Tomaten im Topf anbauen: Der Standort ist entscheidend
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Tomaten im Topf anbauen: Der Standort ist entscheidend

Besonders Menschen ohne Garten setzen auf den Anbau von Tomaten im Kübel. Doch dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten.
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Tomaten – so behalten Sie den Überblick über die beliebtesten Paradeiser-Sorten


Tomaten stehen ganz oben auf der Liste der beliebtesten Gemüsesorten. Die Tomatenpflanzen wachsen mit der richtigen Pflege sowohl im Garten als auch auf dem Balkon zum Beispiel als Strauchtomaten. Die Paradeiser-Sortenauswahl ist groß. So gibt es zum Beispiel San-Marzano-, Cherry-, Ochsenherz-, Cocktail- und Fleischtomaten. Samenfeste Sorten lassen sich sogar über Tomatensamen heranziehen.

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Tomaten: Infos zu Tomatenpflanzen wie Cocktailtomaten und Cherrytomaten


Über große, runde und pralle Tomaten freuen sich Gärtnerinnen und Gärtner jedes Jahr aufs Neue. Die Pflanzen wachsen sowohl im Garten wunderbar heran, lassen sich aber auch auf dem Balkon problemlos großziehen. Tomatensorten gibt es mittlerweile viele, deswegen müssen Pflanzenfans wissen, welche Pflege und Aufmerksamkeit ihre Paradeiser jeweils brauchen. Nur so kann eine Anzucht erfolgreich sein.

Tomaten: Die wichtigsten Tipps zum Paradeiser-Anbau


Es fängt bereits bei der Aussaat an. Diese darf auf keinen Fall zu früh erfolgen. In Gartengruppen im Internet ist oft von Anfang Januar als optimaler Zeitpunkt für die Aussaat zu lesen, doch das ist nicht empfehlenswert. Selbst wenn Sie viele Pflanzen brauchen und gegebenenfalls nachsäen müssen, reicht Ende Februar bis Anfang März locker aus. Bei normalen Gartenmengen ist auch Mitte März noch ein gutes Datum zum Aussäen. Zudem sollten Gärtnerinnen und Gärtner immer mehr Tomatenpflanzen auspflanzen, als sie später im Garten oder auf dem Balkon haben möchten. Denn sollte etwas schiefgehen, hat man immer noch Ersatz.
Sind die Tomaten ausgesät und gekeimt, dann folgt Schritt Zwei. Wer starke Tomatenpflanzen haben möchte, der sollte sie stressen. Dazu fährt man zwei bis dreimal pro Tag mit den Finger vorsichtig über die Keimlinge, dadurch werden sie größer und stabiler. Sie härten quasi ab.

Tomaten: So gelingt das Pikieren


Der dritte Schritt ist dann das richtige Pikieren, also das Umtopfen in ein größeres Behältnis. Das erfolgt, sobald die jungen Pflanzen die ersten typischen Blätter gebildet haben. Wichtig: Beim Pikieren die Pflanze nur an den Blättern halten, da man sonst den Stamm zerdrücken könnte. Der neue Topf sollte möglichst hoch sein, damit die Tomaten so tief wie möglich wurzeln können. Die Erde zum Pikieren mischen Pflanzenfans am besten mit Kompost. Ab diesen Schritt dürfen die Pflanzen auch zum Abhärten an die frische Luft, sobald die Temperaturen über 8 Grad Celsius liegen. Direktes Sonnenlicht schadet den Jungpflanzen noch, sie brauchen draußen also einen geschützten Platz.
Beim Auspflanzen haben viele ihre eigenen Methoden. Wichtig ist aber ein sonniger, luftiger Platz mit genügend großen Abständen (70 x 40 Zentimeter). Gärtnerinnen und Gärtner setzen Tomatenpflanzen am besten tief in die Erde, idealerweise geben sie die Tomatenpflanze dabei schräg in ein halbgefülltes Loch hinein. Dieses Loch legen Pflanzenfans vorher mit Brennnesseln und Hornspänen aus und füllen es später mit reifer Komposterde wieder auf. Daraufhin berieseln sie den Wurzelbereich der Tomatenpflanze mit Urgesteinsmehl und mulchen ihn gut.

