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Tomaten-Schädlingen und Krankheiten vorbeugen: So geht’s

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Von: Mattias Nemeth

Tomaten werden nicht nur von der gefürchteten Kraut- und Braunfäule bedroht. Auch eine Vielzahl von Schädlingen hat es auf die leckeren Tomaten abgesehen. Doch man kann vorbeugen.

München – Die Tomatensaison ist nicht mehr fern, nur noch wenige Wochen und die Samen kommen in die Erde. Doch damit die schönen Pflanzenschätze nicht von ungebetenen Gästen oder Krankheiten dahingerafft werden, kann etwas Vorbereitung nicht schaden. Vieles kann man verhindern oder zumindest das Risiko stark minimieren.

Tomaten-Schädlingen und Krankheiten vorbeugen: So geht‘s

Wer Tomaten selbst anbaut, der sollte auch etwas Prophylaxe betreiben. Den meisten Schädlingen kann man ganz einfach vorbeugen, indem man den Garten naturnah gestaltet. Denn lockt man viele Nützlinge in den Garten, dann regeln diese das Problem von ganz allein. Gegen Blattläuse können beispielsweise Schlupfwespen, Florfliegen oder Marienkäferlarven helfen. Gegen Schnecken helfen Spitzmäuse, Tigerschnegel, Erdkröten und Igel. Spinnmilben werden von Raubwanzen gejagt*. Gegen andere Schädlinge helfen Pflanzen. So kann die Gemüseeule mit Borretsch und grüne und schwarze Blattläuse sowie die weiße Fliege mit der Tagetes ferngehalten werden. Pfefferminze und Spinat kann den gefürchteten Kartoffelkäfer abwehren. Dieser greift auch immer öfter die Tomaten und andere Nachtschattengewächse an.

Kartoffelkäfer auf einer Tomate. (Symbolbild)
Tomaten werden ohne Vorbereitung, von allerlei Schädlingen bedroht. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

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Tomaten-Schädlingen und Krankheiten vorbeugen: Gesunder Boden, gesunde Pflanzen

Gegen viele Krankheiten hilft es schon, die Tomatenpflanzen zu stärken. Dies kann durch Mykorrhizapilze geschehen. Diese können sich schützend um die Wurzeln legen. Außerdem kann sich Krautfäule nur dort anreichern, wo nicht bereits gesunde Pilze in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Eine weitere Möglichkeit ist das Einsetzen von effektiven Mikroorganismen (EM) in Kombination mit Pflanzenkohle. Dies sorgt für ein gesundes Bodenleben. Dies vermeiden zusätzlich Krankheiten. Weitere vorbeugende Maßnahmen können folgende sein:

Vorbeugend gegen die Braun- und Krautfäule kann man auch die Tomatenpflanzen mit einer 10 %igen Magermilch-Lösung abspritzen, wie kraut&rüben berichtet. Generelle Maßnahmen, die vorbeugend vor Tomatenkrankheiten schützen können, ist ein Regenschutz, eine ausreichende Luftzirkulation und ein nicht übertriebenes Gießen. Zudem sollte man die Tomaten bereits bei der Anzucht stressen. Also vorsichtig mit den Fingern über die Pflanzen streichen. Das stärkt die Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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