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Tomaten-Anbau: Richtige Pikier-Methode ist für das Wachstum entscheidend

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Von: Ines Alms

Schon kurz nach dem Keimen ist es Zeit, die jungen Tomatenpflanzen zu vereinzeln und in einen neuen Topf zu setzen. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Da Tomaten beim Säen oft dicht an dicht ausgebracht wurden, ist es wichtig, sie als Jungpflanzen voneinander zu trennen, sodass sie sich beim Wachstum nicht behindern und nicht um die gleichen Nährstoffe konkurrieren. Nur so können sie zu kräftigen, widerstandsfähigen Pflanzen heranwachsen.

Für kräftige Pflanzen muss man Tomaten richtig pikieren 

Person pflanzt junge Tomate
Der richtige Zeitpunkt und die Wahl der Erde sind wichtige Aspekte beim Pikieren von Tomaten. © Shotshop/Imago

Der Zeitpunkt zum Pikieren wird weniger nach Tagen bemessen, sondern am Wachstum bzw. der Größe der Pflanzen. Wenigstens die beiden Keimblätter der Tomaten sollten sichtbar sein, im Idealfall sollt ein weiteres echtes Blatt zu sehen sein. Wenn man den Pflanzen danach jedoch noch keinen geeigneten Standort bieten kann, also Temperaturen um die 15 Grad Celsius und genug Licht, sollte man lieber noch etwas warten. Denn bekommen die Tomaten zu schnell zu viel Wärme und Sonne, schießen sie in die Höhe und werden nicht kräftig.

Für das Pikieren der Tomaten gibt es verschiedene Methoden. Wichtig ist in allen Fällen, dass Töpfe und Werkzeug sehr sauber sind, um im Vorhinein Pflanzenkrankheiten vorzubeugen. Vor allem bei einer größeren Anzahl an Pflanzen sollte man eher kleine Topfgrößen mit etwa zehn Zentimeter Durchmesser wählen. Ein großer Topf ist in der Regel nicht nötig, da man die Tomaten für ihren endgültigen Standort noch einmal umpflanzt. Als Substrat verwendet man eine lockere, eher nährstoffarme Erde, dies kann auch Kräutererde sein.

Ein paar Stunden vor dem Pikieren sollte man die Tomaten noch einmal wässern, dann gelingt es leichter und die Pflanzen sind gleich gut mit Feuchtigkeit versorgt. Mit einem Löffelstiel oder Stift bildet man in der Erde dann kleine Vertiefungen, in die man die vorsichtig getrennten Pflanzen mit Griff an den Blättern bis zum Ansatz der Keimblätter hineinsetzt, wobei man schwache Exemplare gleich aussortiert. Dann drückt man die Erde etwas an und besprüht die Pflanzen sofort mit etwas Wasser.

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Gießen und düngen nach dem Pikieren

Auch nach dem Pikieren ist eine gute Pflege der Tomaten wachstumsfördernd. Wichtig ist, dass die kleinen Pflänzchen ausreichend feucht gehalten werden. Auch wenn man eine Menge Pflänzchen hat, sollte man sie am besten nicht mit der Brause der Gießkanne bewässern, sondern jeweils von unten gießen.

Düngen muss man die Tomaten bis zum Auspflanzen nicht, man kann die Pflanzen beim Pikieren allerdings in eine Mischung aus Anzuchterde und normaler Blumenerde setzen, die schon nährstoffreicher ist.

Ab einer Höhe von 20 Zentimetern, spätestens aber wenn die Tomatenpflanze 30 Zentimeter hoch ist, sollte man sie an ihren finalen Standort umpflanzen.

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