Tomaten: Diese Pflege brauchen Tomaten im Garten


Als Nächstes geht es nur noch an die Pflege der Tomaten. Am wichtigsten ist dabei das richtige Gießen. Tomaten brauchen regelmäßig Wasser, aber nicht zu viel. Denn gießt man zu oft, dann bilden sich zu kurze Wurzeln und die Früchte verlieren an Geschmack. Bei einem guten Boden reicht es einmal in der Woche zu gießen, in Töpfen etwas öfter.
Gleiches gilt für den Dünger, am besten einen Selbstgemachten, den Gärtnerinnen und Gärtner dann nach Bedarf an die Tomatenpflanzen geben. Ab der Blüte müssen sie dann die Düngergaben reduzieren. Es mag zwar verrück klingen, aber hungern und dursten die Tomatenpflanzen, bilden sie die leckersten Früchte aus.
Neben der Versorgung gehört auch der Schnitt zur richtigen Pflege dazu. So müssen Pflanzenfans die meisten Tomatensorten ausgeizen. Ausnahme dabei sind die Johannisbeer-, Wild-, Zwerg- oder Buschtomaten. Ansonsten ist es auch ratsam, vor allem bei Fleischtomaten, die erste Blüte zu entfernen und jegliche Königsblüten. Die erste Blüte oder Königsblüten kosten die Pflanzen sehr viel Kraft, weswegen sie im schlechtesten Fall dann weniger Früchte ausbildet.

Tomaten: Die unterschiedlichen Tomatenarten


Die kleinste Tomatenart sind die Johannisbeertomaten. Diese sind kaum größer als das Obst, nach dem sie benannt sind. Sie sind sehr freilandgeeignet und können sogar in Mauerlöchern oder Pflanzampeln wachsen. Etwas größer sind die Wildtomaten, wie beispielsweise die Sorte Golden. Beide Arten sind rund, bleiben im Wuchs klein und Gartenfans müssen sie nicht ausgeizen. Mit minimalen Größenunterschieden kommen die Cherrytomaten, diese haben in der Regel weniger Säure als die Wildsorten. Oft werden sie mit Cocktailtomaten gleichgesetzt, doch diese sind noch ein bisschen größer, dafür aber weniger süß als Cherrytomaten. Die typischen mittelgroßen und runden Tomaten sind die Salattomaten.
Eine Paprikatomate ist kaum größer, aber sieht innen ähnlich aus wie eine Paprika und kann auch gefüllt werden. Daneben gibt es auch noch die bekannten Flaschentomaten, auch als San-Marzano-Tomaten bekannt. Sie sind sehr resistent gegen Tomatenkrankheiten und haben wenige Kerne in sich.
Die größte Tomatenart ist die Fleischtomate. Diese hat große Früchte mit vielen Kammern und wenig Gallerte, eine bekannte Sorte ist die Ochsenherztomate. Fleischtomaten können sogar mehr als ein Kilo wiegen. Sie brauchen aber viele Wochen, bis sie die ersten reifen Früchte liefern. Eine ganz besondere Tomatenart ist die Reisetomate, diese haben die wenigsten Untersorten. Sie erzeugen eine Ansammlung von zusammenhängenden Fruchtkammern, die eine gemeinsame Frucht ergeben. Pflanzenfans können sie leicht voneinander trennen, ohne die Frucht dabei zu beschädigen.
Tomatenarten werden neben der Größe auch unter die Wuchsformen unterschieden. Diese sind:
  • Buschtomaten oder Strauchtomaten: die Triebe hören recht schnell auf zu wachsen, dafür bilden sie viele Blätter, Blütenstände und Seitentriebe.
  • Stabtomaten: wachsen in der ganzen Vegetationsphase in die Länge und erreichen eine Höhe von zwei Metern. Sie müssen nach einer Weile mit Stäben oder Schnüren gestützt werden.
  • Topftomaten: sie werden nur ein Meter hoch, zu ihnen gehören auch Johannisbeertomate oder Hängetomaten.
  • Rispentomaten: sie werden nicht einzeln geerntet, sondern wachsen an einer Rispen, ähnlich wie Johannisbeeren. Selbst wenn sie vollreif sind, bleiben sie an den Rispen hängen.

