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Tomaten im Topf anbauen: Mit diesen vier Tipps gelingt es am besten

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Von: Mattias Nemeth

Nicht jeder, der von frischen Tomaten träumt, hat Platz für ein Beet, Gewächshaus oder Folientunnel. Zum Glück kann man Tomaten auch im Topf anbauen.

München – Tomaten lassen sich auch im Topf anbauen. Allerdings gibt es dabei ein paar Sachen zu beachten, denn im Topf braucht die Tomatenpflanze ein bisschen mehr Pflege als im Gewächshaus oder im Beet. Beachtet man dies, dann gibt es auch im Topfgarten eine reiche Ernte von schmackhaften Tomaten.

Tomaten im Topf anbauen: Mit diesen 4 Tipps gelingt es am besten

Möchte man Tomaten im Topf anbauen*, dann braucht man zuallererst den richtigen Topf. Ist dieser nämlich zu klein, dann können die Pflanzen keine langen Wurzeln ausbilden und so wird die Pflanze auch nicht kräftig und groß. Ein ordentlich großer Topf mit mindestens 20 Liter Fassungsvermögen ist hier ideal. Kleinere Sorten können auch in Töpfe zwischen sieben bis zwölf Liter gut gedeihen.

Bevor die Pflanzen in den Topf kommen, braucht der Topf eine gute Drainage. Denn Staunässe ist bei Tomaten eine Katastrophe. Dafür eignet sich unter anderem:

Außerdem sollte der Topf mindestens ein Loch im Boden aufweisen, durch das überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Topftomate mit roten Strauchtomaten in einem kleinen städtischen Garten auf der Terrasse der Wohnung. (Symbolbild)
Tomaten wachsen auch gut im Topf. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

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Tomaten im Topf anbauen: Das sollten Sie zudem beachten

Hat man den Topf gut vorbereitet, dann kann im Mai die Tomaten dort eingepflanzt werden. Die Jungpflanzen sollten dabei ein ganzes Stück tiefer gesetzt werden. Die ersten Blätter sollten sich aber auf jeden Fall über der Erde befinden. Im Zweifel können die unteren Blätter abgeknipst werden. Dadurch bilden die Pflanzen am unteren Stängelabschnitt zusätzliche Wurzeln und können mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Bei veredelten Pflanzen muss auch die Veredlungsstelle über der Erde sein. In einen großen Topf dürfen zwei bis drei Tomatenpflanzen gesetzt werden.

Als Standort für den Topf sollte ein warmer Platz in Hausnähe, aber ohne volle Sonneneinstrahlung gewählt werden. Ein Balkon oder eine Pergola mit Markise ist hier perfekt. Bei besonderen sonnigen Tagen können die Pflanzen durch den Schatten vor Überhitzung geschützt werden. Ein Sonnenschirm erfüllt diese Aufgabe aber auch. Vor allem die direkte Mittagshitze kann die Pflanzen schädigen.

Wer im Topf eine gute Ernte haben möchte, muss die Tomaten vor dem Austrocknen schützen, denn im Topf trocknen sie schneller aus. Um vor Mangelerscheinungen zu bewahren, sollte die Wassergabe aber regelmäßig geschehen. Auch das richtige Ausgeizen ist wichtig, da die Tomaten im Topf oft dichter beieinander stehen. Topftomaten haben auch einen großen Vorteil: die Pflanzen sind mobil und können bei Bedarf vorübergehend an die Wand gekippt werden, um sie zum Beispiel vor Hagel, Sturm oder Dauerregen zu schützen, wie kraut&rüben berichtet. Beachtet man diese Tipps, dann kann man sich an leckeren Tomaten erfreuen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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