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Tomatensorte San Marzano anbauen: So gelingt es

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Von: Joana Lück

Die San Marzano-Tomate hat den Ruf, besonders aromatisch und lecker zu sein. Mit ein paar Tipps klappt der Anbau im Garten und im Kübel. 

München – Ein fruchtiges Aroma und festes Fruchtfleisch zeichnen die San Marzano-Tomate aus. Kein Wunder, dass die Tomatensorte häufig in Dosen konserviert und verkauft wird. Sie eignet sich perfekt als Basis für Pastasaucen oder andere italienische Klassiker. Beim Anbau gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten.

Tomatensorte San Marzano anbauen: So gelingt es

San Marzano-Tomaten auf einem Haufen. (Symbolbild)
San Marzano-Tomaten zeichnen sich durch ihre längliche Form aus. (Symbolbild) © Corina Daniela Obertas/Imago

Die Tomatensorte, die auch als Flaschentomate bezeichnet wird, stammt ursprünglich aus Kampanien, der Region um Neapel und gedeiht daher optimal bei viel Sonne. Folgende Eigenschaften machen die San Marzano-Tomate zu einer beliebten Sorte im Gemüsebeet:

Die ursprüngliche San Marzano erhält ihr Aroma von der nährstoffhaltigen Erde, wie sie am Fuße des Vesuvs vorherrscht. Nur wenn spezielle Bestimmungen erfüllt sind, kann sich die Tomate als San Marzano bezeichnen und wird mit einem DOP-Siegel versehen.

San Marzano-Tomaten: Der richtige Standort

Wie alle Tomaten benötigt auch die Flaschentomate einen sonnigen und windgeschützten Platz wie etwa eine südseitige Hauswand. Je weniger Sonne, desto weniger Aroma haben die Früchte letztendlich. San Marzano-Tomaten gedeihen besonders gut im Gewächshaus. Regen ist ihr Feind! Auch in großen Kübeln mit einer Tiefe von mindestens 50 Zentimetern gedeiht die Sorte gut. Dies hat den Vorteil, dass man die Tomaten ideal bei Regen unterstellen kann. Eine typische Pflanze trägt in einer Saison bis zu fünf Kilo an Tomaten, jedoch verteilt auf mehrere Monate. Benötigen Sie für ein Rezept viele Tomaten auf einmal, so sollten Sie mehrere Tomaten nebeneinander pflanzen.

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San Marzano-Tomaten: Der richtige Boden

Auch wenn Sie den speziellen Boden, wie er im Süden Italiens vorherrscht, nicht 1:1 nachbilden können, so sollten Sie darauf achten, dass der Boden mit Humus oder Kompost angereichert ist. Sonst können die Starkzehrer keine aromatischen Früchte ausbilden. Die Erde sollte zudem durchlässig sein, damit Staunässe vermieden wird. Im Kübel sind Drainagelöcher ein Muss! Ab Anfang Februar kann man die Tomatensorte auch auf dem Balkon vorziehen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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