  • Tomaten: Robuste Sorten für Garten und Balkon


    Grundsätzlich gibt es einige Sorten, die besser mit extremen Witterungen zurechtkommen als andere. Sie tragen den Namen Freilandtomaten. In Jahren, in denen es eher feucht und nass ist, sind diese Sorten grundsätzlich eine gute Wahl, auch für den geschützten Anbau. Gute Freilandsorten sind zum Beispiel:
    • Hellfrucht
    • Matina
    • Tropfenförmige von Linosa
    • Gelbe Dattelweintomate
    • Vivaroma
    • Schönhagener Frühe
    • Wintertomate
    • Eiszäpfchen

    Neben und unter den Freilandtomaten gibt es aber auch Sorten, die besonders robust gegenüber der Kraut- und Braunfäule sind. Bei einem größeren Anbau im Garten lohnt es sich, diese toleranteren Sorten zwischen die anderen zu pflanzen. Den Tomatenpflanzen gelingt es dann meist, die Ausbreitung der Kraut- und Braunfäule etwas zu verlangsamen, wenn sie ausbricht. Bei dieser Tomatenkrankheit lassen sich die Pilz-Sporen auf den Blättern nieder und verursachen graugrüne Flecken, die sich später braun bis schwarz färben.
    Tomaten, die tolerant gegen Kraut- und Braunfäule sind, sind keineswegs dagegen immun. Allerdings passiert der Befall verzögert oder die kranken Pflanzenteile sterben ab. Wieder andere werden zwar befallen, können sich aber nach Entfernen der befallenen Pflanzenteile sehr schnell erholen.

    Tomaten: So gelingt die Tomatenernte


    Die gute Nachricht zuerst: Eine reife Tomate erkennen Gartenfreunde ganz leicht daran, dass sie sich mit den Fingern leicht eindrücken lassen. Die schlechte Nachricht ist allerdings: Das gibt keinerlei Hinweis auf den perfekten Erntezeitpunkt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich das Aroma einer Tomate merklich verändert, sobald ein paar Stunden die Sonne darauf geschienen hat.
    Schmeckt eine Tomatensorte nicht so, wie sich Pflanzenfans das vorgestellt haben, hilft oftmals auch ein anderer Erntezeitpunkt am Tag und andere Reifestadien. Tatsächlich gibt es mehlige Sorten, die in den ersten Tagen der Reife saftig und süß sind. Andere Sorten müssen ähnlich wie manche Beeren bereits fast überreif sein, damit sie gut schmecken.
    Ein wichtiger Tipp für die Ernte und somit für den richtigen Geschmack ist, Tomaten niemals kalt ernten oder kalt zu lagern. Der Kühlschrank ist der Tod jedes Tomatengeschmacks. Sobald Tomaten kalt werden, verlieren sie an Geschmack. Sind also die Nächte kalt, dann ernten Sie sie lieber am Nachmittag.

