eier
  • 100 Gramm Walnüsse

Für die Zubereitung die Gugelhupfform einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben. Den Backofen auf 170 Grad Celsius (Umluft) vorheizen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Zucchini mit Schale grob raspeln und hinzufügen. Danach die zerlassene Butter, geriebene Zitronenschale, Eier und Walnüsse zugeben. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine gut verrühren. Der Teig sollte relativ dickflüssig sein. Falls der Teig Ihnen jedoch zu fest vorkommt, und er sich nicht aus dem Topf löst, kann man ein wenig Milch hinzufügen. Füllen Sie ihn in die Gugelhupfform und backen den Kuchen für etwa 30 bis 40 Minuten.

Zucchini: Einen Auflauf geschmacklich verfeinern


Für einen sommerlichen Auflauf oder auch Gratin brauchen Sie folgende Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Rosmarin
  • 1 EL Thymianblättchen, frisch gehackt
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 600 g junge Zucchini
  • 600 g reife, feste Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 250–300 g Schafskäse (Feta)
  • 100 g kräftiger Bergkäse

Die Zwiebel hacken, Schafskäse zerbröckeln, Bergkäse reiben. Zwiebel und Käse mit dem geriebenen Bergkäse und den Kräutern mischen. Zucchini und Tomaten in ½ cm dicke Scheiben schneiden und abwechselnd dachziegelartig in eine Auflaufform schichten oder stellen. Jede Lage leicht salzen und pfeffern, mit der Käsemischung bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.
Das Gratin auf der mittleren Schiene bei 220 °C etwa 20 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist. Passt prima zu Grillfleisch und schmeckt als fleischloses Gericht mit Reis, Hirse oder Baguette.

Zucchini: Das Gemüse als Teller nutzen


Die Zucchini muss keinesfalls immer in Einzelteile zerschnitten werden, es lohnt sich auch, sie als Ganze zu verarbeiten und sie dann frei Schnauze zu füllen. Dafür brauchen Sie beispielsweise folgende Zutaten:
  • Zwei große lange Zucchini oder vier runde Zucchini
  • 300 Gramm Rinderhack (alternativ Feta-Käse oder veganes Hack)
  • Eine Zwiebel, gehackt
  • 150 Gramm gekochten Reis
  • Eine Dose passierte Tomaten
  • Frische Kräuter
  • Salz und Pfeffer
  • Geriebener Parmesan

Für die Zubereitung waschen Sie die Zucchini und halbieren Sie das Gemüse, falls Sie zur klassischen langen Form gegriffen haben. Mithilfe eines Löffels entfernen Sie das Kerngehäuse, das Sie zur Seite stellen. Die kleineren, runden Zucchini müssen für die Zubereitung nicht halbiert, sondern nur mit einem Löffel ausgehöhlt werden.
Braten Sie das Rinderhack zusammen mit der Zwiebel scharf an und löschen es mit den Tomaten ab. Geben Sie das Kerngehäuse sowie den vorgekochten Reis zur Mischung und köcheln das Ganze für etwa fünf Minuten. Mit Salz und Pfeffer sowie gehackten Kräutern abschmecken. Füllen Sie die Hack-Reis-Mischung in die Zucchini-Hälften und toppen das Ganze mit etwas Parmesan. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad brauchen die Zucchini etwa 20 Minuten.
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