    Tomaten: So machen Gartenfans sie länger haltbar


    Jeder weiß, es gibt nichts Besseres im Garten, als Tomaten frisch vom Strauch zu naschen. Wer Tomaten länger haltbar machen möchte, der kauft sich am besten eine Ernteschere. Mit dieser können Sie die Tomaten samt Stielansatz und Kelchblättern ernten. Ohne Ernteschere bleiben der Stielansatz und die Kelchblätter oftmals nicht an der Frucht, was kleine Verletzungen der Frucht bedeutet. Mit diesen Verletzungen ist die Frucht nicht mehr lange haltbar.
    Kündigt der Wetterbericht Frost an, gilt es, die unreifen Früchte bereits abzuernten. So haben sie noch eine Chance, nachzureifen. Am besten legen Pflanzenfans die unreifen Tomaten gut verteilt auf einen Teller, so bilden sich kein Schimmel oder andere Krankheiten.

    Tomaten: Tomaten aus Samen ziehen


    Saatgut ist für Tomatengärtner das, was früher die Sammelkarten auf den Schulhof waren. Es wird gesammelt, getauscht und wie ein Schatz behütet. Doch viele übersehen bei der Saatgutentnahme einen wichtigen Aspekt: Tomaten lassen sich weiterentwickeln, und zwar durch strenge Selektion.
    Nimmt man beispielsweise immer Saatgut von den ersten reifen Tomaten, dann wird die Tomate mit den Jahren frühreifer. Sucht man sich immer die leckersten Früchte zur Saatgutentnahme aus, so wird sich mit den Jahren der Geschmack durchsetzen. Gleiches gilt auch für Form und Größe. Im Schnitt dauert eine selektive Weiterentwicklung vier bis fünf Jahre. Aber es lohnt sich. Zum Trocknen des Saatgutes sollten Sie darauf achten, dass es nicht in der prallen Sonne steht, sondern drinnen im Warmen.

    Tomaten: Schädlinge und Tomatenkrankheiten


    Wer Tomaten selbst anbaut, der sollte auch etwas Prophylaxe betreiben. Ein naturnaher Garten hält bereits viele Schädlinge fern. Nützlinge, die dadurch im Garten leben, regeln das Schädlingsproblem von alleine und vermeiden eine explosionsartige Vermehrung. Gegen Blattläuse können beispielsweise Schlupfwespen, Florfliegen oder Marienkäferlarven helfen. Gegen Schnecken helfen Spitzmäuse, Tigerschnegel, Erdkröten und Igel. Raubwanzen wiederum nehmen sich der Spinnmilben an.
    Gegen andere Schädlinge helfen Pflanzen. So meidet die Gemüseeule Borretsch, grüne und schwarze Blattläusewie auch die weiße Fliege wiederum mögen keine Tagetes. Pfefferminze und Spinat kann den gefürchteten Kartoffelkäfer abwehren. Dieser greift auch immer öfter die Tomaten und andere Nachtschattengewächse an.
    Gegen viele Krankheiten hilft es schon, die Tomatenpflanzen zu stärken. Dies kann durch Mykorrhizapilze geschehen, die sich schützend um die Wurzeln legen. Außerdem kann sich Krautfäule nur dort anreichern, wo nicht bereits gesunde Pilze in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Eine weitere Möglichkeit ist das Einsetzen von effektiven Mikroorganismen (EM) in Kombination mit Pflanzenkohle. Dies sorgt für ein gesundes Bodenleben, welches Krankheiten unterbindet. Weitere vorbeugende Maßnahmen können folgende sein:
    • Brennnessel einpflanzen
    • Brennnessel-Tee ins Gießwasser geben
    • Brennnessel-Jauche verdünnt ins Gießwasser geben
    • Brennnesselblätter mit ins Pflanzloch geben
    • Ackerschachtelhalmtee breit am Boden verteilen

    Vorbeugend gegen die Braun- und Krautfäule kann man auch die Tomatenpflanzen mit einer zehnprozentigen Magermilch-Lösung abspritzen. Generelle Maßnahmen, die vorbeugend vor Tomatenkrankheiten schützen können, ist ein Regenschutz, eine ausreichende Luftzirkulation und ein reguliertes Gießen.
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